Mittwoch, 01.10.2008

Unfallflucht

Vielleicht mal einer (ungeordneten) Reihe nach berichten, was so los war im Urlaub. Mal gucken, was so zusammenkommt.

Angefangen hat ja der Urlaub mit einer Fahrt nach Köthen in die alte Heimat (boah, “alte Heimat”, wie sich das anhört…). Das ging auch schon gut los.

Da fuhr Ilona so auf der A 6 friedlich durch eine Baustelle auf der Überholspur, als so ein Hirni (Idiot, Mistbock, Schlafkopp, Führerscheinimlottogewonnenhaber) genau vor mir die Spur wechselte und mich ziemlich heftig vorne rechts rammte. Natürlich nicht mich, sondern mein schönes rotes Auto. :-( Es hörte sich an, als ob die ganze rechte Seite aufgerissen worden wäre. So`n Shit!

Ich war dermaßen erschrocken, dass ich nur versuchte, die Spur zu halten und nicht noch an die linke Begrenzung zu stoßen und dabei aber zitternd und mit Puls 180 weiterfuhr. Anhalten mitten in der Baustelle ist ja ganz schlecht. Nach ca. 200 Metern war diese allerdings zu Ende und ich fuhr rechts ran in der festen Gewissheit, dass der Übeltäter dies auch tun würde.

Aber weit gefehlt. Es hielt zwar jemand an, aber der bot sich nur als Zeuge an, da er hinter mir gefahren war und alles gesehen hatte. Ich schrieb mir die Handynummer auf und guckte mal vorsichtig nach dem Schaden. Sah gar nicht so schlimm aus, ich sah keine Beule, nur alles ziemlich abgeschrammt. Nach fünf Minuten hielt eine junge Frau hinter mir an, deren Auto hatte es viel schlimmer entschärft. Sie erzählte, sie sei von nem LKW angefahren worden und der sei wohl auch weg. Na Klasse!

Das scheint ja jetzt ziemlich um sich zu greifen mit dem Abhauen nach nem Unfall. Vor ein paar Monaten ist mir nämlich dasselbe auf dem Parkplatz vom Arzt passiert. Da kam ich aus der Praxis und hatte hinten links ne Beule und jede Menge Schrammen. Und keine Spur vom Verursacher.

Ich fuhr dann weiter. Klar, ich hätte die Polizei anrufen können und ne Anzeige machen können, aber wie das endet, weiß man ja: Die murkeln ne Weile rum (ohne wirklich was zu unternehmen) und zuletzt wird das Verfahren eingestellt, weil der Täter nicht zu ermitteln ist. Und der Geschädigte bleibt auf seinem Ärger, den Kosten und dem Zeitverlust sitzen. Ich wollte mir auch den Urlaub nicht gleich zum Anfang versauen lassen.

Als ich wieder in Spaichingen war, gab ich Marcus den Autoschlüssel und überließ ihm das Problem. Und was soll ich sagen: Dieser Auszubildende KfZ-Mechatroniker hat die Lackschäden spurlos beseitigt!!! Wenn man es nicht weiß, sieht man überhaupt gar nichts mehr! Einzig die zerkratzte Seitenleiste kündet noch von dem Unfall. Ein richtiges Meisterwerk! Zusätzlich hat der Junge noch das Auto gewaschen, von innen blitzsauber gemacht und den Lack mit irgendwas behandelt, dass es aussieht wie nigelnagelneu. Echt der Hammer! Ich hab gedacht, da steht n neues Auto inne Garage, als wir gestern aus dem Urlaub kamen. Ich glaube, der Junge lernt genau den richtigen Beruf. :-)

Ungeachtet dessen wünsche ich allen unfallflüchtigen Verkehrsrüpeln hiermit hochoffiziell die Pest oder Schlimmeres an den Hals. Aber sowas von.

verzapft von Ilona um 13:00 Uhr | 1 Kommentar | TB

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Mittwoch, 01.10.2008

Albträume

Es gibt Nächte, da schlafe ich ein, um eine Stunde später schweißgebadet und mit Herzklopfen wieder aufzuschrecken. Und wenn ich dann die Panik einigermaßen unter Kontrolle habe, frage ich mich, wie krank im Kopf man eigentlich sein muss, um so einen Horrorscheiß zusammen zu träumen… Nicht mal Stephen King könnte sich sowas ausdenken. Das kann ich hier auch nicht aufschreiben, das ist zu verrückt.

Ach ja, und dann noch: Das Depri-Monster ist wieder da. Habs unter Kontrolle, aber muss wieder kämpfen. Vielleicht ist es auch nur der Nachurlaubs-Blues oder das trübe Herbstwetter, aber es ist da. Hab mich wohl zu früh gefreut. Wie so oft…

verzapft von Ilona um 23:51 Uhr | 5 Kommentare | TB

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Freitag, 03.10.2008

Durch den Wald und dann zum Feschd

Grad nochmal ne Stunde joggen gewesen. Das ging gestern schon prima, danach gings mir viel besser, auch der Frischluftmangel wird einigermaßen beseitigt. Und der Rest kommt auch unter Kontrolle. Na ja, so einigermaßen wenigstens.

Bei Regen (fühlte sich schon wie Schnee an) losgelaufen und bei Sonnenschein angekommen (aber der ist trügerisch bei den dunklen Wolken). Wobei ich gerne bei Regen laufe, die Luft ist dann viel besser und die Anzahl der freilaufenden Hunde strebt auch fast gegen Null.

Nun bin ich fit für meine heutige Abendgestaltung. Schon der zweite 50. Geburtstag, auf den ich dieses Jahr eingeladen bin ;-), dieses Mal allerdings eine ganz andere (schwabentypische) Art der Feier desselbigen. Dazu werde ich mich gleich nach dem Duschen in die Küche begeben und ca. eine Tonne dieser oberleckeren und völlig schwabenuntypischen Kalorienbombe produzieren. Hab ich versprochen mitzubringen und dieser Nachtisch ist ja sowieso zu jeder Gelegenheit der Hit. Eingeweihte wissen, was ich meine.

Nun gut. Schauen wir mal. Ich werde berichten.

verzapft von Ilona um 13:13 Uhr | 2 Kommentare | TB

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Samstag, 04.10.2008

Party überstanden

Herrje. Und wieder mal habe ich gestern Dinge getan, die ich entweder schon ewig nicht mehr oder noch gar nicht getan habe. Nämlich:

- Walzer und Polka tanzen
- schunkeln
- Stimmungslieder mitgrölen
- Partyspiele mitspielen

Herrje! Dazu kam den ganzen Abend die Mucke von einem Alleinunterhalter namens Ekki ausm Keyboard. Und als ob das nicht schon gereicht hätte, nein, der Kerl hat auch noch dazu gesungen. Die Musikauswahl ging dann mehr ins… volkstümliche. Oder so. Seine Versuche mit Joe Cocker und Deep Purple waren dann aber der Megakracher schlechthin, schon lange nicht mehr so gelacht! Herrlich!

Ok, das ist halt Geschmackssache und mein Musikgeschmack ist sowieso ein ganz anderer, aber zur Party hats gepasst und wir haben uns alle köstlich amüsiert.

Ach ja und die Philli-Kirschen sind wie erwartet super angekommen und natürlich alle. Und ich soll die mal wieder machen. Na klar!

verzapft von Ilona um 10:48 Uhr | Kommentieren | TB

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Samstag, 04.10.2008

Wetter

Bei dem Rotzwetter (3 Grad und Dauerpieselei) heute da draussen ist die Auswahl der Tagesbeschäftigungen heute mächtig begrenzt. Joggen ist heut nicht, da Muskelkater. Deshalb werde ich jetzt erstmal mein Radel vom Urlaubsreisedreck befreien.

Und dann guggen wir mal, was der Tag noch so bringt.

verzapft von Ilona um 10:53 Uhr | Kommentieren | TB

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Sonntag, 05.10.2008

Urlaubsnachlese

Ich kannte ja die Tour schon, aber das ist relativ egal, da das ein Radweg ist, den man getrost mehrmals fahren kann, weil es einfach herrlich zu radeln ist. Außerdem kommt es beim Radurlaub darauf nicht wirklich an. Es geht ums unterwegs sein, ums Fahrradfahren und wenn dann noch nett Landschaft zu gucken ist, machts halt noch mehr Spaß.

