Nachdem die Zahngeschichte (nein, das war gar nicht schön!) mich ein paar Tage ausser Gefecht gesetzt hatte, war der Samstag der Faulenzertag schlechthin. Ab 10 Uhr früh saß ich mit Jule aufm Balkon bei 20 Grad in der Sonne und ließ mir selbige auf den Bauch scheinen. Klasse! Eigentlich hatte ich einen ausgedehnten Spaziergang geplant, um mal wieder raus an die frische Luft zu kommen, aber wozu? Der Balkon ist ja schließlich draussen und im Winter haben wir dort länger Sonne als im Sommer. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wir sind ganz schön rot.
Hach, war das klasse! Und gerade richtig in dem Moment, als die Sonne weg war, wurde ich zu einer anderen Unternehmung abgeholt. Sowas ist fein und lenkt vom Zahnweh ab. Während Andi dort barfüßig an den Steinen der Ruine herumkrabbelte, erkundete ich mit dem Fotoapparat die noch arg verschneite Umgebung und schoß ein paar lustige Fotos:
Zugegeben, langsam gehen mir die Schneefotos echt auf den Geist, aber sowas von. 
Für Sonntag war auch wieder Frühlingswetter angesagt. Allerdings zeigte der morgendliche Blick aus dem Fenster nicht denselben strahlendblauen Himmel wie am Samstag, sondern ein paar Wolken. Egal. Schließlich muss man schon dankbar sein, wenns mal nicht schneit. Blöderweise hatte ich schon wieder Grippesymptome, irgendwie ist diese Saison bei mir der Wurm drin. Wahrscheinlich ist mein Abwehrsystem noch arg mit der Entzündung im Zahn beschäftigt, so dass es an anderer Stelle versagt. So ein Mist.
Aber Müdigkeit und Grippesymptomen zum Trotz ging es gleich früh raus an die frische Luft. Mein Fremdenführer hat immer so prima Ideen für solche Tage und so ging es ins Donautal. Diesmal nicht mitm Fahrrad, denn der Donauradweg war noch arg vereist und verschlammt, wie man sah. Wir fuhren mit dem Auto hin und dann gings zu Fuß weiter.
Da waren ne Menge Kletterer an den Felsen und ich schaute respektvoll zu, wie die da scheinbar mühelos hochturnten. Das sollte mir ja auch noch bevorstehen, deshalb beobachtete ich sehr genau. Au weia, ich bin gespannt, wie ich das hinkrieg. Und ob überhaupt, bevor ich mir vor Angst in die Hosen mache.
Aber auf die Felsen kam man auch wesentlich einfacher hoch: Nämlich aufm Wanderweg. Die Wanderwege waren zwar alle noch ganz schön verschneit, aber das war nur an den steilen Stellen problematisch und so hatte ich gestern zum ersten Mal die Gelegenheit, von den Donautalfelsen runter zu fotografieren.
Und so sah das aus. Wieder mal zeigen die Bilder nicht mal ansatzweise die Realität. Aber manchmal sieht man schon, dass es ganz schön hoch war.
Der Ausflug hat Riesenspaß gemacht, trotzdem ich danach ganz schön geschafft war. Aber daran war ganz klar die ausbrechende Grippe schuld.
Wer zahlt einem eigentlich die Kosten für Anrufe vom Handy aus auf eine 01805-Nummer? Das ist nämlich der Haken an dieser Kabel-BW-Geschichte: Wenns funktioniert, ist alles prima, aber wenn nicht, ist sowohl das Internet als auch das Festnetztelefon tot.
Man kann also nicht emailen und nur vom Handy aus eine nicht gerade billige Service-Hotline (s. o.) anrufen, bei der man sich erstmal mit einer Tonbandstimme unterhält. Wenn die alles verstanden hat, landet man in ner Warteschleife bis man mit “dem nächsten freien Mitarbeiter” verbunden wird. Das kann schon mal dauern. Dieser stellt dann erstmal ein paar Standardfragen, ehe man sich zum eigentlichen Problem vortastet.
Wie gesagt, alles vom Handy aus. Und ich war nicht schuld an der Störung, sie wäre aber ohne meinen Anruf weder bemerkt noch behoben worden. Aus mir völlig unerfindlichen Gründen funktioniert es nun wieder, ohne dass, wie angekündigt, irgendeiner bei mir angerufen hätte.
Find ich doof. Die 10 Euro hätte ich gern zurück. 
Nicht genug, das schwindende Gesundheit und Job meine ursprünglichen Wochenendpläne über den Haufen geworfen haben, nein, jetzt schneits hier auch noch seit gestern, als ob bald verboten wird. Wirds ja auch. Hoffentlich.
