Wenn man echte Abenteuer erleben will, kaufe man sich ein Schönes-Wochenende-Ticket und versuche, damit von Flensburg nach Spaichingen zu fahren.
Die Freundin der Kinder macht das gerade und ist seit heute morgen 6 Uhr unterwegs. Schimmi macht im Moment Telefonsupport wegen diverser verpasster Züge, das Handy hat sie auch verloren und wir dürfen gespannt sein, wann sie hier ankommt.
Update Sonntag, 2.3., 20.15 Uhr: Wir sind immer noch gespannt. 
Wer von euch Spaßvögeln ist denn auf die glorreiche Idee gekommen, mir ein “persönliches Kennenlern-Paket” von TENA zuschicken zu lassen??? 
Nun bin ich Besitzer einer persönlichen Musterauswahl von Active Mini Magic, Ultra Mini, Mini, Mini Plus und der neuen Ultra Mini Plus. Zuzüglich einer Broschüre mit allem Wissenswerten über das Thema Blasenschwäche. Immerhin beschränkt sich das Ganze auf die Minis, offensichtlich hält man mich noch nicht reif für die ganz großen Pampers.
Ich habe ja meine hinterlistige Schwester in Verdacht, die auf diese infame Weise von ihrem letzten Geburtstag mit ner 3 vorne ablenken will. Bin mir aber nicht sicher und zutrauen würde ich es auch ner Menge anderen “netten” Leutchen.
Egal. Auf jeden Fall hatten die Mädels hier ihren Spaß. Und ich auch. Scherzkeks! 
Meine ehemalige Praktikantin ist wieder da. Fast genau ein Jahr nachdem sie ihr Praktikum bei uns beendet hat, ist sie wiedergekehrt, allerdings nicht mehr als Praktikantin, sondern als Diplomantin.
Es ist, als wäre sie nie weggewesen und in Fortsetzung unserer lustigen Dialoge gleich am zweiten Tag dieses:
I.: (schaut sinnierend auf das arge Schneetreiben vor dem Fenster) “Eigentlich wollte ich heute joggen gehen, aber bei dem Wetter gehe ich wohl lieber auf den Crosstrainer.”
D.: “Ja, joggen wollte ich heute auch.”
I.: “Gehste ins Fitness oder haste auch `n Gerät zu Hause?”
D.: “Nö, ich gehe dann wohl lieber einen Brownie bei McDoof essen.”

Und dann war da noch: Das Ende meiner Bewerbungen hat sozusagen heute stattgefunden. Hier auf meinem Schreibtisch liegt der vom Arbeitgeber bereits unterschriebene Arbeitsvertrag für diese Firma (wo genau, möchte ich heute und hier noch nicht veröffentlichen). Da fehlt nur noch meine Unterschrift und ich werde unterschreiben. Mündlich hatte ich dort nach dem verrauchten Vorstellungsgespräch in der Tabakbude bereits zugesagt.
Heute nun war ich nochmal da, habe meine zukünftigen Kollegen kennengelernt und einen Rundgang durch die Produktion gemacht. Alles macht einen sehr guten Eindruck, es ist ein Riesenhaufen Arbeit zu erledigen und jetzt freue ich mich richtig auf den 1. April.
Einen Höhenflug hatte ich gestern abend auch noch, als die Tabakbude anrief und mir den Job dort angeboten hat. Man bedenke: Freitag war ich zum Gespräch da, nachdem man mir sagte, dass sie wohl eine Woche bräuchten, um die anderen Bewerber zu checken und sich zu entscheiden. Offensichtlich hat aber das Wochenende ausgereicht, um zu dem Schluss zu kommen, dass sie mich wollen. Feine Sache und gut fürs Selbstbewusstsein. Ich habe abgesagt und ich habe auch gesagt warum. Die Personalchefin war sichtlich enttäuscht, hat mich aber zuletzt verstanden und mir alles Gute gewünscht.
Mein Fazit dieses Mal: Es hat richtig Spass gemacht. Ich hoffe, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe, aber mein Bauch sagt ganz klar ja.
Und ich weiß auch, dass ich es meiner Noch-Firma und meinem Noch-Chef zu verdanken habe, dass ich jetzt solche Jobs annehmen und erledigen kann. Die Erfahrungen, die ich in den letzten vier Jahren sammeln konnte, haben mich enorm weitergebracht, so dass mein Dank ihnen ewig nachschleichen wird. Aber dazu schreibe ich extra nochmal was.
Dieses Tagebuch hat heute Geburtstag und wird acht Jahre alt. So gesehen ist es mein jüngstes Kind, wobei der Vergleich nicht mal hinkt. Macht genau so viel Arbeit, manchmal auch Ärger und man will es nicht mehr missen.
