Komisch, je anonymer manche Leute im Internetz aufzutreten versuchen, desto schneller erkennt man sie. Vor allem, wenn sie sonst nicht viel Ahnung davon haben. Und dann kann es schon mal peinlich werden, vor allem, wenn das Niveau arg in den Keller geht. *gacker*
Ich bin mächtig amüsiert. Doch, wirklich! 
Noch was: Die nächsten anonymen Schmierereien werde ich nachträglich so verlinken, dass die Urheberin ganz klar erkennbar ist. Und da ist es mir ziemlich schnurz, ob das geschäftsschädigend ist oder nicht. *hehe*
Am Wochenende war es zwar nicht besonders warm, aber trocken und am Samstag sogar richtig nett sonnig. Und so war das apfelsinenfarbige orangene Radel wieder neben dem blauen unterwegs, wie soll man auch sonst den Tag rumkriegen bis zum Abendessen. *g*
Dazu ein paar Erinnerungsfetzen:
Hat Riesenspaß gemacht und nun muss ich sehen, dass ich mit dem Frischluft- und Sonnenschein-Vorrat irgendwie über die Woche komme. Frischluft kann ich ja beim abendlichen Joggen nachtanken, aber mit Sonne siehts schlecht aus…
Und hier nochn paar Pics:
Sieht schon ganz anders aus als vor ner Woche, was?
“Was mann von Piltze wisen mus”
Wehlsches Word is in diehser Suchanfrahre rischtisch geschreipt wurden?
“abflussreinigung mit kaffeesatz”
Das geht??? :hammer
“ein diät plan womit man 5 kilo in einer woche abnimmt”
Das ist leicht: Nichts essen, jeden Tag 100 km Fahrradfahren, davon 50 bergauf und zwischendurch immer mal kotzen rückwärts essen.
Und der Oberknaller zum Schluss:
“wie fängt man einen helmtiger”
Oh, das ist fast so einfach wie das Fangen großer Fische.
Heute ist ein richtiger Gackertag, ich weiß auch nicht… 
Wegen Blödheit. Oder vielleicht sollte ich es netterweise Unwissenheit nennen.
Da haben wir doch nun den Kreditvertrag fürs Auto auf mich umgeschrieben bekommen und nun möchte ich selbiges natürlich auch auf mich ummelden. Dazu braucht man allerlei Unterlagen wie Doppelkarte, Fahrzeugbrief und und und.
Hatte ich auch soweit alles beieinander, nur ASU- und TÜV-Bescheinigung fehlten noch, die wohl für sowas auch notwendig sind.
Nun habe ich die letzten Tage wirklich sehr viel Zeit damit zugebracht, diese Zettelchen zu suchen.
Hab mich mächtig drüber aufgeregt, wie unsortiert ich im Moment bin und Besserung gelobt… aber das Problem war nach wie vor ungelöst.
Heute hab ich nun beim Autohändler, bei dem wir das Auto gekauft haben, angerufen, weil ich mir dachte, der kann mir wenigstens Kopien besorgen. Herr D. teilte mir daraufhin fröhlich mit, dass es für ein Auto, das noch keine drei Jahre alt ist, keine TÜV- und ASU-Bescheinigung gibt, erst nach dem nächsten TÜV-Termin.
*brüll*
Ich hatte also tagelang nach Zetteln gesucht, die es gar nicht gibt. Super! Reife Leistung, Ilona!
Und da ich ja unheimlich gut über mich selber lachen kann, habe ich das dann ganz spontan auch getan und Herrn D. am Telefon damit angesteckt. Zuletzt konnten wir beide kaum noch sprechen vor lauter Gackerei und auch meine Kolleginnen hier waren am Tränen lachen.
So viele fröhliche Leute, dafür mache ich mich gern mal zum Obst… Herrje!!