Mit der Kälte hatte ich anfangs ziemliche Probleme, aber das ging mir ja nicht allein so. Witzig ist, dass der Körper sich aber wohl irgendwie dran gewöhnt und während wir zum Anfang bei 11 Grad noch gebibbert haben, wunderten wir uns zum Schluss, warum die Leute alle so winterlich warm angezogen waren.

Da ich die Tour schon kannte, wusste ich auch immer ungefähr, an welcher Stelle mit welchen Steigungen zu rechnen war. Und davon gibts nicht wenige auf der Tour. Ist schon ganz schön anstrengend.

Und auch da habe ich wieder was gelernt: Es müssen nicht jeden Tag 100 Kilometer sein. Man kann auch mal bei der Hälfte Schluss und sich nen schönen gemütlichen Abend machen. Was zur Folge hatte, dass ich mich am nächsten Tag jedesmal aufs Weiterfahren gefreut habe, einfach, weil ich ausgeruht war. Und meine Kondition hat sich während der Tour verbessert und ging nicht in den Keller wie zuletzt auf der Frankreichreise.

Das ganze dann nochmal rückwärts zu fahren, hatte seinen eigenen Reiz, sieht ja alles völlig anders aus. Aber das war ne gute Idee, so haben wir wenigstens jeden Urlaubstag und auch das sich zuletzt nochmal zeigende schöne Wetter gut genutzt.

Was bleibt, ist die Erinnerung an einen herrlichen Urlaub, bei dem wirklich nur die Außentemperaturen manchmal ein bisschen zu niedrig waren. “I könnt mi glei morga wieda aufs Radl hockn und nochamol losfahra.”. Jau. Ich auch. :-)

Und drei Punkte hätte ich Andis Nachlese noch hinzuzufügen:

- die bayerische Ortsnamensgebung war uns ein Quell steter Freude
- japanische Touristen verhalten sich exakt genau so, wie man es von ihnen erwartet
- Bäckereien in Bayern haben einiges mehr zu bieten als in Schwaben *mjamm*

verzapft von Ilona um 09:10 Uhr | Kommentieren | TB

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Montag, 06.10.2008

Herbstfarben

Das Wetter überrascht einen doch immer wieder. So auch gestern, als ich schon mit geschlossenen Augen spürte, wie die Sonne in mein Zimmer schien. Hach, eine Wohltat nach der ganzen Pieselei und Dunkelheit der Vortage… Ein Blick aus dem Fenster zeigte allerdings dick bereifte Autos und Dächer, also wars wohl kalt. Egal, es gibt ja warme Klamotten, also stand der Plan schon vor dem Aufstehen fest: Das frischgeputzte Radel wird heut spazierengefahren und bei dem Wetter würde das prima Herbstfarbenfotos geben.

Grad war ich aufgestanden, kam auch schon ein Anruf, ein gewisses blaues Radel wollte auch mit. Fein!

Gegen halb elf waren dann das blaue neben dem orangen Rad auf dem Weg nach Tuttlingen und so kalt wars gar nicht mehr. Brauchte nicht mal Handschuhe, habe mich aber auf der ganzen Tour nicht einmal getraut, die Jacke auszuziehen. Auf den heftigen Gegenwind hätte man auch gut verzichten können, aber der pustete einem schön das Gehirn frei. Was nach der Party und dem in jeder Hinsicht finsteren Samstag auch bitter nötig war…

Wo wir überall langgedüst sind, steht hier nett beschrieben und es hat richtig Spaß gemacht und vor allem gut getan. Frische Luft, Sonne, nette Gesellschaft :-) und Käffchen zu richtigen Zeit ergaben einen wunderschönen Herbstsonntag. Und so waren wir am Abend regelrecht erstaunt, wie viele Kilometer wir gefahren waren. Das fühlte sich irgendwie gar nicht so an.

Und Fotos gibts bei mir auch. Bin begeistert über diese Farben. Und das, obwohl ich den Herbst so gar nicht mag.

verzapft von Ilona um 18:45 Uhr | 3 Kommentare | TB

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Montag, 06.10.2008

Montagsregen

Dass man so schönes Wetter wie gestern nutzen muss, wann immer es geht, hat sich heute wieder gezeigt. Den ganzen Tag wars trocken und ich schaute aus meinem Bürofenster sogar teilweise hübschen blauen Himmel mit rasch vorbeiziehenden weißen Wolken an.

Pünktlich zum Feierabend bewölkte es sich dann wieder, wurde immer dunkler und genau in dem Moment, als ich mir vor der Haustür meine Laufschuhe zuschnürte, fielen die ersten Tropfen. Nee, dachte ich, jetzt erst recht und lief los. Natürlich war ich binnen kurzen ganz schön nass, aber beim Joggen stört mich das noch weniger als beim Radeln. Also eisern weitergelaufen und bei der Hälfte der Runde hörte es dann auch wieder auf.

Um nicht auszukühlen, legte ich dann mal bisschen Tempo auf und das hat richtig Spaß gemacht, weils so gut ging, ohne dass ich mich völlig verausgaben musste. Hier vor der Haustür kam ich dann fast im Sprinttempo an und dann hab ich doch ganz schön geschnauft.

Macht wieder richtig Spaß, die Joggerei. :-)

verzapft von Ilona um 19:54 Uhr | Kommentieren | TB

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Dienstag, 07.10.2008

Unglaublich

Ich meine das Wetter. Heute war zur Abwechslung mal Frühling. Hab ich doch gleich ne halbe Stunde eher Feierabend gemacht, damit ich meine Standardabendradelrunde noch im Hellen schaffe. Hätte beinahe nicht geklappt, weil ich soviel geknipst habe. Dabei hatte ich nur das Handy mit, wo die Kamera klar besser gewesen wäre. Aber besser als nichts.

Hier eine kleine Auswahl, für ne große Galerie habbich keine Lust heute. Die ersten vier Bilder entstanden beim Hochfahren auf den Dreifaltigkeitsberg, das fünfte bei Seitingen-Oberflacht und das letzte natürlich wieder den Hohenkarpfen. Und wie gesagt, Handycam-Qualität.

Der herbstliche Dreifaltigkeitsberg
Straße hoch zum Dreifaltigkeitsberg
Wiesen von bunten Bäumen eingerahmt
Felsen am Dreifaltigkeitsberg
Merkwürdige Wolkenformationen über Seitingen
Der Hohenkarpfen bei Sonnenuntergang


verzapft von Ilona um 20:16 Uhr | 4 Kommentare | TB

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Dienstag, 07.10.2008

Manchmal

Manchmal werden die einfachsten Sachen so kompliziert, dass man sie am liebsten beenden möchte. Aber das wäre ja zu einfach.

Muss den Weg zurück zum Einfachen finden. Aber ich bin doch orientierungsblond. Wege finden war noch nie meine Stärke. Verirre ich mich meistens… Shit.

Und nu? Brauch ich nen Navigator oder schaff ich es allein?

verzapft von Ilona um 22:54 Uhr | 4 Kommentare | TB

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Mittwoch, 08.10.2008

Verkehrschaos

Mein Arbeitsweg, der eigentlich schon lang genug ist und auf dem ich jeden Tag zwei mal eine halbe Stunde im Auto sitzen muss, dauerte heute heimwärts (klar!) doppelt so lange wie sonst.

Die hiesigen Verkehrsstrategen haben nämlich um Rottweil die B 14 einseitig gesperrt wegen irgendwelcher Bauarbeiten und dann den Verkehr gaaaanz schlau durch die Stadt zur nächsten Auffahrt umgeleitet. Nun muss man wissen, dass Rottweil auch “Ampelhausen” genannt wird, in kaum einer Stadt gibt es derart viele Ampelkreuzungen. Da kommt man auch ohne Umleitung von der Bundesstraße nur sehr langsam durch, insbesondere im Berufsverkehr.

Heute nun ereignete sich dort das absolute Verkehrschaos. Man kam über die Ampeln nicht mal bei Grün drüber, weil es sich von der nächsten und übernächsten Ampel noch staute.