Also: Happy Birthday, Tagebuch!!! 
Ansonsten halte ich es wie Melody: Es passieren wirklich manchmal merkwürdige und befremdliche Dinge, wenn man über Privates öffentlich schreibt. Aber ich blogge trotzdem weiter. 
“Schallendes Lachen aus der Buchhaltung, das hatten wir ja lange nicht.” bemerkte unser Chef vorgestern schmunzelnd.
Stimmt. Alle sagen das. Und gehen nicht nur durch wie sonst, sondern bleiben stehen und lachen mit. So sind gewisse Diplomantinnen auch fürs Arbeitsklima eine reine Bereicherung und ich hätte nichts dagegen, wenn das in den nächsten drei Wochen noch so bleibt.
Aber natürlich wird nicht nur gelacht, auch gearbeitet. So eine “Diplomarbeit” schreibt sich ja nicht von alleine (warum das in Anführungszeichen steht, erkläre ich später mal). So bewundere ich das Mädel wirklich, die in den letzten 5 Tagen von mir mit Informationen nur so vollgestopft wurde, alles willig aufnimmt und begreifen will und dabei immer noch lachen kann. 
Aber jetzt ist erstmal Wochenende und damit kann sich auch meine Stimme erholen. Ich bin es einfach nicht gewöhnt, den ganzen Tag über soviel zu reden, so dass ich abends schon manchmal Halsweh hatte. Womit sich wieder einmal mehr zeigt, dass Lehrerin absolut nicht mein Beruf gewesen wäre.
Oder: Beobachtungen aus dem Arbeitsalltag
Hier gibt es die sogenannte Veschberpause (anderswo heißt das Frühstückspause). Die ist hierzulande heiliger als der Sonntagsgottesdienst und findet unverrückbar von 9:00 bis 9:15 Uhr statt, wobei der Beginn stets sekundengenau eingehalten wird, beim Ende ist man etwas toleranter. Wer die nun aus welchen Gründen auch immer verpasst hat, muss halt sein Brot irgendwie nebenbei essen, um nicht die anderen Kollegen mit dem knurrenden Magen beim Büroschlaf zu stören. Sieht wohl jeder ein.
Warum aber dann dieses Verhalten: Das Brot kommt in die oberste Schublade des Schreibtisches - Schublade zu, arbeiten (irgendwas tippen, abheften usw.) Dann gehts los: Schublade auf, Brot raus, verhalten abbeissen, Brot wieder rein, Schublade zu, weiterarbeiten. So geht das Bissen für Bissen, bis das Brot alle ist. Genauso wird mit diversen Süßigkeiten oder Obst verfahren, dass während der Arbeitszeit konsumiert wird.
WARUM???
War es irgendwann mal verboten, am Schreibtisch zu essen? Denn genau so sieht es aus, hat irgendwie was Heimliches. Zum Anfang habe ich das nur bei den Süßigkeiten bemerkt und dachte, ok, man will nicht, dass jemand das sieht, damit man nichts anbieten oder abgeben muss (selber essen macht fett). Aber beim Pausenbrot? Macht irgendwie keinen Sinn.
(Ähnlichkeiten mit lebenden Personen und tatsächlichen Geschehnissen oder Handlungen sind natürlich rein zufällig und überhaupt kein bisschen beabsichtigt.)
Wie war das? Immer wenn man nicht weiß, was man schreiben soll, veröffentlicht man ein paar lustige Google-Suchanfragen. Genau. Das werde ich heute tun, wobei ich mich immer frage, wie manche Leute dazu kommen, folgendes einzugeben:
“wo kann man in einer zwangsjacke urlaub machen” (Ganz klar: Bei uns in der Firma. Und bring gleich genügend dieser Jacken mit.)
“köthenerin zieht ins big brother haus” (Das haben sie mich sogar beim Vorstellungsgespräch gefragt. Peinlich!!!)
“ich nehme nicht ab obwohl ich sport mache” (Lass mich raten: Du gehst walken.)
“kommunikationsdefizit in der ehe” (Ich nenne das kaputter Fernseher: Bild ist da, aber Ton ist weg)
“ich möchte mal ein wochenende in eine zwangsjacke” (He, vorhin war es noch ein ganzer Urlaub. Ich fasse es nicht!)
“welche mutter ist am coolsten” (Ich natürlich. Oder was?)
“wer bekam mit 16 jahren noch den po eingecremt” (Meinst du wirklich, dass das jemand öffentlich zugibt?)