Also man soll nicht sagen, dass meine Landsleute mich hier im tiefsten Westen darben lassen. Heute ist das nächste Carepaket angekommen, von meiner Freundin und ehemaligen Klassenkameradin Chris aus Halle. Ist ja der Hammer, was da alles rauskam aus dem kleinen Paket, ich hab mich gar nicht wieder eingekriegt! Und Jule schleicht jetzt auch schon lechzend um den Tisch hier rum. *g*
Los, ihr ehemaligen Ossis, wer erkennt was wieder???
Und: Vielen lieben Dank, Chrissy!!! Du weißt ja, die Revanche kommt sicher! 
Ja, das gibts und das musste ich natürlich gleich mal ausprobieren. Hier auf dem Landratsamt in Tuttlingen kann man auf dieser Seite seine ganzen Daten eingeben und kann sich dann einen Termin für die Abholung der Unterlagen aussuchen. Es ist sogar möglich, sich Wunschkennzeichen auszusuchen, wenn man das möchte. Damit alles vorbereitet werden kann, muss man die notwendigen Unterlagen dann entweder hinfaxen oder per Post schicken.
Das habe ich nun gestern abend mal gemacht und muss sagen, die Menge der einzugebenden Daten beschränkt sich wirklich auf das Notwendige, in manchen Onlineshops (Deutsche Bahn!!! Furchtbar!!!) muss man mehr tippeln. Morgen um 16.30 Uhr habe ich nun den Abholtermin. Es wird versprochen, dass es keine Wartezeiten geben soll. Bin schon gespannt.
Ich muss aber auch sagen, die Öffnungszeiten dieser Behörde machen eine solche Option eigentlich notwendig, denn es gibt nur einen Tag in der Woche, an dem nachmittags (für Berufstätige halt) geöffnet ist und da staut es sich dann wahrscheinlich allerheftigst. Und ich habe keine Lust, meinen ganzen Feierabend dort zu verbringen.
Ich werde berichten.
Bericht: Hat tadellos geklappt. In ner Viertelstunde war ich wieder draussen und hatte alles erledigt. Während die “Normalanmelder” in Massen auf der Wartebank schmorten, ging ich zielgerichtet an den Schalter mit dem Schild “Internetanmeldung” und wurde sofort bedient. Dann noch zur Kasse und schon hatte ich meine Papiere. Genial!
Wirklich nervig war nur die Feierabendfahrerei von Niedereschach nach Tuttlingen, was ja immerhin über 40 Kilometer sind. Meist auf vielbefahrenen Bundesstraßen mit lauter LKWs vor einem. Ich habe das Gefühl, dass das immer schlimmer wird mit dem Verkehr. Also dem Straßenverkehr. Oder man ist einfach nur zu genervt nach Feierabend. Macht keinen Spaß.
He, das ist ja klasse: Mit meinem neuen Prepaid-Anbieter kann ich meine Emails per Handy abrufen und es kostet mich fast nix (zumindest ändert sich an meinem Prepaid-Guthaben gar nichts, wenn ich Emails checke). Und nach einigen Wursteleien und zeitaufwändiger Fummelei mit den Einstellungen am Handy und bei Googlemail funktioniert es jetzt sogar astrein.
Surfen geht auch, ist nicht ganz umsonst, aber fast. Geht nach Datentransfer, nicht nach Zeit und wenn man nur ein bisschen lesen will, ist das total billig. Allerdings recht unkomfortabel mit dem kleinen Bildschirm.
Bin richtig begeistert. Auch die wunderbar einfache Tarifstruktur: 9 Cent in alle Netze, das ist preiswert und übersichtlich und man muss nicht groß nachdenken. Doch, das gefällt mir.
Und wer jetzt dahin wechseln will, bitte bei mir melden, ich krieg nämlich 10 Euro für jeden neuen Kunden. Dass das mal klar ist. 
Damit ihr nicht denkt, ich hör nur so Hottentotten-Musik
…
Das hier mag ich auch sehr gern. Ist halt ne Stimmungssache, manchmal kann ich das gar nicht hören, da werd ich traurig von. Manchmal möchte oder muss ich aber auch traurig sein. Dann zieh ich mir sowas mit Absicht rein.
