Es spielt in Amerika zur Zeit der Indianerkriege. Delia ist ein junges Mädchen, deren Vater seit dem Tod der Mutter trinkt und sie schlägt. Sie leben von ihrem kärglichen Verdienst aus der Arbeit in einer Hafenkneipe. Sie findet eines Tages eine weggeworfene Zeitung und entdeckt dort eine Heiratsanzeige eines Farmers, dessen Frau gestorben ist. Bewerberinnen sollen sich bei einem Arzt melden. Sie tut es kurzentschlossen und damit beginnt die Story. Sie verliebt sich in den Arzt, der sie zu ihrem zukünftigen Ehemann bringen soll und er natürlich auch in sie, obwohl er sie anfangs für eine Hure hält. Ein Wechselspiel der Gefühle beginnt für die beiden und wird von der Autorin hervorragend beschrieben.
Natürlich heiratet Delia erstmal den Falschen und erlebt eine Menge Abenteuer, aber zum Schluß “kriegen” sie sich natürlich.
Kurz gesagt: Ein Sonntag und ich hatte es durch. Ein Roman für verregnete Nachmittage oder auch Urlaubslektüre zum Wegschmökern.
Das Spannende und Gefühlvolle an der Geschichte ist, wie die Autorin den Weg der beiden Hauptpersonen bis zum Happy End beschreibt. Man leidet mit den beiden und wer schonmal unglücklich verliebt war, weiß was ich meine. Dazu kommt eine prickelnde Portion Erotik, aber schön und anregend (!) beschrieben. Auch die “Nebenrollen” der Geschichte werden einem gut nähergebracht, ich mag es, wenn Charaktere herausgearbeitet werden, unter denen man sich Menschen vorstellen kann.
Wenn man erstmal in der Story drin ist, kann man nicht wieder aufhören, fragt mal meinen Schatz… *ggg* Eine wunderschöne Liebesgeschichte zum Miterleben und Mitfühlen und vor allem mit Happy End. So liebe ich das!