“ich glaube mein sohn befriedigt sich auch in der badewanne” (Und? Lass ihm doch den Spaß!)
“ist moorhuhn schädlich für mein kind” (wenn du es gut durchbrätst, geht das schon)
“was kann macht mann,wenn eine firma mir eine arbeit versprecht und dan keine stelle mir giebt” (mann macht schnellstens einen Crashkurs in Rechtschreibung und Grammatik)
“fotos von frauen die auf bällen sitzen” (manche Leute haben merkwürdige Vorlieben…)
“frau pinkeln auf autobahn fotos” (Krass oder? Wieso ausgerechnet auf der Autobahn?)
“bin am krankfeiern und habe deswegen depressionen” (ich empfehle kräftiger zu feiern und ordentlich einen zu trinken)
“mann will sich seine brust vergrößern lasse” (Ist doch prima, dann kann er deine alten BHs auftragen!)
“bedienungsanleitung für eine zwangsjacke” (Der schon wieder! Jetzt enttäuscht du mich aber!)
Hach ja. So ein Statistik-Tool ist schon was Feines.
Mir sind bisher zwei Arten begegnet, alt zu werden oder zu sein.
Die eine bedeutet: man ist weise geworden, kann über viele Dinge milde lächeln, man ist zufrieden mit sich und seinem Leben und schöpft aus den vielen Erfahrungen, die man in dessen Verlauf gemacht hat. Darüber hinaus erfreut man seine Mitmenschen mit feinem Humor und Verständnis für alles Mögliche und Unmögliche.
Die andere ist geprägt von giftigem Neid, dem Gefühl, überall zu kurz zu kommen, Egoismus, Falschheit, Unzufriedenheit, Gier. Das daraus resultierende unsoziale Verhalten trägt auch nicht wirklich zur Verbesserung der Situation dar. Und das, obwohl eigentlich alle Voraussetzungen, zufrieden zu sein, gegeben sind.
Ok, für letzteres muss man nicht unbedingt alt werden. Aber es verschärft sich meist mit zunehmendem Alter und ist wohl irgendwie genetisch bedingt. Ich weiß es nicht. Gut und böse, Feen und Hexen, wie auch immer. Klar sind mir erstere lieber, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass zweitere vermehrt auftreten.
Ey Mann Alder, kam ich gestern aus dem Bitchburner, da krieg ich auf einmal sowat von Sprühwurst, dat glaubst du nicht, ey. Fing an mit Dönern, dann ganz krasses Abgallen, kam ich nicht runter vom Güllebunker, ey Alder Mann.
Worum es hier geht? Jugendsprache. War unsere heutige Pausenbelustigung, wir haben flachgelegen vor Lachen. Mit bestem Dank an zwei luschtige Kolleginnen aus Markgröningen. 
Ja, ja ich weiß. Aber wir nutzen halt jede Gelegenheit, um albern zu sein. Man hat ja sonst nichts zu lachen.
Wer ist das, der da fast jeden Tag ganz gezielt nach “Ilona Herrmann” sucht? Kennen wir uns? Bitte mal melden! Ich beiße nicht. 
Update: Habe ich wieder irgendwas angestellt? Stehe ich in der Zeitung? Sind irgendwo Nacktfotos von mir veröffentlicht? Ist ja unglaublich, wieviele Leute gestern abend und auch heute noch nach meinem vollen Namen suchen. Oder nach Ilona alleine. Ich bin etwas verunsichert… 
Ist es eigentlich pietätlos, wenn man beim Lesen des Weblogs eines Bestattungsunternehmers ab und zu laut loslachen muss?
Der Mann hat eine absolut geniale Schreibe. Und bringt nicht nur die lustigen Begebenheiten seines Berufes ganz toll rüber. Ich bin begeistert.
Ostern scheint dieses Jahr einfach zu früh zu sein. Bei dieser Vorhersage vergeht einem alle Lust, überhaupt irgendwas Radfahrmäßiges zu planen. Wäh!!! Menno! Nöhl! Quengel! (So, jetzt gehts wieder…) Dieses Wochenende haben wir es auch wieder direkt verkehrtherum gemacht. Statt gestern aufs Rad zu steigen wie schlauere Leute das getan haben, sind wir rentnermäßig mit dem Auto spazierengefahren.