Ich dachte nur immer, das geht alles von deinem Feierabend ab und hatte zuletzt ganz schön Wut im Bauch.

Als ich es geschafft hatte, kam ich zwischen Rottweil Saline und Neuhaus sehr schnell voran und freute mich schon, aber zu früh. Kurz vor der Abfahrt nach Aldingen bereits der nächste Stau, wieder Bauarbeiten. Als ich da durch war, sah ich, wie sich auf der Gegenspur der Verkehr bis nach Spaichingen rein staute.

Die haben doch nicht alle Latten am Zaun hier, oder? Gottseidank führen viele Wege nach Niedereschach. Morgen fahr ich über Trossingen. Die können mich mal.

Update: Wäääähh, Trossingen ist auch nicht die Lösung. Schura ist ja auch gesperrt. Ich will aufn Arm!

verzapft von Ilona um 18:11 Uhr | 2 Kommentare | TB

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Mittwoch, 08.10.2008

Kennengelernt

Ich arbeite jetzt seit Anfang April in der neuen Firma und mit zwei (und natürlich mehr) ganz lieben Kollegen zusammen. Aber mit den genannten zwei sitze ich zusammen in einem Zimmer und wir verstehen uns prächtig und haben ne Menge Spaß zusammen. Aber nicht nur das…

Heute war ich regelrecht erschrocken, wie gut die mich inzwischen kennen. Und vor allem, wie gut die hinter meine Fassade gucken können.

“Weißte, Ilona, was ich manchmal denke?” fragte mich C. heute und lächelte mich wissend an. “Je aufgekratzter du hier rumhopst und je lustiger du dich gibst, desto schlechter gehts dir eigentlich und desto trauriger biste.”

*schluck*

Da fiel mir nix mehr ein…

verzapft von Ilona um 20:24 Uhr | 10 Kommentare | TB

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Donnerstag, 09.10.2008

Plan mit Optionen

Wenn am Samstag schönes Wetter wird (und im Moment sieht der Wetterbericht dementsprechend aus), habe ich einen Plan: Ich werde jetzt im Herbst etwas zu Ende bringen, was mir im Frühjahr gründlich misslungen ist. Einmal Sigmaringen und zurück und dieses Mal werde ich zu Hause ankommen, versprochen. Irgendwie glaube ich, das machen zu müssen und ganz nebenbei gibts vielleicht prima Herbstfotos ausm Donautal. (Die von der misslungenen Frühjahrstour lungern hier immer noch unveröffentlicht aufm Rechner rum.)

Da ich ziemlich zeitig nen Friseurtermin habe, bin ich sowieso früh auf und dann ist wenigstens genug Zeit für die paar mehr Kilometer und frau muss nicht so durchbrettern.

Sollte aber für Sonntag Regen angesagt sein, ändert sich der Plan wahrscheinlich nochmal. Mal sehen. :-)

verzapft von Ilona um 03:18 Uhr | 1 Kommentar | TB

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Donnerstag, 09.10.2008

Professionell

Nach einer Nacht mit ca. zwei Stunden Schlaf ein ganztägiges Audit professionell über die Bühne gebracht und nebenbei noch den Monatsabschluss fertiggekriegt.

Festgestellt: Gegen schlechte Laune und Müdigkeit hilft es, lustige Excel-Formeln zu basteln. Das Erfolgserlebnis, wenn die dann auch machen, was man beabsichtigt hat, ist fast nicht zu toppen.

Ach doch, ist es. Wenn einen die Kollegin aufmunternd umärmelt. Das ist noch besser. :-)

Und was mach ich grad: Heute mal nicht joggen oder radeln, weil müde Beine. Daher stell ich grad fest, dass einen fast ein Jahr kein Krafttraining ganz schön zum Weichei werden lässt. Fangen wir also mal gaaaanz langsam wieder an, was?

verzapft von Ilona um 17:40 Uhr | 4 Kommentare | TB

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Freitag, 10.10.2008

Kleine Katastrophe

Fass ich mich heute früh rein zufällig an mein linkes Ohr und merke: Da fehlt was! Nee, Ohr war noch dran, aber mein Ohrring war weg. Ich also im morgendlichen Halbschlaf ne Suchaktion im Bett und im gesamten Zimmer gestartet, ohne Erfolg. Im Auto und im Büro war auch nichts.

Nun weiß ich natürlich wieder nicht, wie lange ich schon mit nur einem Ohrring rumlaufe, da ich spiegeltechnisch auf solche Kleinigkeiten nicht achte.

So ein Mist!!! Das ist aus zwei Gründe ne kleine Katastrophe: Erstens weil diese Ohrringe ein Geschenk von meinem Töchterchen sind und zweitens, weil ich nun keine Ohrringe mehr habe. Im Gegensatz zu anderen Frauen habe ich nämlich keine Schmuckschatulle, aus der ich mal eben das nächste Teil ziehen könnte. Ich besitze nur den Schmuck, den ich am Körper trage und der beschränkt sich auf ein Halskettchen und halt die Ohrringe.

Fazit: Ich brauche neue Ohrringe.

verzapft von Ilona um 12:18 Uhr | 2 Kommentare | TB

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Freitag, 10.10.2008

Wechseljahre…

Wechseljahre (gerne auch neudeutsch Midlifecrisis genannt) sind wie Pubertät, nur später. Und man kann auf Grund der inzwischen (hoffentlich) gewonnenen Lebenserfahrung manchmal milde lächelnd neben sich selbst stehen und staunen.

Und es einfach genießen. :-) Oder manchmal still oder laut vor sich hin leiden. Je nachdem…

Wie sagt der Schwabe: Des isch hald so.

verzapft von Ilona um 23:11 Uhr | 2 Kommentare | TB

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Samstag, 11.10.2008

Also ehrlich

So wie es im Moment da draussen aussieht, muss man sich fast zwingen, sich aufs Radel zu setzen und loszufahren. Grad kommt hier nämlich der ganze Nebel runter und es sieht dunstig trübe aus. Das Thermometer an meinem Auto zeigte 10 Grad an, nun ja, das geht ja noch.

Aber egal, das war ja jetzt die ganzen Tage schon so und irgendwann kam dann der blaue Himmel zum Vorschein. Die Haare sind bereits kurz, jetzt werd ich erstmal was frühstücken und dann gehts los.

Heute abend gibts dann mit Sicherheit ein Foto von der Stelle, an der ich mich hingelegt habe und vielleicht klingele ich auch nochmal bei dem netten Mann, der mir damals so lieb geholfen hat.

verzapft von Ilona um 08:35 Uhr | Kommentieren | TB

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Sonntag, 12.10.2008

Donautal im Herbst

Nun komme ich doch erst heute früh dazu, von meiner Unfall-Revival-Tour gestern zu berichten. Aber gestern abend war ich so kaputt, da hatte ich keine Lust mehr und wollte nur noch ins Bett und mich nicht mehr bewegen. Auf jeden Fall bin ich unverletzt und ohne irgendwelche Zwischenfälle wieder zu Hause angekommen.

Gegen halb zehn war ich auf dem Weg und das Wetter ließ noch arg zu wünschen übrig. Sah teilweise fast so aus, als ob es gleich regnen will. Egal. In Tuttlingen gabs gleich mal die erste Umleitung wegen… natürlich, was sonst, einer Baustelle. War aber nicht schlimm.

Im Donautal angekommen, war ich schon trotz der schlechten Sicht schonmal beeindruckt von den Farben. Aber ich fuhr durch, ohne groß zu knipsen, ich würde ja nachmittags wieder hier langfahren. Der Vorteil war: Ich hatte den Radweg fast für mich allein und das will beim Donauradweg am Wochenende schon was heißen. Bei Kilometer 40 hab ich dann aber schon das erste Stück blauen Himmel gesehen und dann wurde es langsam immer besser. Kleine Pause in Hausen i. T., da gibts an der Strecke so nen Biergarten und dann so gut wie durchgebrettert nach Sigmaringen.

Kleiner Halt natürlich an meiner Unfallstelle und Bilder gemacht. Kurz bei der Familie geklingelt, die dort wohnen und die mir damals geholfen haben, aber da war leider keiner zu Hause.