Aber egal, das muss wieder keiner verstehen. Ich mag die Stimme und die Musik. Und was ich von den Texten verstehe, mag ich auch.
Zeitiger Feierabend, die Sonne schien, also gings zum Joggen: 15 Kilometer in 1 Stunde 43 Minuten mit Durchschnittspuls 133. Ach ja und 675 Kilokalorien soll ich verbraucht haben. Sagt alles meine Pulsuhr. Bin gestern nämlich kontrollhalber mal wieder mit Pulsgurt gelaufen, aber ist ja alles optimal. Genau so fühlt es sich auch an, also kann ich das Teil wieder weglassen.
Witzigerweise taten nach der langen Strecke meine Knie alle beide gleich weh. Müssen sich erst wieder an die Belastung gewöhnen, die alten Knochen. Stundenlang radeln ist eben anders als stundenlang laufen. Aber das kriegen wir schon hin.
Das Tempo ist mir egal, klar, ne Goldmedaille würde ich damit nicht gewinnen, will ich ja auch gar nicht. Was ich brauch, is ne kultivierte Winteralternative zum Radeln und da bin ich ja auch nicht die Schnellste. Also trab ich lieber langsam und dafür lange, dann hab ich länger Frischluft.
Zum Abschalten reicht es aber auch manchmal nicht, wie sich dann gestern abend gezeigt hat. Kann vor meinen Problemen nicht wegrennen, die haben irgendwie mehr Kondition als ich…
Ich hätte ein paar Sachen zu tun. Dringend, weniger dringend und gar nicht dringend.
Zwei dringende Sachen mach ich gleich noch, den Rest verschieb ich auf morgen, da soll es nämlich regnen. Geh ich lieber ne Runde Radeln nachher. Muss erstmal bisschen wärmer werden.
Hab hier die Balkontür weit auf, es kommt kalte klare Luft herein und die Sonne scheint ins Zimmer. Hach! Wenn ich mal irgendwann umzieh, werde ich das vermissen… Dieses morgensonnengeflutete Zimmer hier. Aber wer weiß, vielleicht finde ich ja wieder so eins.
Ich finde es schon bemerkenswert, dass man mitten im November noch irgendwo draussen auf ner Bank in der Sonne sitzen kann, ohne sofort zu frieren. Hab echt schon wieder nen kleinen Sonnenbrand im Gesicht.
Eigentlich wollte ich nur eben meine kleine Feierabendrunde fahren, aber dann kam es anders. Zuerst den Dreifaltigkeitsberg hoch (da war ich enttäuscht, fast gar keine Sicht von da oben), dann rüber zum Risiberg und Rußberg und dann gehts eigentlich in Wurmlingen runter. Aber das Wetter war so klasse, da hab ich nen Umweg über Tuttlingen gemacht und bin da runtergefahren. Mich durch die Stadt gewurstelt in Richtung Bodensee, aber nein, die Richtung hatten wir ja letzte Woche erst, da wollte ich nicht schon wieder hin. Also beim Tierheim hoch auf die Witthoh, fuhr sich prima und es sind wirklich nur ganz wenig Radler unterwegs. Dafür umso mehr unheimlich warm eingepackte Spaziergänger.
Irgendwo aufm Weg stand ne Bank mitten in der Sonne, da hab ich ne halbe Stunde Pause gemacht und mich gesonnt. Hach! Dann durchs Rabental wieder runter (boah, kalt!) und zurück an der Donau über Wurmlingen den Hohenkarpfen hoch und wieder runter nach Spaichingen.
Nach Hause hatte ich noch gar keinen Bock und so habe ich halt mal nachgeschaut, ob oben auf dem Dreifaltigkeitsberg die Sicht inzwischen besser ist. War sie aber nicht, war nur noch kalt da oben, also wieder runter und ab nach Hause in die warme Badewanne. Und so kamen immerhin 72 Kilometer und 1.171 Höhenmeter zusammen.