Ja, ja, lacht nur. War aber auch ganz lustig. Erstmal zur Eröffnung eines neuen Bikeshops hier in Spaichingen. Na ja. Mit Feiern hatte das nicht viel zu tun. Das einzige, woran man bemerkte, dass da etwas anders war, war ein Bündel bunter Luftballons, der über der Tür festgemacht war. Ansonsten war da rein gar nichts los. Inhaber saß mit seiner und noch einer Frau im Laden. Ok, vielleicht hat er nicht genug Werbung gemacht…
Wie auch immer, deshalb sind wir nach nem Glas Orangensaft dort wieder abgezischt in Richtung Niedereschach. Das ist der Ort, wo ich demnächst arbeiten werde und wir wollten einen anderen Weg dorthin ausprobieren und uns da auch mal ein bisschen umschauen. Nun ja, das war schnell erledigt, denn das ist wohl ein noch verschlafeneres Örtchen als Spaichingen. Aber strategisch günstig gelegen, was Jobs und Radelausflüge betrifft: Villingen-Schwenningen und Rottweil sind nur jeweils 12 km entfernt und in den Schwarzwald ist es auch viel näher. Wir werden demnächst da mal mit dem Radel hingurken (falls das Wetter mal irgendwann wieder besser wird) und uns die Gegend genauer anschauen. Denn wir haben nämlich schon wieder Umzugspläne. Dazu aber ein andermal mehr.
Nachdem wir dort und in Villingen-Schwenningen ne Weile rumgefahren sind und nach Firmen geguckt haben, wo sich Schimmi eventuell bewerben könnte, sind wir noch nach Rottweil zum Eisessen gefahren. Wie man sieht, ist das Wetter so klasse, dass man draussen sitzen konnte. So richtig warm war es allerdings nicht, so dass ich es bei einem Kaffee belassen habe.
Danach hatte wir immer noch keine richtige Lust nach Hause zu fahren, also sind wir noch zum Aldi wegen der Osterschleckereien und dann gab`s noch ganz spontan Schuhe kaufen à la Ilona: Rein zum Deichmann, zwei Paar Schuhe und ein Paar Sandalen eingesackt, fertig. Die Zeit reichte aber immerhin für Schimmi, sich auch ein Paar Schuhe auszusuchen. Damit ist diese unangenehme Sache auch gleich erledigt. Im Gegensatz zu vielen anderen Frauen hasse ich es nämlich, mir Schuhe kaufen zu müssen und bin immer froh, wenn es vorbei ist. Von meiner kleinen artistischen Balanceeinlage, als ich die knallroten High Heels angezogen habe, gibt es hier allerdings keine Fotos. Ich bin der Meinung, zu solchen Dingern (Schuhe würde ich es nicht nennen) müssten Walkingstöcke als Zubehör verkauft werden, damit man sich abstützen kann und nicht hinfällt. Ich habe es jedenfalls nicht geschafft, mehr als zwei Schritte zu machen, ohne mich festhalten zu müssen.
Danach haben wir noch dem neu eröffneten Norma hier einen Besuch abgestattet, wo es praktischerweise ganz nette Regenjacken gab. Was so alles bei nem Spontan-Shopping rauskommen kann…
Der Plan war nun (um wieder auf die Überschrift zurückzukommen), heute ne ausgedehnte Radtour zu machen. Können wir vergessen. Vielleicht fahren wir nachher mal auf den Berg, um wenigstens eine Lunge voll Frischluft zu bekommen.
Update: Fahrräder bleiben in der Garage und ich gehe ne Runde laufen… Wobei: Grad regnets.
Och menno!
Nun werde ich doch noch ein paar Überstunden los, wie es scheint.
Ich habe nämlich schon den Finanzbeamten mit blinkenden Dollarzeichen in den Augen gesehen, wie er händereibend auf meine Gehaltsabrechnung diesen Monat wartete. Acht ganze Urlaubstage und über 70 Überstunden, dazu das, was sonst noch so auf der letzten Abrechnung erscheint… Von den Steuern wäre wieder eine fünfköpfige Finanzbeamtenfamilie einen Monat von sattgeworden. Na ja, ok, einen halben Monat, die sind ja alle recht verfressen…
Aber nun haben wir die Übergabe der Arbeit schon soweit vorangetrieben, dass ich guten Gewissens Stunden abbummeln und zumindest die letzten zwei Wochen sowas wie einen Halbtagsjob hinlegen kann. Fahre ich ein bisschen ausgeruhter als sonst in die neue Firma, das ist ja auch nicht schlecht.
Was dabei ich irgendwie ganz toll finde: Die geben mir wirklich das Gefühl, dass sie auf mich warten und sich freuen, wenn ich endlich anfangen kann. Der zukünftige Chef rief heute an, um vom aktuellen Status in der Firma zu berichten und mir zu sagen, dass bereits ein neuer Rechner für mich bestellt und eine Programmschulung organisiert wurde. Fehlt nur noch ein roter Teppich und ein “Herzlich willkommen, Frau Herrmann!”-Schild am ersten April. *lol* (Scherz!) Ich bin bin beeindruckt bis gerührt, muss ich schon sagen.