In Sigmaringen gabs Kaffee und Apfelstrudel mit Sahne und Vanillesoße. Mjamm. Am Nebentisch eine Riesengruppe High-Tec-Rennradler, ich verstand kein Wort von dem, was die sich erzählten und das lag nicht am Schwäbischen… Klang aber sehr wichtig und hatte nichts mit Spaß zu tun. Sport ist schließlich auch ne ernste Sache!

Dann mal auf den Heimweg. Ich war bei knapp über 70 Kilometer und das musste (wollte) ich jetzt alles nochmal fahren. Sollte aber kein Problem werden.

Ein Problem war die Zeit. Dadurch, dass es jetzt schon so früh dunkel wird und ich kein Licht am Rad habe und auch überhaupt keinen Bock hab, im Dunkeln zu fahren, muss frau ein bisschen kalkulieren beim Radeln. Aber so wie es beim Start in Sigmaringen aussah, würde ich das locker bis ca. 19 Uhr schaffen.

Aber es kam so, dass ich alle paar Meter anhalten musste, um zu fotografieren. Das Donautal präsentierte sich in allerschönsten Herbstfarben bei tiefblauem Himmel, das war echt der Kracher!!! Dazu die weißen Felsen, ich kriegte mich gar nicht wieder ein! Hach, war das schön!

Die Knipserei fraß natürlich ne Menge Zeit und ein Päuschen zwischendurch fürn Radler zu trinken musste ja auch noch sein. Dazu kamen die Massen von Sonntagsradlern und Spazierengeher, die inzwischen den Radweg bevölkerten und um die ich Slalom fahren musste und so stimmte irgendwann meine Kalkulation nicht mehr.

Ab Fridingen verbot ich mir dann jegliches Foto und gab ein bisschen Gas. Das fraß dann natürlich die letzten Energie-Reserven, aber ich schaffte es, kurz vor 19 Uhr zu Hause zu sein und da dämmerte es schon ziemlich. Uffz.

Statistik: Ich war insgesamt 10 Stunden unterwegs, davon 7,5 Stunden reine Fahrtzeit, in der ich 142 Kilometer gefahren bin. Es kamen sogar 740 Höhenmeter zusammen (na gut, es geht da immer ein bisschen hoch und runter, das läppert sich wohl zusammen).

Und hat Riesenspaß gemacht. Auch das mal wieder allein unterwegs sein musste einfach sein, grad auf dieser Tour. Und der Beweis ist erbracht, dass ich das kann, auch ohne mir das Knie zu schreddern. Hab das Gefühl, etwas zu Ende gebracht zu haben und mir gehts jetzt richtig gut damit. Obwohl das Knie noch immer nicht ok ist, aber das ist eine andere Geschichte…

Ach ja, und Fotos werden nachgereicht, wenn ich dazu komme. Da draussen ist nämlich schon wieder das herrlichste Wetter und ich habe ganz bestimmt nicht vor, den heutigen Tag am Rechner zu verbringen. :-)

verzapft von Ilona um 08:53 Uhr | Kommentieren | TB

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Sonntag, 12.10.2008

Noch ein schöner warmer Tag

Also erstmal: Die Fotos von der gestrigen Tour sind online.

Und heute?

Nachdem ich 10 Stunden geschlafen habe wie ein Stein (und vor allem seit langem mal wieder unterbrechungsfrei), weckte mich heute früh die Sonne. Kein Nebel, es war bereits früh wunderbares Wetter. Also dann raus mit mir an die Herbstluft.

Die Beine taten heute etwas schwer nach den vielen Kilometern gestern, das merkte ich bald. Egal, dann eben heute etwas kürzer und vor allem schön langsam. Zum Aufwärmen gleich mal hoch nach Hausen o. V., von da wieder runter und über Seitingen nach Möhringen. Hier fiel mir das Rabental ein, also kurbelte ich schöööön laaaaangsam da rein und damit hoch auf die Witthoh, wo es erstmal ein Radler gab.

Witzigerweise beobachtete ich wieder einen High-Tec-Rennradler, der dazu noch hyperaktiv zu sein schien. Er wechselte 4 mal den Tisch und sprang immer wieder auf, um überall zu gucken und brabbelte die ganze Zeit vor sich hin. Ich musste mich beherrschen, nicht laut loszulachen, aber das ging den anderen Leuten genauso. Dann fing er an zu telefonieren und redete die ganze Zeit ohne Punkt und Komma, ich bezweifle, dass sein Gesprächspartner groß zu Wort kam. Merkwürdige Type.

Von der Witthoh dann wieder runter nach Tuttlingen und durch die Innenstadt (voller Menschen), beschloss ich, über Nendingen ins Ursental zu fahren. Hatte ich von meinem Fremdenführer gelernt. :-) Das ging auch ganz prima und ist landschaftlich entzückend, schließlich landete ich auf dem Dreifaltigkeitsberg. Dort war die Hölle los, ich musste absteigen, um durch die Menschenmassen auf die Straße zu kommen. Ich hab gedacht, wenn der Berg jetzt umkippt, haben wir das Rentenproblem gelöst…. Nur schnell weg und runter mit mir.

Damit waren das heute 61 Kilometer und 838 Höhenmeter. Nicht schlecht für müde Beine. Sonnenbrand im Gesicht und eine andere Geschichte habe ich damit auch zu nem guten Ende gebracht.

verzapft von Ilona um 19:37 Uhr | 3 Kommentare | TB

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Montag, 13.10.2008

Schlaflosigkeit

Zur Zeit leide ich unter Schlaflosigkeit. Warum, weiß ich nicht. Ich kann erst ewig nicht einschlafen, krieg die Gedanken im Kopf nicht abgestellt. Dann stehe ich wieder auf, mach den Rechner nochmal an, klicke sinnlos im Internet rum. Oder ich versuche zu lesen oder starre in die Dunkelheit. Wenn ich dann endlich (viel zu spät) eingeschlafen bin, wache ich nach zwei bis drei Stunden wieder auf und das Spiel geht von vorn los. Meist schlaf ich dann in dem Moment nochmal ein, wenn der Wecker klingelt.

Das letzte Mal, als ich das hatte, litt ich unter starken Depressionen. Depris hab ich momentan zwar auch, aber niemals so schlimm wie damals, das ist gar kein Vergleich… Typische Herbstanfangdepri halt, kennt ja vielleicht der eine oder andere auch. Tja, und wenn man den Grund nicht kennt, kann man auch nicht viel dagegen tun.

Jetzt am Wochenende habe ich das erste Mal seit zwei Wochen wieder richtig fest durchgeschlafen, weil ich mich beim Radeln so verausgabt habe, dass ich mordskaputt war und abends wie`n Zombie ins Bett gekippt bin.

Aber das kann ja wohl auch nicht die Lösung sein. Alk isses übrigens auch nicht, hab ich letzte Woche mit verschiedenster Dosierung getestet.

verzapft von Ilona um 12:56 Uhr | 2 Kommentare | TB

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Dienstag, 14.10.2008

Nicht lang genug…

… gejoggt heute, wie´s aussieht.

Oder warum krieg ich mich bei der Mucke, die ich grad höre, nicht zum Stillsitzen? Hach, Klasse!

)-(

verzapft von Ilona um 20:05 Uhr | Kommentieren | TB

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Dienstag, 14.10.2008

Typische Reaktion

Witzig, dass ich das hier im Tagebuch immer wieder beobachten bzw. lesen kann: Schreib ich über irgendein Problem, das mich beschäftigt, findet sich prompt immer jemand, der die vermeintliche Lösung dazu anzubieten weiß. Meistens handelt es sich dabei um Männer, aber zu sehr will ich da nicht pauschalisieren.

Ist aber sowieso die typisch männliche Reaktion, weil Männer lösungsorientiert denken, während Frauen ihre Probleme einfach nur mal loswerden wollen. Sei es im Gespräch oder schriftlich (online oder offline). Ich kotz mich hier im Tagebuch aus, ohne dass ich beim Schreiben im Kopf ne Frage an irgendjemanden stelle. Ich will einfach nur schreiben, formulieren und es loswerden. Danach gehts mir (zumindest kurzfristig) erstmal besser. Ist auch ne Form der Kommunikation, ja, aber in dem Fall genieße ich die Einseitigkeit. Erstmal kann ich sagen, was mich bewegt, ohne dass mir jemand dazwischen redet. (Jaaaa, ok…. ich weiß. Bei mir kommt man sowieso selten zu Wort, wenn ich erstmal in Fahrt bin, jaaaa, ich weiß das).

