Sonntag, 05.10.2008

Urlaubsnachlese

Ich kannte ja die Tour schon, aber das ist relativ egal, da das ein Radweg ist, den man getrost mehrmals fahren kann, weil es einfach herrlich zu radeln ist. Außerdem kommt es beim Radurlaub darauf nicht wirklich an. Es geht ums unterwegs sein, ums Fahrradfahren und wenn dann noch nett Landschaft zu gucken ist, machts halt noch mehr Spaß.

Mit der Kälte hatte ich anfangs ziemliche Probleme, aber das ging mir ja nicht allein so. Witzig ist, dass der Körper sich aber wohl irgendwie dran gewöhnt und während wir zum Anfang bei 11 Grad noch gebibbert haben, wunderten wir uns zum Schluss, warum die Leute alle so winterlich warm angezogen waren.

Da ich die Tour schon kannte, wusste ich auch immer ungefähr, an welcher Stelle mit welchen Steigungen zu rechnen war. Und davon gibts nicht wenige auf der Tour. Ist schon ganz schön anstrengend.

Und auch da habe ich wieder was gelernt: Es müssen nicht jeden Tag 100 Kilometer sein. Man kann auch mal bei der Hälfte Schluss und sich nen schönen gemütlichen Abend machen. Was zur Folge hatte, dass ich mich am nächsten Tag jedesmal aufs Weiterfahren gefreut habe, einfach, weil ich ausgeruht war. Und meine Kondition hat sich während der Tour verbessert und ging nicht in den Keller wie zuletzt auf der Frankreichreise.

Das ganze dann nochmal rückwärts zu fahren, hatte seinen eigenen Reiz, sieht ja alles völlig anders aus. Aber das war ne gute Idee, so haben wir wenigstens jeden Urlaubstag und auch das sich zuletzt nochmal zeigende schöne Wetter gut genutzt.

Was bleibt, ist die Erinnerung an einen herrlichen Urlaub, bei dem wirklich nur die Außentemperaturen manchmal ein bisschen zu niedrig waren. “I könnt mi glei morga wieda aufs Radl hockn und nochamol losfahra.”. Jau. Ich auch. :-)

Und drei Punkte hätte ich Andis Nachlese noch hinzuzufügen:

- die bayerische Ortsnamensgebung war uns ein Quell steter Freude
- japanische Touristen verhalten sich exakt genau so, wie man es von ihnen erwartet
- Bäckereien in Bayern haben einiges mehr zu bieten als in Schwaben *mjamm*

verzapft von Ilona um 09:10 Uhr | Kommentare deaktiviert | TB

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Montag, 06.10.2008

Herbstfarben

Das Wetter überrascht einen doch immer wieder. So auch gestern, als ich schon mit geschlossenen Augen spürte, wie die Sonne in mein Zimmer schien. Hach, eine Wohltat nach der ganzen Pieselei und Dunkelheit der Vortage… Ein Blick aus dem Fenster zeigte allerdings dick bereifte Autos und Dächer, also wars wohl kalt. Egal, es gibt ja warme Klamotten, also stand der Plan schon vor dem Aufstehen fest: Das frischgeputzte Radel wird heut spazierengefahren und bei dem Wetter würde das prima Herbstfarbenfotos geben.

Grad war ich aufgestanden, kam auch schon ein Anruf, ein gewisses blaues Radel wollte auch mit. Fein!

Gegen halb elf waren dann das blaue neben dem orangen Rad auf dem Weg nach Tuttlingen und so kalt wars gar nicht mehr. Brauchte nicht mal Handschuhe, habe mich aber auf der ganzen Tour nicht einmal getraut, die Jacke auszuziehen. Auf den heftigen Gegenwind hätte man auch gut verzichten können, aber der pustete einem schön das Gehirn frei. Was nach der Party und dem in jeder Hinsicht finsteren Samstag auch bitter nötig war…

Wo wir überall langgedüst sind, steht hier nett beschrieben und es hat richtig Spaß gemacht und vor allem gut getan. Frische Luft, Sonne, nette Gesellschaft :-) und Käffchen zu richtigen Zeit ergaben einen wunderschönen Herbstsonntag. Und so waren wir am Abend regelrecht erstaunt, wie viele Kilometer wir gefahren waren. Das fühlte sich irgendwie gar nicht so an.