Erhielt gerade ein Email von Quelle, wo sich sich dafür bedanken, dass ich nichts bestellt habe. *gack*
Nee, im Ernst, im Betreff stand “Waren Sie zufrieden?” und dann: “wir freuen uns sehr, dass Sie folgenden Artikel bei QUELLE bestellt haben:” und dann kommt eine große leere Tabelle im Text.
Da frach ich mich doch, ist das jetzt ne ganz neue Masche o. g. Versandhauses, um mal wieder auf sich aufmerksam zu machen (ich hab da wirklich schon ewig nichts mehr bestellt) oder versucht da wieder einer mit meinem Namen und meiner Adresse irgendwelchen Unsinn anzustellen?
Über beides bin ich very amused. Wo ich nicht weiß, wie lange mein Amüsement über letzteres noch anhält. Da werde ich mich irgendwann drum kümmern müssen.
Aber jetzt nicht, jetzt gehe ich erstmal joggen. Es schneit grad mal nicht und ich hab schon Feierabend. Hurra!
Update 21.25 Uhr: Kriege grad ein Entschuldigungsemail von Quelle: Ein Systemfehler war schuld und sie bitten für die Unannehmlichkeiten um Entschuldigung. Nun ja, dann war es wohl doch ein bisschen Werbung.
Da habe ich heute eine Einladung hin bekommen und habe mich da mal angemeldet. Die Werbung im Fernsehen hatte ich ja schon gesehen.
Was ist eigentlich so faszinierend daran, Leute zu suchen und sich ein Loch ins Knie zu freuen, wenn man denn mal jemanden findet, den man kennt? Schimmi macht das schon ne ganze Weile auf Xing und ich hatte ja mal auf stayfriends damit angefangen, war aber relativ schnell genervt davon, dass man da löhnen soll. Nun bin ich schon den ganzen Nachmittag damit beschäftigt, allerdings ohne großen Erfolg… Egal, macht trotzdem Spaß.
Ich frage mich nur, wie die das machen, wenn da fast 50.000 Leute gleichzeitig online sind. Wobei es beim Suchen schon mal ganz schön lange leiert…
Also einfach Bescheid sagen, wenn jemand ne Einladung braucht.
Überall liegen sie rum. Beim Aldi, beim Lidl, beim Norma, beim Kaufland…. Böse! Ganz böse, so kalorientechnisch gesehen.
Klar, keiner zwingt mich, sie zu kaufen. Aber bald ist Ostern vorbei und dann gibt es sie nicht mehr. Und bis zu den Nougatnüssen zu Weihnachten isses ja noch eeeewig hin.
So. Ich habe jetzt erstmal 6 freie Tage am Stück. Bis auf ein bisschen Telefonsupport eventuell, falls meine Lieblingsdiplomantin wider Erwarten nicht klar kommen sollte. Glaube ich aber nicht, die ist mächtig schlau, auch wenn sie ihr Licht meist unter den Scheffel stellt. Aber in ihrem Alter war ich auch noch nicht so eingebildet wie heute. Was heißt eingebildet…. bin ich ja nicht. Ich weiß halt nur, dass ich gut bin. 
Die Freude über die freien Tage wäre aber noch viel größer, wenn es draußen nicht gerade mal wieder Winter werden würde. So ein Mist!!! Hoffentlich kriege ich vor Verzweiflung darüber keinen Putzfimmel. *aaangst*
Heute die erste liebe Kollegin verabschiedet. Eine von denen, die mir fehlen werden und der ich mächtig viel Glück im neuen Job wünsche. Wir haben zusammen mit noch einer Kollegin abgemacht, uns regelmäßig zu treffen. Hoffentlich lässt sich das verwirklichen, mich interessiert schon, wie es für einige weitergeht.
So sehr ich mich auf den neuen Job und den Neuanfang freue, so Abschiede sind immer doof. Und mit zunehmenden Alter werde ich scheinbar auch immer sentimentaler. *sniff*
Im Vorzimmer des Kreissaales half mir die Hebamme beim Auskleiden, nahm meine Kleider und gab mir eines dieser unvermeidlichen OP-Hemdchen dafür. Als ich fertig war, sagte sie: “So und jetzt bitte noch Ihre Frauenrolle.”
“Meine was…?” Ich wusste nicht gleich, was sie meinte. “Ihre Frauenrolle. Sie bekommen dafür eine Mutterrolle von mir. Die schenken wir Ihnen übrigens. Die Frauenrolle bekommen Sie zurück, wenn Sie entlassen werden mit dem Kindchen” lächelte sie mich an.