Die ganze Woche gings mir ziemlich dreckig wegen der Grippe, so dass ich gestern abend sogar beim Arzt war, um das untersuchen zu lassen. Nach mehreren schweren Grippeerkrankungen in der Firma (sogar Fälle mit Lungenentzündung) war mir das dann doch zu heikel, als ich vorgestern so nen schweren, schmerzenden Husten dazubekam.
Ist aber nix Schlimmes, noch nicht und ich hab jetzt paar Medikamente und soll wiederkommen, wenns schlimmer wird. Heute ging es auch schon besser.
Diese Grippewelle ist auch der Grund, warum ich in der Firma nicht fehlen kann im Moment, da fehlen nämlich schon zu viele. Also muss es eben gehen, wenns irgendwie geht, Paracetamol sei Dank. Schließlich hab ich vorige Woche schon zwei Tage wegen meiner dicken Backe gefehlt. Jetzt mach ich zwei Jobs, zuzüglich Monats- und Jahresabschluss. Egal. Irgendwie kriegt man es immer geregelt.
Die besagte dicke Backe ist jetzt auch besser, die Fäden sind gezogen, fühlt sich alles noch empfindlich an und recht merkwürdig mit nem halben Zahn. Jetzt muss alles noch vollständig verheilen und dann kommt ne Krone drauf.
Und das Wetter? Keine Ahnung, was das wieder soll. Voriges Wochenende allerschönster Frühling und jetzt guck ich hier wieder aufs Winterwunderland
, als obs Anfang Januar wäre. Es nervt und ich hab Frust. 
Vom vielen Arbeiten, meine ich: Nachts halb vier im Bett liegen und Rückstellungen bilden, Reisekosten abrechnen und Konten abstimmen.
Man bräuchte fürs Wochenende (und auch für den Feierabend) einen Schalter zum Abschalten. Klick und gut.
Hab ich als Berufsatheistin wahrscheinlich falsch verstanden. Aber ein Versuch ist es wert: Hatte heute zu Mittag einen Apfel und zum Abendessentrinken grad ne Flasche Wein. Nein, die ist noch nicht alle.
In Köthen feiern sie jetzt den vierzigsten Geburtstag meiner Schwester. Da will ich doch mithalten.
Prost Anja!
Manche Spiele sind einfach nur doof und ich verliere sie immer. Und ich weiß gar nicht, warum ich mich immer wieder hinreißen lasse, sie mitzuspielen. 
Vielleicht möcht ich kein Spielverderber sein…. Vielleicht möcht ich ich ja endlich mal gewinnen….
Und dann?
Macht eigentlich nur traurig alles.
Ziemlich triefiger Sonntag nach einer durchtanzten Nacht im Kraftwerk.
A.: “Ich hab ne Idee.”
I.: “Hmmmm?”
A.: “Wir spielen Hörbuch.”
I.: “Häh?” 
A.: “Ja, ich setz mich jetzt hier hin und du liest mir was vor.” 

Als mein Auto mir heute auf der Nachhausefahrt 12 Grad ansagte (und zwar Aussentemperatur!!!), konnte ich nicht widerstehen: Umziehen, Radel aus der Garage und los.
War das klasse nach so langer Zeit. Zwar nur ne kleine Minifeierabendrunde, aber ich war draussen und die Sonne hat geschienen. War auch gar nicht kalt, nur eben nicht ganz so trocken auf den Wegen, wie man es sich wünschen würde. Jede Menge Dreck und das Tauwasser fließt wie ein Bach übern Weg. Da hilft nur Beine hoch und durch. Waldwege gingen sowieso gar nicht, da liegt noch Schnee.
Aber geholfen hat`s wie immer: Meine Mistbockkacklaune, mit der ich aus der Firma gekommen bin, ist weg. Na also.
Zumal ich einmal richtig laut loslachen musste: Die zwei älteren Leutchen mit dem Hund sah ich schon von weitem, Hundi ging brav an der Leine neben den beiden her. Als sie mich kommen sagen, stürzte sich die Frau aufs Hundi und hielt ihn mit beiden Händen fest, während mich der Mann mit wachsam-strengem Blick aufs Hundi vorbeiwinkte.
Warum ich das lustig fand? Hundi war nur unwesentlich größer als ein Goldhamster! Marke Fußhupe. Und sie haben ihn behandelt wie eine reißende Bestie. Herrlich! 