Jetzt nicht falsch verstehen, ich mein das nicht böse und zugegebenerweise fällt es mir ja auch oft schwer, meinen Senf dazu zu geben, wenn ich in anderen Blogs über Probleme lese… Und manchmal bringen mich die Kommentare ja doch zum Nachdenken. Oder zum Lachen.

Also schön weitermachen damit. Ist alles völlig normal. :-)

verzapft von Ilona um 22:04 Uhr | 4 Kommentare | TB

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Dienstag, 14.10.2008

Und dann ist da noch…

… ein Mensch hier irgendwo in der Nähe, der jeden Tag mehrmals nach “Ilona Hermann Spaichingen” googelt und dann im Tagebuch mitliest.

Kleiner Tipp: “Ilona” reicht völlig aus. ;-)

Meinen Nachnamen haste sowieso falsch geschrieben. Ersatzweise kann man sich auch ein Lesezeichen setzen. Aber egal. Heh, schreib mir doch mal, wer immer du auch sein magst.

verzapft von Ilona um 22:09 Uhr | 3 Kommentare | TB

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Donnerstag, 16.10.2008

Traurig

Irgendwie rutsche ich grad in ein tiefes Loch. Alle meine Bemühungen, es durch viel Sport, Rausgehen, Gute-Laune-Musik und Clown-spielen zu verhindern, schlagen irgendwie fehl und sowie ich mal einen Moment die Kontrolle verlier, schlägt es wieder zu und ich rutsch weiter.

Bemerke enorme Stimmungsschwankungen. Manchmal fragen mich die Leute, ob ich was eingeworfen hätte, weil ich so aufgedreht bin und wenig später sitz ich wieder da und muss mich beherrschen, nicht loszuheulen.

Mein Schlafkonto geht auch langsam ins Minus…

Bin traurig. Kann nicht bitte wieder Sommer sein?

verzapft von Ilona um 06:15 Uhr | 13 Kommentare | TB

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Freitag, 17.10.2008

Freitag

Hach, ich liebe diese Freitagabende… Das ganze Wochenende liegt noch vor einem und man kann so richtig schön lange vorm Computer rumhocken, Weinchen trinken, traurige Musik hören und sentimental vor sich hin sinnieren… Hach! Ohne auf die Zeit zu achten.

Und kein Zwang, unbedingt einschlafen zu müssen, weil früh um fünf der Wecker klingelt. Der klingelt morgen nämlich gar nicht.

Muss morgen früh kurz auffe Post, ein OST-Paket abholen (*gacker* Anja hat neue Nougatstangen geschickt, die gibts nämlich hier im Westen nich, Sauerei!) und dann gehts selbstverständlich raus in die Sonne aufs Radel. Jule hat mich vorgestern gefragt, wieso ich so braun im Gesicht bin und Marcus ist sofort drauf gekommen: Weil die immer draussen ist!!! Genau. Im Gegensatz zu den beiden Stubenhockern!

Ok, mir gehts wieder besser. Heute war ein sonniger Tag, ich war anderthalb Stunden draussen zum Joggen und schon hab ichs wieder unter Kontrolle. Aber dieses Jahr bin ich echt froh, wenn ich den November überstanden hab… Meine Güte!

So, und nun trink ich doch noch n halbes Gläschen Wein und dann ab inne Falle…. (Weißwein schmeckt übrigens auch gut, habbich im Urlaub gelernt.)

Update: Ja Wahnsinn, diese cleveren Viba-Leute haben sogar einen Onlineshop!!! Wahrscheinlich extra für ausgewanderte Ossis wie mich, die auf Nougatstangenentzug sind!

verzapft von Ilona um 23:47 Uhr | 8 Kommentare | TB

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Samstag, 18.10.2008

Für Ossis

Was der Ossi so braucht im Westen... ;-)

Hatte gerade nen Lachkrampf beim Auspacken meines Carepaketes. War ja klar, dass Anja wieder an alles gedacht hat, inclusive Schlagersüßtafel (herrje, ich wusste gar nicht, dass es die noch gibt), Othello-Kekse, Bambina und Nudossi. *gacker* Herrlich!!!

Jau. Mit solchem Unsinn kann man mich aufheitern.

Danke Anja!!!!

verzapft von Ilona um 18:02 Uhr | 2 Kommentare | TB

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Samstag, 18.10.2008

Wieder mal orientierungsblond

Wenn ich schon anfange, mir ohne Fremdenführer neue Wege auszudenken…. Muss ja schiefgehen. Na ja, immerhin bin ich ja wieder heil zu Hause gelandet, auch wenn ich zeitweise dachte, heute muss ich im Wald pennen.

Zuerst lief alles ganz gut. Bin bisschen später losgefahren, weils ja doch ganz schön frostig war heute früh, aber die Sonne schien, als ob es bald verboten wird.

Bin den alten Bahndamm nach Gosheim hochgefahren, ein herrlicher Weg, geht zwar immer leicht bergan und zuletzt nochmal doll, aber man hat die ganze Zeit nen Bombenausblick auf die Landschaft. Von Gosheim bin ich dann auf dem Hohenzollernradweg nach Wehingen und von dort nach Deilingen.

Von Deilingen aus geht ne ziemlich heftige Steigung hoch zum verschlafenen Nest Tanneck und von dort gehts auf der Straße weiter nach Obernheim. So weit, so gut. Den Weg kannte ich und als ich in Obernheim war, fiel mir auch gleich der nette Weg nach Nusplingen runter ein, der musste nun aber sein.

Früher wäre ich das runtergedüst, jetzt bremse ich und zwar laufend. Ist mir aber egal, mir ist es im Moment wichtiger, heil zu bleiben und ich hab halt Angst. In Nusplingen hab ich mich nicht groß aufgehalten, sondern bin gleich wieder bergauf gefahren in Richtung Egesheim und dort wieder runtergebremst.

Von Egesheim geht ein heftig steiler Rad- bzw. Feldweg hoch nach Bubsheim, den hab ich mir dann auch gleich wieder angetan. Kannte ich, ich wusste, was auf mich zukam. Uffz. Aber auch das war bald geschafft. Von Bubsheim nach Böttingen und von dort nach Mahlstetten war auch kein Problem, ich hatte ja die Karte mit.

Und nun war eigentlich mein Plan, von Mahlstetten aus das Stettener Tal runter an die Donau zu fahren und dann über Tuttlingen ab nach Hause. Aber das ist gründlich schiefgegangen. Keine Ahnung, wo ich was falsch gemacht hab, jedenfall fand ich mich irgendwo im tiefsten Wald wieder, musste laufend umkehren, da die Wege einfach zu Ende waren. Statt runter fuhr ich immer wieder rauf und musste manchmal schon über mich selber lachen. Die Karte nützte mir auch nix mehr, da ich nicht mal annähernd wusste, wo ich war.

Da half nur immer weiterfahren und hoffen, dass ich irgendwo rauskomme, wo ich was wiedererkenne. Und so kams auch. Es kam eine heftige Steigung und ich stöhnte schon, son Scheiß, wieder nach oben, aber das kam mir bekannt vor. Und siehe da: Ich kam am Risiberg raus.

Ja Klasse! Statt im Stettener Tal war ich ein Tal weiter im Ursental gelandet. Keine Ahnung wie, aber ist nun auch egal. Überlegte noch kurz, ob ich über den Dreifaltigkeitsberg oder über Wurmlingen nach Hause fahr, aber ich war schon ganz schön kaputt und nahm die kürzeste Strecke über Dürbheim nach Hause. Geschafft. Macht 76 Kilometer und 1200 Höhenmeter und die merk ich auch inne Beine heut.