Ich verstand. “Und warum kann ich nicht beides behalten?”
“Das machen wir hier so. Die Frauen gewöhnen sich dann schneller an die neue Rolle und kommen dann hinterher besser mit beiden klar. Obwohl….” Sie zögerte und machte ein nachdenkliches Gesicht.
“Gibt es ein Problem?” fragte ich.
“Nun ja, sehr viele Frauen vergessen einfach, ihre Frauenrolle wieder abzuholen. Selbst wenn wir sie ihnen geben wollen, haben sie gar kein Interesse mehr. Und wir können sie höchstens zwei Wochen aufbewahren, wenn sie dann nicht benutzt wird, wird sie unbrauchbar und wir müssen sie entsorgen.”
Sie schaut mich an. “Wissen Sie, manchmal kommen nach längerer Zeit die Männer her und fragen danach. Manchmal auch nach noch längerer Zeit die Frauen selbst. Aber dann ist es längst zu spät…”
Als ich nach einer Woche entlassen wurde, erinnerte ich mich an ihre Worte und nahm beide Rollen mit. Und das war gut so.
(Diese kleine Begebenheit fiel mir vorgestern nach einem langen Telefonat ein…)
Draussen holt der Winter gerade nach, was er bisher versäumt hat. 20 cm Schnee und es herrscht nach wie vor dichtes Schneetreiben.
Das würde mir auch so ziemlich am Hinterteil vorbeigehen, wenn sich die Kinder nicht ausgerechnet den heutigen Tag ausgesucht hätten, um nach Sachsen-Anhalt zu fahren. Ich hoffe, dass sie sich das nochmal überlegen. Könnte sein, dass sie ansonsten Ostern auf der Autobahn verbringen… Die Stau- und Unfallmeldungen von den betreffenden Autobahnen lassen jedenfalls nichts Gutes vermuten.
Was ein Mist. 
Update 11:15 Uhr: Um 9 Uhr sind sie bei dichtem Schneetreiben mit ziemlich schlechter Laune losgefahren, sind aber bereits auf der A 6. Also hinter Stuttgart, Richtung Nürnberg. Jule meinte, es schneit immer noch wie Sau, aber es ist nicht glatt und die Autobahn ist frei. Somit ist auch inzwischen die Laune der beiden besser. Und meine auch… Herrje, meine Nerven!
Update 13:14 Uhr: Ich versuche, die beiden nur alle zwei Stunden zu nerven. Die Reisenden sind jetzt auf der A 9 im stockenden Verkehr hinter Schnaittach. Der Schnee hat aufgehört, wie hier auch. Von daher liegen sie ganz gut im Rennen und ich bin wieder ein bisschen beruhigter.
Update 16:10 Uhr: Sie sind 112 km vorm Ziel, sagte Jules letzte SMS. Und MoM meinte, in Köthen ist nur Modderwetter, aber kein Schnee. Das läuft besser, als wir befürchtet habe. Bin stolz auf die beiden, dass sie sich getraut haben, überhaupt loszufahren.
Wie gut es uns geht, wurde mir am Mittwoch wieder bewusst, als ich beim Einkaufen (mal wieder) auf den mit irgendwelchen Verkäuferinnen flirtenden Schimmi gewartet habe.
Ich hatte mich kurz vor der Kasse aufgestellt, weil er mich in einem solchen Fall da immer findet und beobachtete eine Frau, die bemüht war, so zu tun, als ob sie auch auf jemanden warten würde. In Wirklichkeit war sie aber am Rechnen, das hat man genau gesehen. Sie rechnete die Preise der Waren in ihrem Einkaufskorb zusammen, um danach verstohlen die Geldbörse zu zücken und zu prüfen, ob das Geld an der Kasse reichen würde. Kurz darauf ging sie dann auch zur Kasse und zahlte. Allein.
Meine Güte. Wir denken da wirklich kaum noch nach. Werfen alles, was wir zu brauchen scheinen, in den Korb und zücken an der Kasse die Karte. Fertig. Keine Angst davor, sich zu blamieren, wenn nicht genug Geld im Portemonnaie ist. Keine Angst davor, dass die Karte wieder ausgespuckt wird, weil das Konto nicht gedeckt ist. Klar haben wir auch schon andere Zeiten erlebt. Zeiten, in denen ich wesentlich besser Kopfrechnen konnte als jetzt. Aber solche Situationen bringen einen dazu, mal wieder darüber nachzudenken…
Der Schnee hat aufgehört, der Schnee ist liegengeblieben und draussen scheint die Sonne. Für Winterfreaks und -sportler vermutlich das Traumwetter schlechthin, ich finde es einfach nur nervig, weil ich schon auf Frühling und Wärme und Grün eingestellt bin.