Und Fotos gibts bei mir auch. Bin begeistert über diese Farben. Und das, obwohl ich den Herbst so gar nicht mag.

verzapft von Ilona um 18:45 Uhr | 3 Kommentare | TB

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Montag, 06.10.2008

Montagsregen

Dass man so schönes Wetter wie gestern nutzen muss, wann immer es geht, hat sich heute wieder gezeigt. Den ganzen Tag wars trocken und ich schaute aus meinem Bürofenster sogar teilweise hübschen blauen Himmel mit rasch vorbeiziehenden weißen Wolken an.

Pünktlich zum Feierabend bewölkte es sich dann wieder, wurde immer dunkler und genau in dem Moment, als ich mir vor der Haustür meine Laufschuhe zuschnürte, fielen die ersten Tropfen. Nee, dachte ich, jetzt erst recht und lief los. Natürlich war ich binnen kurzen ganz schön nass, aber beim Joggen stört mich das noch weniger als beim Radeln. Also eisern weitergelaufen und bei der Hälfte der Runde hörte es dann auch wieder auf.

Um nicht auszukühlen, legte ich dann mal bisschen Tempo auf und das hat richtig Spaß gemacht, weils so gut ging, ohne dass ich mich völlig verausgaben musste. Hier vor der Haustür kam ich dann fast im Sprinttempo an und dann hab ich doch ganz schön geschnauft.

Macht wieder richtig Spaß, die Joggerei. :-)

verzapft von Ilona um 19:54 Uhr | Kommentare deaktiviert | TB

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Dienstag, 07.10.2008

Unglaublich

Ich meine das Wetter. Heute war zur Abwechslung mal Frühling. Hab ich doch gleich ne halbe Stunde eher Feierabend gemacht, damit ich meine Standardabendradelrunde noch im Hellen schaffe. Hätte beinahe nicht geklappt, weil ich soviel geknipst habe. Dabei hatte ich nur das Handy mit, wo die Kamera klar besser gewesen wäre. Aber besser als nichts.

Hier eine kleine Auswahl, für ne große Galerie habbich keine Lust heute. Die ersten vier Bilder entstanden beim Hochfahren auf den Dreifaltigkeitsberg, das fünfte bei Seitingen-Oberflacht und das letzte natürlich wieder den Hohenkarpfen. Und wie gesagt, Handycam-Qualität.

Der herbstliche Dreifaltigkeitsberg
Straße hoch zum Dreifaltigkeitsberg
Wiesen von bunten Bäumen eingerahmt
Felsen am Dreifaltigkeitsberg
Merkwürdige Wolkenformationen über Seitingen
Der Hohenkarpfen bei Sonnenuntergang


verzapft von Ilona um 20:16 Uhr | 4 Kommentare | TB

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Sonntag, 12.10.2008

Donautal im Herbst

Nun komme ich doch erst heute früh dazu, von meiner Unfall-Revival-Tour gestern zu berichten. Aber gestern abend war ich so kaputt, da hatte ich keine Lust mehr und wollte nur noch ins Bett und mich nicht mehr bewegen. Auf jeden Fall bin ich unverletzt und ohne irgendwelche Zwischenfälle wieder zu Hause angekommen.

Gegen halb zehn war ich auf dem Weg und das Wetter ließ noch arg zu wünschen übrig. Sah teilweise fast so aus, als ob es gleich regnen will. Egal. In Tuttlingen gabs gleich mal die erste Umleitung wegen… natürlich, was sonst, einer Baustelle. War aber nicht schlimm.