Und nu sitz ich hier frisch geduscht, schön warm eingepackt und mit nem Teller Nudeln und ner Nachtisch-Nougatstange im Bauch und werd mal gucken, ob ich euch noch ein paar Fotos online stelle.

verzapft von Ilona um 20:13 Uhr | 2 Kommentare | TB

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Sonntag, 19.10.2008

Bisschen faul grad…

Wäh, heute hab ich ganz schön müde und zittrige Beine. Dementsprechend schlecht komme ich aus der Knete, obwohl draussen die Sonne scheint wie nur was. Hab aber grad ne Schüssel Müsli intus und werde mich mal langsam anziehen. Ne bequeme Erholungstour zum Sonne tanken wird das heute, mal gucken, wo es hingeht. Auf gar keinen Fall bleib ich hier drin hocken, das hab ich dann die ganze Woche wieder.

Hab hier ne Karte mit nem guten Vorsatz, die passt grad: “Halb so viel, halb so schnell, halb so ernst. Aber doppelt so schön.”

:-)

Inzwischen weiß ich auch, was ich gestern orientierungstechnisch falsch gemacht habe. Hab mir meine Odyssee nochmal in Google Maps angeschaut und versucht, nachzuvollziehen. Sooooo falsch war ich gar, hab halt nur zweimal mit traumwandlerischer Sicherheit die falsche Abzweigung genommen. Ok, das nächste Mal weiß ich es besser. Oder auch wieder nicht. Herrje!

verzapft von Ilona um 18:48 Uhr | Kommentieren | TB

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Sonntag, 19.10.2008

Halbe Sachen gehen irgendwie nicht

Ok, es sind wieder 70 Kilometer geworden. Aber es war auch zu schönes Sonnenwetter und ich bin die Bäratalrunde gefahren, die, wo wir im Frühjahr so schön baden gegangen sind. Herrje, es kommt mir vor, als ob das Jahre her ist…

Allerdings die bequeme Variante, die sich fast von allein fährt, wenn man erstmal in Gosheim oben ist. Und es ist auch ne sehr beliebte Runde, eben weil nicht anstrengend und daher gut bevölkert bei dem Wetter. Aber ich hatte es heute überhaupt gar nicht eilig und da war mir die Slalomfahrerei zwischen flanierenden Rentnern und radelnden Großfamilien auch egal.

Jede freie Bank, an der ich mein Gesicht in die Sonne halten konnte, habe ich sofort annektiert und mich über die hektisch vorbeirasenden Ausflügler gefreut, die ja nur den Sonntag haben zum Ausfliegen. Samstags geht gar nicht, da muss schließlich am Häusle geschafft werden bei dem Wetter. Laub fegen zum Beispiel, oder den Rasen nochmal mähen. Genau. Um Himmels willen, ich will nie, nie, nie ein Haus haben.

Übrigens soll noch erwähnt werden, dass der Schlammweg, an dem wir damals so dreckig gescheitert sind, jetzt ordentlich asphaltiert ist. Zwar nicht ganz bis zum Ende, aber das letzte Stück ist ein ganz normaler Waldweg auf Schotter. Ich habs halt heute einfach nochmal probiert, dort zu fahren mit dem festen Vorsatz, s o f o r t umzukehren, wenns schlammig wird. Hat geklappt. :-)

Jetzt bin ich angenehm erschöpft, aber nicht zu sehr und merke, wie gut mir die Sonne getan hat…

verzapft von Ilona um 19:38 Uhr | Kommentieren | TB

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Sonntag, 19.10.2008

Warum

Ich hatte das zuerst unterm letzten Artikel geschrieben, finde aber, dass es einen “eigenen” Eintrag verdient hat:

Jemand frug mich, warum ich mir das antue, so ganz allein den ganzen Tag in der Gegend rumgurken, das wäre doch langweilig.

Nein. Ganz und gar nicht. Leute, die mich kennen, wissen, dass ich gern mit mir allein bin. Nicht immer, aber eben gern mal. Und das Radeln allein den ganzen Tag bringt mich auf den Boden aller Tatsachen zurück. Ich brauch nicht reden, hör Musik oder auch nicht und kann meinen Gedanken nachhängen, so lange ich will und ohne dass mich einer rausbringt. Genau das brauch ich. Danach fühl ich mich “geerdet” und kann wieder weitermachen. Die Dinge kriegen nen anderen Blickwinkel und werden weniger kompliziert. Es tut mir gut. So ist das.

verzapft von Ilona um 22:36 Uhr | 8 Kommentare | TB

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Montag, 20.10.2008

Heuschrecken-Chaos - der ganz normale Wahnsinn

Die Heuschrecken kriegen alles kaputt. Seit die hier wohnen, sieht auch mein Geschirr irgendwie immer mehr angeschlagen aus, abgeplatzte Stellen und so…

Davon, dass im Kühlschrank schon seit Ewigkeiten kein Licht mehr brennt, will ich ja gar nicht reden, da fehlt einfach der Mann im Haus, der sowas im Vorbeigehen repariert, wie es sich gehört. Männer tun sowas. Na gut, nicht alle…

Das Festnetztelefon ist immer irgendwo verschwunden und wenn es wiedergefunden wird, natürlich komplett entladen.

Im Bad sind immer alle Handtücher in Benutzung. Es gibt mindestens je fünf angefangene Flaschen mit Duschbad, Shampoo, Bodylotion oder Zahnpasta. Die herumliegenden Klamotten ergeben mindestens zwei Waschmaschinenfüllungen. *ignore*

Will ich meine Wäsche aufhängen, sind alle Wäscheständer besetzt. Wobei ich ja schon Glück hatte, wenigstens waschen zu können, weil die Waschmaschine mal nicht in Betrieb war. Dafür krieg ich die Wäsche aber auch schonmal schrankfertig in mein Zimmer gelegt, weil der Platz aufm Wäscheständer schon wieder benötigt wurde…

Die Spülmaschine ist immer voll. Egal, ob mit sauberem oder dreckigem Geschirr. Dafür stehen aufm Herd immer irgendwelche Essenreste rum, in jeweils unterschiedlichem Stadium der Verwesung…

Usw. usf. Tja, so ist das bei uns, nichts für Ordnungfanatiker. Und jeden Freitag wird ja geputzt, da herrscht dann mal für ca. 1 Stunde Ordnung. Dafür vertragen wir uns prima zu dritt. Nachmittags steht meine Zimmertür hier offen und das wird auch genutzt für den einen oder anderen Schwatz.

Ich muss sagen, ich bin mit der Gesamtsituation nicht ganz unzufrieden. :-)

Nachtrag: Na sowas, fast vergessen! Warum ich diesen ganzen Sermon hier überhaupt verfasst habe: Jetzt ist auch noch der Staubsauger kaputt. Ich will ja keinem ne böse Absicht unterstellen, aber jetzt braucht hier erstmal keiner mehr putzen, bis ich das passende Ersatzteil aufgetrieben habe: Einen Saugschlauch mit Griff (ja, genau, so heißt das *gacker*) Da musste ich schon bei der Anfrage im Shop lachen. Herrje!

verzapft von Ilona um 21:08 Uhr | 3 Kommentare | TB

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Dienstag, 21.10.2008

Na also!

Bin grad fast lang hingeschlagen: Viba-Nougatstangen ausm Osten beim Rewe in Spaichingen!!!

Gibts ja gar nicht! Und selber Preis wie im Osten. Hab ich gleich gefragt, wie lange es die schon gibt und die Verkäuferin meinte, noch nicht so lange, weil die hätte sie selber noch nicht probiert. Hab ich ihr natürlich gleich wärmstens ans Herz gelegt.

Tja. Gutes spricht sich eben rum und selbstverständlich sollen die Schwaben hier auch mal richtig leckeren Nougat essen dürfen. Das gönne mer ihne, oder? ;-)

verzapft von Ilona um 17:05 Uhr | 24 Kommentare | TB

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Donnerstag, 23.10.2008

Dialoge für die Ewigkeit (Episode 2)

Im Büro. Drei Frauen arbeiten schweigend vor sich hin. Meine Kollegin C. schaut mich an und meint: “Musste gestern abend an dich denken.”

Ich erstaunt: “Achwas. Wieso das denn?”