Zeit also für die nächste Shopping-Tour zur Ablenkung von dem Elend. 
Heute geht es ins Schwarzwald-Baar-Center nach Villingen. Da mein Lieblingsspielzeug am Fahrrad aus irgendeinem Grund den Dienst verweigert hat und auch ein umfassender Batterietausch keine Abhilfe brachte, hat Schimmi das ganze zurück zum Händler gebracht, da ja noch Garantie drauf war. Die riefen nun vorige Woche an, dass die entsprechenden Teile getauscht wurden und wir das Spielzeug wieder abholen können. Das werden wir nun gleich tun.
Vorher gehen wir noch irgendwo gemütlich frühstücken und dann sind ja da auch noch viele andere Geschäfte. Wir werden den Tag schon rumkriegen. *g*
Meinetwegen können wir ruhig einschneien. Wir haben es hier schön warm und genug zu essen ist auch da. Hauptsache, das DSL fällt nicht aus. Das Leben ist zu kurz, um offline zu gehen…
Frohes Fest!

Buchläden waren schon immer die natürlichen Feinde des Inhaltes meiner Geldbörse… Dass Bücher immer teurer werden, macht die Sache auch nicht besser. Das Schlimme ist, dass ich lesetechnisch keine großen Präferenzen habe, ich lese querbeet alles, was mir in die Finger kommt.
Gestern kreuzten gleich zwei Buchläden meinen Weg, einer direkt im Real drin und einer im Einkaufszentrum. Das Ergebnis ist wie immer ein Stapel neuer Bücher auf meinem Schreibtisch.
Gleich angefangen habe ich gestern mit P.S. Ich liebe dich. Und kann mich beim Lesen nicht zwischen Lachen, Heulen und Gänsehaut kriegen entscheiden. Ziemlich sentimental, ich weiß. Aber ich stehe dazu.

Kurzer Tagebucheintrag zur Entscheidungshilfe. Folgende Optionen des heutigen Zeitvertreibes habe ich:
Den Ausgang lasse ich mal offen, dann hat dieser Andi wieder einen Grund für einen seiner unmoralischen Kommentare. *gacker*
Schimmi hat seinen Rechner neu aufgesetzt und will sich den aktuellen ICQ runterladen.
S.: “Schatz, ich bin hier auf icq.de und hier ist alles auf Englisch.”
I.: “grmlpfmlgrmp”
S.: klickt weiter rum…
I.: “Nimmst du halt den englischen, ist doch sowieso immer alles gleich.”
S.: “Das einzige, was hier auf deutsch ist, ist ‘Download‘.
I.: 
“Aussschlafen heißt morgens so lange liegenbleiben, dass man abends nicht ins Bett gehen kann, weil man noch drin liegt.”
Und so stellte ich gerade fest, dass ich hier immer noch im Schlafanzug rumsitze. Den kann ich nu auch anlassen. Rausgehen vergeht einem, wenn man das Geschneie da draussen sieht. So what! Gammeln wir weiter.
So schnell sind sechs freie Tage rum. Ich habe das Gefühl, wenn man die Zeit vergammelt, ist sie noch schneller vorbei. Aber die Ruhe hat mal gut getan, ich fühl mich besser, ausgeruhter, nicht mehr so überdreht.
Morgen und übermorgen werde ich nun meine Abschiedsvorstellung in der alten Firma geben, dann folgt ein langes Wochenende und dann beginnt das Neue. Wieder mal ein neuer Abschnitt im Leben, zumindest jobmäßig. Komischerweise bin ich noch gar nicht aufgeregt, aber das kommt bestimmt noch. Aber hauptsächlich freue ich mich. Auf das Neue und auf die Herausforderung, das wird bestimmt spannend. Um hier gleich auf ein paar Anfragen zu antworten: Nein, die neue Firma wird hier weder bekanntgegeben, noch verlinkt. Erstmal nicht.
“Flirten ist die Kunst, einem Mann in die Arme zu sinken, ohne ihm in die Hände zu fallen.”
Hab ich neulich wo gelesen. Find ich gut. Wollt ich hier nur mal gesagt haben.

(Der langjährige Leser weiß: Wenn die Frequenz der sinnbefreiten Einträge hier steigt, bin ich nicht ausgelastet. Teilzeitjobs sind einfach nichts für mich.)