Eins habe ich allerdings vergessen und das ist mir schon lange nicht mehr passiert: Ich habe heute den ganzen Tag noch gar nichts gegessen. Herrje! Das wird gleich geändert.
Das wird immer besser hier im Westen! Heute von Jule beim Kaufland in Spaichingen entdeckt: Nudella für Ossis!!!
Is ja wohl der Oberhammer! Langsam glaube ich wirklich, die Schwaben haben Geschmack. Na sowas!
Oder: Lebenshilfe made by Google and me.
Ich frage mich echt, wie man früher sein Leben geregelt gekriegt hat, als es noch keine Suchmaschinen gab. Erstmal ein paar Beispiele mit den exklusiven Antworten von Frau Ilona.
“wie verhalte ich mich wenn die kinder das haus verlassen”
Fröhlich hinterher winken und dann ne Pulle Sekt köpfen und die Ruhe genießen.
“was muss man ins krankenhaus zur op mitnehmen?”
Na ja, vielleicht Skalpell und Nadel und Faden. Und ne Pulle Wodka für die Narkose.
“kann ich meinen arbeitgeber verbieten, das er mich anruft um zur arbeit zu kommen”
Klar! Is ja auch ne bodenlose Unverschämtheit von dem, sowas zu verlangen!
“wie sieht mein gewächshaus von innen aus?”
Schlaue Idee, danach zu googeln. Oder hats da Spinnen drin, das du dich nicht reintraust?
“was macht eine perfekte hausfrau im haushalt”
Also da biste bei mir völlig falsch. Herrje!
“darf ich mit einer pilzinfektion in die badewanne?”
Warum nicht? Wenn ihr beide zusammen reinpasst?
Und nun noch ein paar Fragen, auf die ich keine Antwort weiß. Und mich frage, wie die damit auf meine Seiten kommen…
Vielleicht fallen euch ja ein paar Antworten dazu ein. Ich meine, grad die erste Frage… das ist doch ein ernstes Problem. Also ehrlich! 
Aber Ernst beiseite… Immer wenn ich mal was zum Lachen brauch, guck ich mir die Suchphrasen in meinem Counter an. Hilft stets.
Ist mir ja noch nie passiert: Dass ich morgens in der Frühe leise verträumt autofahrend eine Abfahrt verpasse und dann den Weg zur Arbeit ein bisschen improvisieren muss.
Ich dachte bisher, die Schnarchnasen fahren immer alle vor mir, aber heut war ich wohl selber eine.
Mit den Gedanken ganz woanders halt… *g*
Heute das erste Mal wieder zwei Stunden komplett durchgelaufen. War fast bis in Rottweil. Ok, die Strecke verläuft größtenteils genau neben der B14, aber man muss nicht groß über den Weg nachdenken, man kann einfach laufen und die Gedanken baumeln lassen. Den Verkehrslärm kann man prima mit Musik in den Kopfhörern außen vor lassen und irgendwann sieht man auch die Autos nicht mehr.
Klasse zum Abschalten fürs Wochenende. Da es schon ziemlich kalt wurde und nachher auch finster, waren auch keine Inlineskater und Spaziergänger unterwegs, das ist nämlich ne bevorzugte Inline-Strecke.
Nach einer Stunde hat man das Gefühl, die Beine laufen von selbst. Völlig unanstrengend und automatisiert… merkt man kaum noch, dass man läuft und läuft und läuft. Geht super und macht richtig Spaß.
Zum Schluss dann nochmal ein kleiner Bergauf-Endspurt: Erst nach Aldingen hoch, am Bahnhof vorbei und Richtung Michelfeld (alles bergauf), dann wieder ein Stück runter zum Tipi und dann das Michelfeld wieder hoch. Is echt lustig nach ca 18 Kilometern.
Wenn man gut drauf ist, versucht man das nochmal mit Tempo, aber dann den Rest nach Hause schön langsam gehen… Da wars schon stockfinster und ich hatte einen coolen Blick auf das beleuchtete Spaichingen und hoch zum Dreifaltigkeitsberg. Hach!