Im Donautal angekommen, war ich schon trotz der schlechten Sicht schonmal beeindruckt von den Farben. Aber ich fuhr durch, ohne groß zu knipsen, ich würde ja nachmittags wieder hier langfahren. Der Vorteil war: Ich hatte den Radweg fast für mich allein und das will beim Donauradweg am Wochenende schon was heißen. Bei Kilometer 40 hab ich dann aber schon das erste Stück blauen Himmel gesehen und dann wurde es langsam immer besser. Kleine Pause in Hausen i. T., da gibts an der Strecke so nen Biergarten und dann so gut wie durchgebrettert nach Sigmaringen.

Kleiner Halt natürlich an meiner Unfallstelle und Bilder gemacht. Kurz bei der Familie geklingelt, die dort wohnen und die mir damals geholfen haben, aber da war leider keiner zu Hause.

In Sigmaringen gabs Kaffee und Apfelstrudel mit Sahne und Vanillesoße. Mjamm. Am Nebentisch eine Riesengruppe High-Tec-Rennradler, ich verstand kein Wort von dem, was die sich erzählten und das lag nicht am Schwäbischen… Klang aber sehr wichtig und hatte nichts mit Spaß zu tun. Sport ist schließlich auch ne ernste Sache!

Dann mal auf den Heimweg. Ich war bei knapp über 70 Kilometer und das musste (wollte) ich jetzt alles nochmal fahren. Sollte aber kein Problem werden.

Ein Problem war die Zeit. Dadurch, dass es jetzt schon so früh dunkel wird und ich kein Licht am Rad habe und auch überhaupt keinen Bock hab, im Dunkeln zu fahren, muss frau ein bisschen kalkulieren beim Radeln. Aber so wie es beim Start in Sigmaringen aussah, würde ich das locker bis ca. 19 Uhr schaffen.

Aber es kam so, dass ich alle paar Meter anhalten musste, um zu fotografieren. Das Donautal präsentierte sich in allerschönsten Herbstfarben bei tiefblauem Himmel, das war echt der Kracher!!! Dazu die weißen Felsen, ich kriegte mich gar nicht wieder ein! Hach, war das schön!

Die Knipserei fraß natürlich ne Menge Zeit und ein Päuschen zwischendurch fürn Radler zu trinken musste ja auch noch sein. Dazu kamen die Massen von Sonntagsradlern und Spazierengeher, die inzwischen den Radweg bevölkerten und um die ich Slalom fahren musste und so stimmte irgendwann meine Kalkulation nicht mehr.

Ab Fridingen verbot ich mir dann jegliches Foto und gab ein bisschen Gas. Das fraß dann natürlich die letzten Energie-Reserven, aber ich schaffte es, kurz vor 19 Uhr zu Hause zu sein und da dämmerte es schon ziemlich. Uffz.

Statistik: Ich war insgesamt 10 Stunden unterwegs, davon 7,5 Stunden reine Fahrtzeit, in der ich 142 Kilometer gefahren bin. Es kamen sogar 740 Höhenmeter zusammen (na gut, es geht da immer ein bisschen hoch und runter, das läppert sich wohl zusammen).

Und hat Riesenspaß gemacht. Auch das mal wieder allein unterwegs sein musste einfach sein, grad auf dieser Tour. Und der Beweis ist erbracht, dass ich das kann, auch ohne mir das Knie zu schreddern. Hab das Gefühl, etwas zu Ende gebracht zu haben und mir gehts jetzt richtig gut damit. Obwohl das Knie noch immer nicht ok ist, aber das ist eine andere Geschichte…

Ach ja, und Fotos werden nachgereicht, wenn ich dazu komme. Da draussen ist nämlich schon wieder das herrlichste Wetter und ich habe ganz bestimmt nicht vor, den heutigen Tag am Rechner zu verbringen. :-)

verzapft von Ilona um 08:53 Uhr | Kommentare deaktiviert | TB

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Sonntag, 12.10.2008

Noch ein schöner warmer Tag

Also erstmal: Die Fotos von der gestrigen Tour sind online.