C.: “Du warst so schlecht drauf und ich hab mich gefragt, ob du wohl zu Haus sitzt und Trübsal bläst.”

Ich: “Nee, Trübsal nicht.”

Drei Frauen fallen vor Lachen fast vom Stuhl…

verzapft von Ilona um 17:24 Uhr | 4 Kommentare | TB

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Donnerstag, 23.10.2008

Von meiner Startseite…

“Die verborgene Quelle des Humors ist nicht Freude, sondern Kummer.”
(Mark Twain)

Stimmt wohl genau so…

verzapft von Ilona um 21:37 Uhr | 2 Kommentare | TB

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Freitag, 24.10.2008

Spontane Planänderung

Eigentlich war der Plan heute: Zeitig Feierabend machen, dann eben in der Stadt halten, um nen neuen Wasserkocher zu besorgen (das Elektrogeräte-Kaputtgeh-Virus ist wieder da!) und dann Haushaltsgeraffel, also Wäsche waschen und putzen.

Beim Nachhausefahren schien mir dann die Sonne ins Gesicht, ich guckte erstaunt wolkenlos blauen Himmel an und dachte: von wegen Putzen, der Dreck läuft mir nicht weg, die Sonne aber schon. Also Planänderung: Wasserkocher trotzdem gekauft (wie kriegt man denn sonst das Kaffeewasser heiß?) und zu Hause grad noch die Bettwäsche inne Waschmaschine gefeuert und schon fand ich mich im allerschönsten Sonnenschein auf meiner Joggingstrecke wieder. Hach!

War fast zwei Stunden draussen, bin zwar nicht die ganze Zeit gelaufen, aber die Sonne war soooo gut fürs Gemüt. Gut gemacht.

Putzen kann ich sowieso nicht richtig, weil der Staubsauger noch auf seinen neuen Saugschlauch mit Griff wartet, den ich gestern nun bestellt habe. Lieferzeit leider 7 Werktage. Tja. Solange bleibts jetzt hier dreckig und ich kann joggen oder radeln gehen. *hehe*

Nachtrag: Der Kauf des neuen Wasserkochers hätte noch Zeit gehabt, da der alte sich entschlossen hat, weiterzuleben. War wohl nur scheintot. Oder ich war heute früh noch nicht ganz bei Sinnen. ;-)

verzapft von Ilona um 17:38 Uhr | 2 Kommentare | TB

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Freitag, 24.10.2008

Nougattorte

Hier das Rezept für die Nougattorte mit den Viba-Nougatstangen. Ich weiß natürlich nicht, wie das mit anderem Nougat schmeckt, gibt ja auch keinen Grund zur Veranlassung, das auszuprobieren.

Zuerst backt man sich aus 100 g Mehl, 100 g Zucker, 100 g Butter oder Margarine und 1 gehäuften Teelöffel Backpulver einen hübschen runden Tortenboden. Den kann man natürlich auch fertig kaufen, wenn man will. Ist völlig egal, denn die Hauptsache kommt jetzt:

Man kocht aus zwei Päckchen Schokopuddingpulver, einem Dreiviertelliter Milch und ein wenig Zucker einen leggeren Schokopudding, der dann getuned wird mit einem halben Stück Butter und 5 Viba-Nougatstangen, welche unter den noch heißen Pudding gerührt werden.

Wenn alles geschmolzen und ordentlich verrührt ist, gibt das eine mächtig leggere Nougatcreme, die auf den Tortenboden kommt. Das ganze abkühlen lassen und inzwischen den Puddingkochtopf ausschlecken, das spart Abwasch. ;-)

Und als ob das noch nicht genug Kalorien sind, werden nun zwei Becher Sahne mit etwas Vanillezucker geschlagen und über die Nougatcreme verteilt. Das ganze dann noch ein bisschen garnieren mit Schokostreußeln oder so Zeuch, ne Weile in den Kühlschrank stellen und feddich.

Wer davon mehr als zwei Stückchen schafft, ohne dass es ihm schlecht wird… Respekt!!!

verzapft von Ilona um 18:48 Uhr | 2 Kommentare | TB

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Freitag, 24.10.2008

Merkzettel

Merke: Zwei Tage hintereinander ziemlich lange Strecken laufen und jedesmal zum Schluss noch nen kleinen Sprint einlegen ist gar nicht gut fürs verunfallte Knie. Das grummelt mich jetzt nämlich vorwurfsvoll an, das alte Weichei.

Werd ich mal ignorieren. Pah!

verzapft von Ilona um 20:01 Uhr | 2 Kommentare | TB

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Freitag, 24.10.2008

Von vorn

Geht es einmal,
geht’s auch noch mal.
Geht es noch mal,
geht’s auch von vorn.
Was von vorn geht,
ist erst der Anfang.
Wenn ich nicht anfang,
geh ich verlorn…

(Rosenstolz “Ich bin mein Haus” aus dem Album “Die Suche geht weiter”)

Diese Mischung von Verzweiflung, Traurigkeit, Hoffnung und Mut in den Texten berührt mich irgendwie…

Und manchmal passt es einfach haargenau.

verzapft von Ilona um 22:24 Uhr | 2 Kommentare | TB

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Montag, 27.10.2008

Nudossi

Im Carepaket meiner Schwester war ja auch eine Dose Nudossi. Das ist zwar “minderwertige Ostware”, aber ein unheimlich leggerer Nussnougat-Brotaufstrich aus dem schönen Radebeul bei Dräsdän.

Meinem gestrigen Frühstücksgast wurde nun die große Ehre zuteil, von diesem göttlichen Zeuchs kosten zu dürfen, wonach er mir auch sofort die Hintergründe der Namensgebung von Nudossi erläutern konnte: Nudella für Ossis.

*gacker*

verzapft von Ilona um 17:41 Uhr | 4 Kommentare | TB

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Montag, 27.10.2008

Noch ein sonniges Oktoberwochenende

Es ist schon erstaunlich, wie das Wetter es schafft, immer zum Wochenende nochmal richtig aufzudrehen. Das ist jetzt glaube ich schon das dritte oder vierte Wochenende der Fall, dass man nochmal so richtig Sonne tanken kann.

So gings auch dieses WE wieder raus an die Herbstluft, allerdings bisschen später am Tag, dann war es wärmer. Im Rauhreif losfahren muss ja auch nicht sein. Dann allerdings reichte ein langes Shirt mit Vliespulli drüber, den man dann aber auch irgendwann ausziehen konnte. Die ganz Harten fahren im T-Shirt und wundern sich, wenn sie von winterlich warm eingepackten Spaziergängern wie Aliens angeguggt werden… ;-)

Zur Abwechslung sind wir mal wieder zu zweit rumgecruist, Samstag in der Baar und an der Donau, Sonntag aufm Heuberg. Ergebnis: Sonne im Gemüt und nen Sonnenbrand im Gesicht. Tat unheimlich gut, hat Riesenspaß gemacht und wer weiß, ob es ab jetzt so nochmal möglich ist. Für diese Woche hat man uns ja schon Schnee “versprochen”. *ärgs*

Die Zeitumstellung merkte man am Sonntag, als wir uns wunderten, wie zeitig wir zu Hause waren und trotzdem wurd es schon dunkel. Und empfindlich kalt, vor allem, wenn man das letzte Stück noch`n Berg runterfährt, ohne groß zu strampeln.

Was aber auch feststeht: Bei dem klaren blauen Himmel und der Sonne kann man fototechnisch einfach nichts falsch machen: Es werden immer tolle Bilder.

Kahle Birke vorm blauen Herbsthimmel
An der Donau
Herbststimmung an der Donau
Schilfgras im Wind
Sehr dekorativ, was immer das auch sein mag
Ein Ahornblatt


verzapft von Ilona um 17:55 Uhr | 1 Kommentar | TB

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Dienstag, 28.10.2008

Winterrunde

Heute nun das erste Mal die Winterrunde gelaufen, durchs Gewerbegebiet bis hinter Balgheim und wieder zurück (sind ungefähr 12 km). Die Strecke ist beliebig erweiterbar: Bis Rietheim und zurück sinds dann bisschen mehr als 15 km und bis Wurmlingen Kreisverkehr 22 km, aber das ist für feierabends zuviel. Alles ohne großartige Steigungen für die Grundlagenausdauer genau richtig. Geht auch in die andere Richtung nach Rottweil, ist auch nett. Aber eben nur nett und nicht so schön wie durchn Wald im Sommer.