Wie immer pünktlich zum Samstag kriegt das Wetter die Kurve: Draussen ist strahlend blauer Himmel und Sonne satt. Allerdings Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt. Also schön warm anziehen und raus. Sonne für die Haut und das Gemüt tanken. Letzteres vor allem….
Dieser Herbst ist unglaublich. Oder ist schon Winter?
Wenn man montags mit dem fast schon üblichen Brummschädel ausm Büro kommt und dann noch Termine hat, ist es manchmal ganz schön schlau, vor diesen Terminen das Auto in die Garage zu stellen und und das ganze zu Fuß zu erledigen. Das gibt ne Frischluftdusche und wenn man hinterher noch nen richtig schönen Umweg zu laufen bereit ist, auch ausreichend Bewegung. Man muss ja nicht immer joggen.
Ergebnis: Termine erledigt, Brummschädel weg.
Trotzdem ist es ne merkwürdige Erscheinung, die sich bei mir zu manifestieren droht: Immer montags hab ich Kopfweh oder wie ein ehemaliger Lehrer es auszudrücken pflegte: Humini (Akü für Huddelei midm Nischel…. Chris, du erinnerst dich? *g*). Das geht um die Mittagszeit los und hält bis ca. ne Stunde nach Feierabend an, dann isses wie weggeblasen. Macht keinen Spaß, echt.
Nein, da fehlt kein “p” in der Überschrift.
Im folgenden Beitrag gehts auch nicht unter, sondern auf die Haut.
Worauf ich nämlich auch jedes Jahr um diese Zeit warten kann: Kaum wird es draussen kälter und ich bin mehr oder minder den ganzen Tag der trockenen Heizungsluft ausgesetzt, spielt meine Haut verrückt, vorzugsweise die im Gesicht. Spannt, juckt, fühlt sich rauh an, wird rotfleckig und empfindlich. Kurz, frau fühlt sich nicht mehr wohl in ihrer Haut.
Und wie jedes Jahr grübele ich dann ein paar Tage nach, wie denn die Creme bzw. Salbe nun hieß, die mein Allheilmittel für dieses Problem ist. Und damit wenigstens das aufhört, wird das jetzt mal hier festgehalten: Elacutan heißt das Zeug und das gibts sowohl als Creme und wenns etwas fettiger sein soll für ganz kalte Tage auch als Salbe.
Fühlt sich gut auf der Haut an und hält durch den hohen Harnstoffgehalt die Feuchtigkeit in der Haut fest. Was man auch nachmittags noch merkt, wenn man sich früh damit eingecremt hat. Kann ich uneingeschränkt empfehlen und mit so ner 100 g Tube kommt man gut über den Winter, wenn man es nur fürs Gesicht benutzt.
Da ich mir für heute auch noch ne Sportpause verordnet hatte, aber dringend frische Luft und wenigstens ein bisschen Bewegung brauchte, erinnerte ich mich ganz spontan daran, dass es ja auch einen Fußweg auf den Dreifaltigkeitsberg gibt. Bin den mal irgendwann mit Christian hochgelaufen, aber das war auch das einzige Mal. Sonst immer nur mit dem Rad an der Straße entlang.
Habbich also gleich nach der Arbeit mein Auto da unten in der Stadt irgendwo abgestellt und mich auf die Füße gemacht. Und heh, das war nett! Über dreihundert Höhenmeter rauf und wieder runner und immer hübsch durch den Wald. Erst ein schnell steiler werdender Waldweg und dann jede Menge Treppen. Also unanstrengend ist das wirklich nicht, man kommt schon außer Puste, wenn man ein gewisses Tempo halten will.
Oben war es dann schon fast dunkel, das nächste Mal muss ich die Kamera mitnehmen, das Handy hat nur unbrauchbare Bilder gemacht.
Nu ja. Soviel zum Thema Sportpause. Morgen hab ich mit Sicherheit Muskelkater vom Bergablaufen. Merk ich jetzt schon.