Und heute?

Nachdem ich 10 Stunden geschlafen habe wie ein Stein (und vor allem seit langem mal wieder unterbrechungsfrei), weckte mich heute früh die Sonne. Kein Nebel, es war bereits früh wunderbares Wetter. Also dann raus mit mir an die Herbstluft.

Die Beine taten heute etwas schwer nach den vielen Kilometern gestern, das merkte ich bald. Egal, dann eben heute etwas kürzer und vor allem schön langsam. Zum Aufwärmen gleich mal hoch nach Hausen o. V., von da wieder runter und über Seitingen nach Möhringen. Hier fiel mir das Rabental ein, also kurbelte ich schöööön laaaaangsam da rein und damit hoch auf die Witthoh, wo es erstmal ein Radler gab.

Witzigerweise beobachtete ich wieder einen High-Tec-Rennradler, der dazu noch hyperaktiv zu sein schien. Er wechselte 4 mal den Tisch und sprang immer wieder auf, um überall zu gucken und brabbelte die ganze Zeit vor sich hin. Ich musste mich beherrschen, nicht laut loszulachen, aber das ging den anderen Leuten genauso. Dann fing er an zu telefonieren und redete die ganze Zeit ohne Punkt und Komma, ich bezweifle, dass sein Gesprächspartner groß zu Wort kam. Merkwürdige Type.

Von der Witthoh dann wieder runter nach Tuttlingen und durch die Innenstadt (voller Menschen), beschloss ich, über Nendingen ins Ursental zu fahren. Hatte ich von meinem Fremdenführer gelernt. :-) Das ging auch ganz prima und ist landschaftlich entzückend, schließlich landete ich auf dem Dreifaltigkeitsberg. Dort war die Hölle los, ich musste absteigen, um durch die Menschenmassen auf die Straße zu kommen. Ich hab gedacht, wenn der Berg jetzt umkippt, haben wir das Rentenproblem gelöst…. Nur schnell weg und runter mit mir.

Damit waren das heute 61 Kilometer und 838 Höhenmeter. Nicht schlecht für müde Beine. Sonnenbrand im Gesicht und eine andere Geschichte habe ich damit auch zu nem guten Ende gebracht.

verzapft von Ilona um 19:37 Uhr | 3 Kommentare | TB

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Samstag, 18.10.2008

Wieder mal orientierungsblond

Wenn ich schon anfange, mir ohne Fremdenführer neue Wege auszudenken…. Muss ja schiefgehen. Na ja, immerhin bin ich ja wieder heil zu Hause gelandet, auch wenn ich zeitweise dachte, heute muss ich im Wald pennen.

Zuerst lief alles ganz gut. Bin bisschen später losgefahren, weils ja doch ganz schön frostig war heute früh, aber die Sonne schien, als ob es bald verboten wird.

Bin den alten Bahndamm nach Gosheim hochgefahren, ein herrlicher Weg, geht zwar immer leicht bergan und zuletzt nochmal doll, aber man hat die ganze Zeit nen Bombenausblick auf die Landschaft. Von Gosheim bin ich dann auf dem Hohenzollernradweg nach Wehingen und von dort nach Deilingen.

Von Deilingen aus geht ne ziemlich heftige Steigung hoch zum verschlafenen Nest Tanneck und von dort gehts auf der Straße weiter nach Obernheim. So weit, so gut. Den Weg kannte ich und als ich in Obernheim war, fiel mir auch gleich der nette Weg nach Nusplingen runter ein, der musste nun aber sein.

Früher wäre ich das runtergedüst, jetzt bremse ich und zwar laufend. Ist mir aber egal, mir ist es im Moment wichtiger, heil zu bleiben und ich hab halt Angst. In Nusplingen hab ich mich nicht groß aufgehalten, sondern bin gleich wieder bergauf gefahren in Richtung Egesheim und dort wieder runtergebremst.