Hat ein bisschen geregnet, war aber nicht schlimm, bei Regen kann ich besonders gut laufen. Beleuchtungstechnisch wäre zwar die Waldrunde auch noch drin gewesen heut, aber das war mir zu matschig, immerhin hats ja den ganzen Tag lang gepieselt.

Aber die Lauferei geht wieder prima, macht richtig Spaß und ich musste mich teilweise richtig bremsen, damit ich nicht zu schnell werde wegen dem Knie. Konditionstechnisch wäre durchaus schon mehr Tempo drin. Nun ja, das wird auch noch. Der Winter ist lang und irgendwann wird sich das blöde Knie damit abfinden, dass es durch den Unfall den Rentenstatus noch nicht erreicht hat.

verzapft von Ilona um 21:32 Uhr | Kommentieren | TB

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Mittwoch, 29.10.2008

Wintereinbruch

Was in Spaichingen noch aussah, als ob jemand die Landschaft leicht mit Mehl bestäubt hat, sah hinter Deißlingen nicht mehr wirklich lustig aus und entwickelt sich hier in Niedereschach zu einem richtigen Wintereinbruch. Es schneit in dicken fetten Flocken und das eklige Zeuch bleibt auch noch liegen.

Wenn das bis heute nachmittag nicht aufhört, darf ich mich auf eine lustige Rutschpartie mit Sommerreifen freuen…

Ja, ich weiß, selbst schuld. Habe nicht bedacht, dass mein Arbeitsplatz jetzt etwas tiefer im Schwarzwald liegt. Oder besser gesagt höher. Marcus wirds richten, vielleicht sogar heut noch, mal schauen.

verzapft von Ilona um 17:34 Uhr | Kommentieren | TB

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Mittwoch, 29.10.2008

Trümmerhaufen

Manchmal sehe ich mein Leben als einzigen Trümmerhaufen. Nix als Scherben, nix was bleibt…

Und sehe mich und schau verwundert auf den Baseballschläger, den ich in meiner Hand halte und den ich immer wieder benutze…

Und hinterher tuts mir nicht mal leid. Also, was jammer ich hier eigentlich.

Ok. So ist das. Und manchmal frag ich mich, warum ich diesen Trümmerhaufen nicht einfach sich selbst überlasse und alle Brücken hinter mir abbreche und weggehe. Irgendwohin. Wo immer Sommer ist und ganz neu anfangen.

Was spräche denn dagegen? Der fehlende Mut dafür zum Beispiel. Oder die Angst, den Trümmerhaufen doch irgendwann zu vermissen…

Glücklich wäre ich dann auch nicht, egal, wie weit ich davonlaufe. Glücklich sein habe ich wohl verlernt. Aber ich versuchs immer wieder.

verzapft von Ilona um 20:58 Uhr | 5 Kommentare | TB

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Freitag, 31.10.2008

The Phone House

Bei der oben erwähnten Firma haben wir vor einiger Zeit eine Prepaidkarte fürs Handy gekauft. Und zwar in einem Shop in Tuttlingen, der beratungstechnisch wohl nicht ganz auf der Höhe war, wie ich jetzt feststellen musste oder wir haben einfach nur gepennt. Auf jeden Fall kann man mit dem Tarif besonders billig ins Ausland telefonieren, während Inlandgespräche relativ teuer sind. Sehr sinnvoll, vor allem für mich. Ausland! So ein Schwachsinn!

Ok, diese Karte nebst Nummer habe hauptsächlich ich für Bewerbungen usw. benutzt und so ist sie nach der Trennung bei mir verblieben und ne Menge Leute haben diese Handynummer. Außerdem habe sogar ich es inzwischen geschafft, sie auswendig hersagen zu können. Hurra!

Nun möchte ich gerne zu einem anderen Anbieter in einen vernünftigen Tarif wechseln und dabei die Nummer mitnehmen, damit ich nicht gefühlten tausend Leuten ne neue Nummer übermitteln muss.

Und genau da kann es The Phone House an Kundenfreundlichkeit durchaus mit anderen bekannten Telekommunikationsunternehmen aufnehmen. Herrje!

Der normale Weg für eine sogenannte Portierung der Rufnummer ist, dass man dem alten Anbieter eine Verzichtserklärung zukommen lässt, dieser bestätigt diese und verlangt eine Gebühr für die Freigabe der Rufnummer, die man dann überweist. Nach Zahlungseingang wird dann die Nummer freigegeben und der neue Anbieter kann sie übernehmen. Eigentlich nicht sooo schwierig.

Schwierig wird es erst, wenn der alte Anbieter o. g. Verzichtserklärung ignoriert oder vermutlich den Schredder direkt ans Faxgerät angeschlossen hat. Mittlerweile habe ich das Ding nämlich schon dreimal dahin gefaxt, die Reaktion ist gleich Null.

Auf Emails erhält man nur eine automatisch generierte Eingangsbestätigungen und wenn man anruft, landet man in der Warteschleife, fliegt aus der Leitung oder es wird einem nur mitgeteilt, jaaaa, das wäre wohl nicht angekommen, man möge es doch bitte noch mal faxen.

Irgendwann kommt dann doch mal eine Antwortmail, in der steht, inzwischen hätte man ja den Telefonsupport kontaktiert und es würde davon ausgegangen, dass sich das Problem damit erledigt hätte. *grrrrr*

Ok. Ich bin ja einiges gewohnt und noch nicht am Ende meiner Kunst. Heute geht das Schreiben nochmal per Post raus und wenn dann wieder nichts passiert, erscheine ich persönlich im Shop (inzwischen haben wir in Spaichingen auch einen) und drehe den dortigen Mitarbeiter verbal durch den Wolf.

Und wenn das auch nichts hilft, können die sich ihre blöde Rufnummer an die Backe pappen, dann hätt ich nämlich schon ne neue reserviert und da sind nur drei Zahlen anders als bei der alten. *hehe*

Update: Offensichtlich muss man nur mal so nen langen Sermon ins Internet stellen. Als ich eben nach Hause kam, war die SIM-Karte deaktiviert. Ok. Nu bin ich erstmal handytechnisch nicht mehr erreichbar. Aber immerhin tut sich scheinbar was.

verzapft von Ilona um 12:08 Uhr | 1 Kommentar | TB

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Freitag, 31.10.2008

Apropos davonlaufen…

Mit der Musik in den Ohren ist Joggen fast wie Tanzen. :-) (Kopfhörer auf und —-> laut!) Und fast völlig mühelos….

Und (und das ist das Wichtigste): es macht gute Laune. Völlig wetterunabhängig und egal, obs schon dunkel wird. Autolärm und die Tatsache, dass die Winterlaufstrecke landschaftlich eher unattraktiv ist, werden ausgeblendet, übrig bleibt nur Bewegung und frische Luft, die ruhig auch kalt sein kann. Macht gar nix, im Gegenteil.

Kann gar nicht wieder aufhören. War ich sonst immer froh, wenn ich meine Runde geschafft hatte, könnt ich jetzt immer noch weiterlaufen. Oder davonlaufen? Wovor eigentlich? Höchstens vor mir selbst oder vor meiner schlechten Laune und da kann ich lange rennen. Wir sind nämlich gleich schnell. *hehe*

Ach ja, und was mir auch gute Laune macht, ist die Wettervorhersage fürs WE: Trocken und bis 13 Grad (unglaublich, dass ich mich jetzt schon über 13 Grad freue…). Wie ich schon sagte: Zum Wochenende kriegt das Wetter scheinbar immer wieder die Kurve…. Feine Sache. Da taut dann hoffentlich das ekliche weiße Zeug, das hier schon wieder überall rumliegt, restlos wieder weg. Im Oktober muss das ja nu wirklich noch nicht sein.

Kleiner Service für alle, die es noch nicht gecheckt haben: Geht noch schnell was einkaufen, morgen is hier Feiertag! *g*

verzapft von Ilona um 17:25 Uhr | 3 Kommentare | TB

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