Heut abend sitz ich hier und stoß mit mir selber an. Darauf, dass ich es heute vor nunmehr 24 Jahren geschafft habe, mein erstes Kind in diese Welt zu setzen.
Unter höchst ungünstigen Umständen, wie den heutigen optimierten Supermüttern scheinen mag: Im zarten unreifen Alter von nicht ganz 22, mit nem abgebrochenen Studium, ohne Ausbildung, ohne Job, in einer fragwürdigen Wohnsituation (Arbeiterwohnheim) und mit nem noch fragwürdigeren “Kindesvater” an der Backe.
Ja. So war das. Nicht besonders schlau, aber in meinem Leben habe ich ne Menge Sachen gemacht, die nicht besonders schlau waren. Trotzdem habe ich dieses Kind irgendwie groß gekriegt, leider nur physisch, wie es aussieht…
Denn das, was draus geworden ist, gibt all denen recht, die sagen, dass man unter diesen Umständen einfach kein Kind kriegen soll. Recht haben sie, denn mit der Situation bin ich alles andere als glücklich und werde es wohl auch nie wieder sein.
Und deshalb sitz ich hier, heul ein bisschen rum, guck dein Babyalbum an und trink ein Gläschen auf dich, mein Sohn. Wo immer du sein magst und was immer du tust: Happy Birthday!
Ich räume grad mein Leben auf. Übrig bleiben ziemlich leere Schubladen und jede Menge Müll.
Bei manchen Sachen fällt das Wegwerfen ganz leicht, bei anderen stehen mir die Tränen in den Augen. Aber ich tue es trotzdem. Weil ich weiß, dass es besser so ist. Weil ichs schon oft getan habe. Und wie immer wünsch ich mir, dass es dieses Mal das letzte Mal ist…
Weiter gehts…. Es geht immer weiter…
If I don’t believe in love nothing is good for me
If I don’t believe in love nothing will last for me
When I don’t believe in love nothing is new for me
Nothing is wrong for me
And nothing is real for me
Dido “Don’t Believe In Love” (aus dem Album “Safe Trip Home”)
Ein gestern abend geführtes Gespräch hat mich ziemlich nachdenklich gemacht.
Dabei ist mir nämlich klargeworden, dass ich mir auf jeden Fall Ende 2010 oder spätestens Anfang 2011 ne neue Wohnung suchen muss. Dann sind die Kinder mit der Ausbildung fertig und werden sich wohnungstechnisch selbständig machen. Ich dann halt auch.
Und die Vorstellung, da irgendwo allein in ner Wohnung zu hocken, macht mir… Angst? Nee, aber ich fühl mich mächtig flau bei dem Gedanken und da hab ich mal überlegt und festgestellt, dass ich in meinem ganzen Leben noch niemals allein gewohnt habe. Klingt unglaublich, ist aber so.
Komisch, dass ich, die ich eigentlich gern allein bin und meine Ruhe habe, mich vorm Alleinsein fürchte. Nicht normal, oder? Ok, fürchten ist nicht das richtige Wort. Aber die Vorstellung, jeden Tag in eine Bude zu kommen, wo keiner ist und auch keiner mehr kommt, die immer dunkel ist, wenn ich das Licht nicht anmach und wo ich verrecken könnte und keiner würd es merken… das macht mir ein schlechtes Gefühl im Bauch….
Jetzt hab ich die Heuschrecken hier. Meistens ich bin ja froh, wenn die mich in Ruhe lassen, aber ich weiß, dass sie da sind. Da ist jemand.