Von Egesheim geht ein heftig steiler Rad- bzw. Feldweg hoch nach Bubsheim, den hab ich mir dann auch gleich wieder angetan. Kannte ich, ich wusste, was auf mich zukam. Uffz. Aber auch das war bald geschafft. Von Bubsheim nach Böttingen und von dort nach Mahlstetten war auch kein Problem, ich hatte ja die Karte mit.

Und nun war eigentlich mein Plan, von Mahlstetten aus das Stettener Tal runter an die Donau zu fahren und dann über Tuttlingen ab nach Hause. Aber das ist gründlich schiefgegangen. Keine Ahnung, wo ich was falsch gemacht hab, jedenfall fand ich mich irgendwo im tiefsten Wald wieder, musste laufend umkehren, da die Wege einfach zu Ende waren. Statt runter fuhr ich immer wieder rauf und musste manchmal schon über mich selber lachen. Die Karte nützte mir auch nix mehr, da ich nicht mal annähernd wusste, wo ich war.

Da half nur immer weiterfahren und hoffen, dass ich irgendwo rauskomme, wo ich was wiedererkenne. Und so kams auch. Es kam eine heftige Steigung und ich stöhnte schon, son Scheiß, wieder nach oben, aber das kam mir bekannt vor. Und siehe da: Ich kam am Risiberg raus.

Ja Klasse! Statt im Stettener Tal war ich ein Tal weiter im Ursental gelandet. Keine Ahnung wie, aber ist nun auch egal. Überlegte noch kurz, ob ich über den Dreifaltigkeitsberg oder über Wurmlingen nach Hause fahr, aber ich war schon ganz schön kaputt und nahm die kürzeste Strecke über Dürbheim nach Hause. Geschafft. Macht 76 Kilometer und 1200 Höhenmeter und die merk ich auch inne Beine heut.

Und nu sitz ich hier frisch geduscht, schön warm eingepackt und mit nem Teller Nudeln und ner Nachtisch-Nougatstange im Bauch und werd mal gucken, ob ich euch noch ein paar Fotos online stelle.

verzapft von Ilona um 20:13 Uhr | 2 Kommentare | TB

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Sonntag, 19.10.2008

Halbe Sachen gehen irgendwie nicht

Ok, es sind wieder 70 Kilometer geworden. Aber es war auch zu schönes Sonnenwetter und ich bin die Bäratalrunde gefahren, die, wo wir im Frühjahr so schön baden gegangen sind. Herrje, es kommt mir vor, als ob das Jahre her ist…

Allerdings die bequeme Variante, die sich fast von allein fährt, wenn man erstmal in Gosheim oben ist. Und es ist auch ne sehr beliebte Runde, eben weil nicht anstrengend und daher gut bevölkert bei dem Wetter. Aber ich hatte es heute überhaupt gar nicht eilig und da war mir die Slalomfahrerei zwischen flanierenden Rentnern und radelnden Großfamilien auch egal.

Jede freie Bank, an der ich mein Gesicht in die Sonne halten konnte, habe ich sofort annektiert und mich über die hektisch vorbeirasenden Ausflügler gefreut, die ja nur den Sonntag haben zum Ausfliegen. Samstags geht gar nicht, da muss schließlich am Häusle geschafft werden bei dem Wetter. Laub fegen zum Beispiel, oder den Rasen nochmal mähen. Genau. Um Himmels willen, ich will nie, nie, nie ein Haus haben.