Ich habe hier seit gestern sehr merkwürdige und massive Zugriffe auf die Page von zwei verschiedenen IP-Bereichen aus irgendwo in USA. Habe die jetzt mal ausgesperrt. Sollte ich damit auch ein paar brave Leute abgeschossen haben, tut es mir leid.
Ok, das ist wieder besonders schlau jetzt, denn wenn es so ist, können die das hier sowieso nicht lesen… Hm. Na ja, ich nehm das in ein paar Tagen wieder raus.
Habe ich doch heute ein kleine Hintergrundinfo über die Tabakbude erhalten, die mich veranlasst hat, mir selber auf die Schulter zu klopfen. Denen ist wohl gerade ein Großkunde abgesprungen und ein anderer ist kurz davor. Das und noch ein paar andere Sachen waren der Grund, warum mein Beinahe-Vorgänger die Firma verlassen hat (unter dem Motto: die Ratten verlassen das sinkende Schiff).
Habe ich mich also richtig entschieden und muss den Leuten noch dankbar sein, dass sie mich beim Vorstellungsgespräch so zugeraucht haben.
Aber mal ehrlich: Ist die Zigarettenindustrie nicht insgesamt ein sinkendes Schiff? Wie bin ich eigentlich auf die bescheuerte Idee gekommen, mich da überhaupt zu bewerben?
Update 29.03.: Die Anzeige stand heute wieder drin. Die haben immer noch keine(n) gefunden.
Wiesen gehen eigentlich 98 Prozent aller Spammer davon aus, dass ich Potenzprobleme hätte oder mir ein gewisses Teil zu klein gewachsen wäre? Der Rest bietet mir in grottenschlechtem Deutsch dubiose Jobs an, bei denen ich quasi im Schlaf Millionär werden kann oder lädt mich in das Etablissement ein, wo man sein im Schlaf verdientes Geld wieder verzocken kann. Bäh!
Dazu fällt mir dann immer dieser Comic ein. 
Man schrieb mir, ich hätte eine Ordnungswidrigkeit begangen. Deshalb soll ich jetzt 15 Euronen berappen. In Rietheim
überschritt ich die zulässige Höchstgeschwindigkeit innerhalb geschlossener Ortschaften um 8 km/h.
Pahhh, was sind die pingelig.
Na ja, ich werd die nicht hungern lassen, scheinen´s ja nötig zu haben. Ehrlich gesagt, ich habe gedacht, ich wäre noch schneller gewesen… 
… desto länger das meistbespamte männliche Körperteil. Isses so? Keine Ahnung, aber die Köter, mit denen die Leute hier spazierengehen, werden immer größer und mutieren scheinbar langsam zum Statussymbol. Manche führen sogar gleich zwei von den bellenden Kühen mit sich.
Am besten fand ich den teils lustig verschämten, teils peinlich berührten Blick des Mannes, der nur so einen Nutten-Pfiffi (gerne auch Fuß-Hupe genannt) an der Leine hatte.
Aber immerhin hatte er ihn an der Leine. Mann, Scheiße, ich habe nun mal Angst vor diesen Kötern und mach mir immer bald in die Hosen, wenn ich an so einem freilaufenden Ungeheuer vorbeijoggen muss. Was ist so schwer daran, die Kötern anne Leine zu nehmen oder sie wenigstens festzuhalten, wenn da eine leichenblasse Joggerin mit angstgeweiteten Augen ankommt.
Apropos Statussymbol: Eine möglichst laute Kreissäge, mit der man den ganzen Samstag Holz sägen kann, scheint auch dazu zu gehören. Ey, das nervt!
Oder: Wie man völlig unanstrengend einen Garten unterhält. Ich wünschte, ich hätte den Link dorthin nie gefunden.
Las ich doch vorgestern das Weblog meiner ehemaligen Gummizellennachbarin und klickte auf den Link in dem Beitrag. Das hätte ich lieber bleiben lassen, denn ratzfatz war ich angemeldet und bewirtschaftete einen eigenen Garten, der zwar noch ziemlich verunkrautet und steinig ist, aber binnen zwei Tagen habe ich mich vom Salatschleuderer über den Erbsenzähler und Tomatendealer zum Zwiebeltreter hochgeackert. Und so baue ich an und deale mit Obst und Gemüse, um reich und mächtig und schließlich Wurzelimperator zu werden.
Und nun sitze ich hier und reibe mir die Hände, wen ich alles mit diesem Freizeitfresser anstecken werde.
Ja, ich weiß ja. Ich hab`n Knall. Aber ich stehe dazu. 
(Und es lenkt so schön von der Aufregung wegen morgen ab…)