Mir wird grad klar, wie sehr mir das fehlen würde:
… Hachje …
Oder wie mans nimmt… Nicht ganz Urlaub halt. Aber das hier ist unser heute erstellter Plan für die Arbeitstage im Monat Dezember. Wie da schon steht: Die grün markierten Tage muss ich orbeidn und an den gelben kann ich hejme bleim. (Habbich den Schwaben heute mal n bisschen Sächsisch beigebracht)
Nur dass das eben kein Urlaub ist, sondern Kurzarbeit. Tja. So sieht das aus bei uns inner Firma mitten in der Wirtschaftskrise. Wo immer die auch hergekommen sein mag. Auf einmal war sie da und die Aufträge gingen rapide zurück, wie überall in der Autozulieferindustrie…
Ich nehme es eigentlich ganz locker. Geht zwar ziemlich ins Geld, aber die gewonnene Freizeit ist mir das mal wert. Wird mir gut tun und der Spaß wird ja wohl hoffentlich nicht zum Dauerzustand.
Erste Anzeichen beginnender Altersdemenz:
1. Als ich am Montag zu Fuß (wegen der frischen Luft) in der Stadt war, um ein Paket aufzugeben, bin ich auf dem Rückweg an unserem Haus vorbeigelaufen. Als ich dann schon fast auf dem Michelfeld war, sah ich mich verwirrt um und musste ca. 200 Meter zurücklaufen. Hallo??? Was war das denn? Ok, ich war etwas in Gedanken, aber das bin ich immer, wenn ich allein zu Fuß unterwegs bin, aber DAS ist mir noch nie passiert. Hoffentlich hat das keiner gesehen…. Aber auch egal, die halten uns hier eh alle für`n bisschen bekloppt.
2. In meiner Aufräumaktion am Sonntag habe ich wohl meine TAN-Liste gleich mal mit entsorgt. Herzlichen Glückwunsch, die Kandidatin erhält 100 Punkte!!! Gerade habe ich ne Stunde den Papiermüll akribisch durchgesucht, ohne Erfolg. Nun gut, dann eben nicht. Die Dame von der Bank, bei der ich die Liste nun sperren lassen habe, war sehr freundlich, hat mich getröstet und mir versprochen, dass ich flugs eine neue Liste bekomme.
Herrje!!!
Der ganze Alltag, all der Stress, all die aufgesetzte Fröhlichkeit und Professionalität können nicht verhindern, dass die ganzen Emotionen manchmal über einem zusammenbrechen.
Dann hilft nur, es zuzulassen. Egal. Ist genau richtig so. Wer bestimmt eigentlich, dass man immer cool sein muss?
Unglaubliches Wetter an meinem ersten “Urlaubstag”…. Megablauer Himmel, Sonne und Glitzerschnee. Dazu eine richtige Affenkälte, Marcus meinte, heut früh als er losgemacht ist, hatte es -10 Grad.
Und da ich bei so nem Wetter raus muss, schon um Sonne fürs Gemüt zu tanken, Radeln aber bei der Kälte keinen Spaß macht, war natürlich Joggen dran. Dienstag abend hatte ich gelernt, dass man jetzt besser die Winterjogginghosen anzieht und auch Handschuhe dabei haben sollte.
Nun musste ich nur noch entscheiden, wo es hingehen sollte. Meine Waldstrecke kurz angetestet und ganz schnell verworfen, da hätte ich mit Schneeschuhen oder Ski durchgemusst. Nee, ging gar nicht.
Also zurück und übers Michelfeld Richtung Rottweil. Das ging ab Aldingen dann auch gut, weil ab da der Weg geräumt war. Bis dahin wars zum einen ne Schlitterpartie und zum anderen waren zuerst meine Finger trotz Handschuhen taub und dann noch meine Zehen. Das hat sich dann aber nach ner halben Stunde alles aufgewärmt durch die Bewegung.
Der Hinweg ging prima, die Sonne schien mir aufn Rücken und ich musste nur bisschen aufn Weg achten wegen der Eispfützen. Da gibt es nämlich einen ziemlich starken Rutschfaktor ssssst, dem dann unweigerlich der Aufprallfaktor bummmms folgt und das gibt dann immer so komische Sachen am Knie und anderen Körperteilen.