Übrigens soll noch erwähnt werden, dass der Schlammweg, an dem wir damals so dreckig gescheitert sind, jetzt ordentlich asphaltiert ist. Zwar nicht ganz bis zum Ende, aber das letzte Stück ist ein ganz normaler Waldweg auf Schotter. Ich habs halt heute einfach nochmal probiert, dort zu fahren mit dem festen Vorsatz, s o f o r t umzukehren, wenns schlammig wird. Hat geklappt. :-)

Jetzt bin ich angenehm erschöpft, aber nicht zu sehr und merke, wie gut mir die Sonne getan hat…

verzapft von Ilona um 19:38 Uhr | Kommentare deaktiviert | TB

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Montag, 27.10.2008

Noch ein sonniges Oktoberwochenende

Es ist schon erstaunlich, wie das Wetter es schafft, immer zum Wochenende nochmal richtig aufzudrehen. Das ist jetzt glaube ich schon das dritte oder vierte Wochenende der Fall, dass man nochmal so richtig Sonne tanken kann.

So gings auch dieses WE wieder raus an die Herbstluft, allerdings bisschen später am Tag, dann war es wärmer. Im Rauhreif losfahren muss ja auch nicht sein. Dann allerdings reichte ein langes Shirt mit Vliespulli drüber, den man dann aber auch irgendwann ausziehen konnte. Die ganz Harten fahren im T-Shirt und wundern sich, wenn sie von winterlich warm eingepackten Spaziergängern wie Aliens angeguggt werden… ;-)

Zur Abwechslung sind wir mal wieder zu zweit rumgecruist, Samstag in der Baar und an der Donau, Sonntag aufm Heuberg. Ergebnis: Sonne im Gemüt und nen Sonnenbrand im Gesicht. Tat unheimlich gut, hat Riesenspaß gemacht und wer weiß, ob es ab jetzt so nochmal möglich ist. Für diese Woche hat man uns ja schon Schnee “versprochen”. *ärgs*

Die Zeitumstellung merkte man am Sonntag, als wir uns wunderten, wie zeitig wir zu Hause waren und trotzdem wurd es schon dunkel. Und empfindlich kalt, vor allem, wenn man das letzte Stück noch`n Berg runterfährt, ohne groß zu strampeln.

Was aber auch feststeht: Bei dem klaren blauen Himmel und der Sonne kann man fototechnisch einfach nichts falsch machen: Es werden immer tolle Bilder.

Kahle Birke vorm blauen Herbsthimmel
An der Donau
Herbststimmung an der Donau
Schilfgras im Wind
Sehr dekorativ, was immer das auch sein mag
Ein Ahornblatt


verzapft von Ilona um 17:55 Uhr | 1 Kommentar | TB

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Dienstag, 28.10.2008

Winterrunde

Heute nun das erste Mal die Winterrunde gelaufen, durchs Gewerbegebiet bis hinter Balgheim und wieder zurück (sind ungefähr 12 km). Die Strecke ist beliebig erweiterbar: Bis Rietheim und zurück sinds dann bisschen mehr als 15 km und bis Wurmlingen Kreisverkehr 22 km, aber das ist für feierabends zuviel. Alles ohne großartige Steigungen für die Grundlagenausdauer genau richtig. Geht auch in die andere Richtung nach Rottweil, ist auch nett. Aber eben nur nett und nicht so schön wie durchn Wald im Sommer.

Hat ein bisschen geregnet, war aber nicht schlimm, bei Regen kann ich besonders gut laufen. Beleuchtungstechnisch wäre zwar die Waldrunde auch noch drin gewesen heut, aber das war mir zu matschig, immerhin hats ja den ganzen Tag lang gepieselt.

Aber die Lauferei geht wieder prima, macht richtig Spaß und ich musste mich teilweise richtig bremsen, damit ich nicht zu schnell werde wegen dem Knie. Konditionstechnisch wäre durchaus schon mehr Tempo drin. Nun ja, das wird auch noch. Der Winter ist lang und irgendwann wird sich das blöde Knie damit abfinden, dass es durch den Unfall den Rentenstatus noch nicht erreicht hat.

verzapft von Ilona um 21:32 Uhr | Kommentare deaktiviert | TB

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