Apropos Knie. Selbiges hat mir dann gründlich den Rückweg verleidet, weil es wehtat. Mir schien zwar die Sonne prächtig ins Gesicht und konditionstechnisch war alles bestens, aber nach ner Weile tat dann das ganze linke Bein weh und bin den Rest nach Hause spazieren gegangen. Egal. War auch nett bei dem Wetter.
Nach fast drei Stunden wieder zu Hause, war ich aber doch ganz schön durchgefroren, also gabs erstmal ne heiße Suppe und als Nachtisch paar Kekse. Ich Dödel hatte natürlich mal wieder das Frühstück vergessen.
Und nein, ich stell mich dann nicht inne Küche und koch ne Suppe, dazu bin ich viel zu faul. In dem Fall tut es dann ne 5-Minuten-Terrine. Ich bevorzuge die Hühnersuppe mit Nudeln, die schmeckt gar nicht mal schlecht und man hat was warmes im Bauch. Ernährungstechnisch natürlich daneben, aber wisst ihr was? Das ist mir sowas von egal! 
Egal was ich anfasse, egal, was ich gerade machen will, ich stoße immer wieder auf Sachen, die ich ordnen, aufräumen, aussortieren muss. Unglaublich.
Eben die Nähmaschine ausm Keller geholt, weil Jule zwei Hosen kürzer gemacht haben will und mein Nähkästchen aufgemacht… guckt mich gleich wieder ein Tohuwabohu aus Nadeln, Knöpfen, Nähgarn und sonstigen Nähersatzteilen an.
Also erstmal aufgeräumt und dabei festgestellt: Nähnadeln habe ich genügend bis ans Ende meiner Tage, mit Garn siehts nicht so gut aus, da ist dringend Ersatzbeschaffung nötig, insbesonderen in den gängigen Farben.
Bin ja nicht so die Näh- und Flicktante, aber alles schmeiß ich auch nicht weg, nur weils kaputt ist. Wobei ich ja früher sogar richtig genäht habe. Also ich meine richtige Klamotten, die man sogar anziehen konnte. Kann ich alles, aber jetzt zu Zeiten wo man alles kaufen kann, verlieren sich solche Fähigkeiten bzw. werden kaum noch genutzt.
Und ja, Doris: Ich kann auch stricken, häkeln und sticken. Hab ich alles von meiner Omi gelernt. Jawoll!
Die hier wohnende angehende zahnmedizinische Fachangestellte erzählt mir im Moment soviel über zahnmedizinische Prophylaxe, dass ich fast soweit bin, sie zu bitten, doch mal einen Artikel darüber zu schreiben.
Den würde ich hier glatt unter den Abnehmtipps und den Weihnachtsplätzchenrezepten veröffentlichen. Weil sich das nämlich alles mächtig sinnvoll anhört, was sie da sagt.
Klar gibts darüber schon genug im Netz, aber wenns von der eigenen Tochter kommt, ist es ja wohl was anderes.
Selbige Tochter hat mich dann auch bald als Patientin aufm Stuhl sitzen, denn Mitte Dezember hab ich meinen ersten Termin bei ihrer Chefin in der Praxis. Und da werden ne Menge Termine folgen, denn mein Mund ist eine der vielen Baustellen, um die ich mich im Moment kümmern sollte.
Heute sind die Bücher dran. Es werden mindestens drei Kartons voll. (So werde ich praktischerweise gleich die Kartons der letzten Weinlieferung los *g*)
Da sind Bücher dabei, die sind mindestens schon zehn mal mit mir umgezogen. Immer wieder: Eingepackt, ausgepackt, ins Regal gestellt bis zum nächsten Umzug. Nu muss auch mal gut sein damit.
Was nicht so einfach ist. Bei fast jedem einzelnen Buch bemerke ich die Hemmschwelle, es wegzugeben. Hab ich die dann überwunden und es in den Karton getan, fühlt es sich aber gut an. Muss dann wohl auch richtig sein.
Übrig sollen die Bücher bleiben, die ich immer wieder mal lese und an denen ich wirklich hänge. Die werden dann auch nochmal mit mir umziehen. In zwei Jahren oder so. 