Das war ne kurze, aber arbeitsreiche Woche. Kurz deshalb, weil mich am Mittwoch ne Migräne niedergestreckt hat, so dass ich den bereits begonnenen Arbeitstag ab- und zu Hause weiterbrechen musste. Herrje! Das einzige, was einen dann tröstet, ist die Tatsache, dass es immer nur einen Tag dauert. Zumindest bei mir.
Tja und gestern kam ich inner Firma an und fand ein Email von Scheffe, in dem für heute mal wieder ein Tag ganz kurz (nämlich gar nicht) georbeided wird. Passt überhaupt nicht zu dem Berg Arbeit, den ich aufm Schreibtisch hab, aber was solls? Wenn Scheffe befiehlt, soll man gehorchen.
Und so hab ich jetzt ein schönes langes Wochenende vor mir. 
Gestern war ich nochmal radeln, aber das war ganz schön kalt. Das zweite Paar Socken, dass ich mir instinktiv vorher übergezogen hatte, war kein Fehler. Auch nicht die langen Handschuhe und das Stirnband, dann nach ner halben Stunde hab ich ganz schön gefroren. Allerdings nur an Händen, Füßen und Kopp, denn die Lidl-Jacke, die ich mir im Herbst gekäuft habe und die nicht nur billig, sondern auch richtig schick ist, hält zudem noch fein warm, ohne dass man darunter schwitzt wie´n Affe.
Manchmal staune ich schon, wie gut das Zeuch aus den Discountern ist. Nicht immer, ok. Den Kaffeehändler kann ich da nämlich gar nicht empfehlen, da hab ich bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht.
So, ehe ich hier vom Hundertsten ins Tausendste komm, hör ich lieber auf, liest ja keiner bis zum Schluss. Aber irgendwie muss ich ja meine 20.000 Wörter loswerden, die ich jeden Tag reden soll, weil ich ne Frau bin. 
… wollte ich heute nachmittag mein Fahrrad putzen. Wäre dringendst notwendig. Hatte ich mir so schön vorgestellt: Im Vorgarten inner Sonne bei angenehmen Temperaturen….
Vergiss es!!! Frier mir doch nicht den Poppes ab! Draussen schneits und hats 0 Grad. Da wäre es mir sogar inner Garage zu kalt. Wo sind die 10 Grad hin? Menno!
Das mit dem Joggen kann ich mir scheinbar erstmal aus dem Kopf schlagen. Leider. 
Nachdem mein Bein eine ganze Weile kein bisschen mehr wehgetan hat, dachte ich: Ok, fängste mal ganz langsam und vorsichtig wieder an. Dieses frischluftlose und sterbenslangweilige Crosstrainergerenne ging mir nämlich schon mächtig auf die Nerven.
Nach dem ersten Mal (halbe Stunde und gaaaanz langsam) war noch alles in Ordnung. Nach dem zweiten Mal gings wieder los. Gleiches Bein, gleiche Schmerzen, nur nicht so stark. Aber eben vorhanden und ich habe das Gefühl, dass es schlimmer wird, wenn ich jetzt noch mal laufen geh.
Also lassen wir es. Freut mich überhaupt nicht, weil die Fahrradsaison ja scheinbar nur sehr zögerlich beginnt. Wenn überhaupt.
Ach Mönsch. Ich will raus.
Heute ist herrliches Sonnenwetter, aber ganz entschieden zu kalt für ne Radtour. Zumindest im Moment noch.
Werde das in zwei Stunden nochmal checken. Irgendwie ziehts mich ja raus bei der Sonne…
Tja. Das war ja dann schon fast ne richtige Radtour heute. Drei Stunden unterwegs gewesen, 53 Kilometer und 670 Höhenmeter gefahren.
Aber Waldwege gehen immer noch nicht, das hab ich ganz schnell gemerkt, als ich aufm Dreifaltigkeitsberg in Richtung Rußberg wollte. Sumpfgebiet vermischt mit Schnee und Eis, unbefahrbar. Na ja, ist ja auch auf fast 1000 Meter. Also bin ich da wieder runter und über Hausen o. V. gefahren. In Tuttlingen ne Runde gedreht und wieder ab nach Hause.
Ging prima, aber nun bin ich ganz schön k.o. und durchgefroren. Besonders die Füße sind vereist. Erstmal heiße Dusche und zwar schnell.
… nicht soviel übers Wetter meckern, denn es geht immer noch schlimmer. Hab ich gerade nachgelesen. Wozu hat man schließlich ein Tagebuch. Und darin hab ich mich vor nem Jahr heftigst über ziemlich mistiges Winterwetter im März ausgelassen. Also bitte!
Da freut frau sich doch, wenn es möglich war, am Wochenende gleich zwei mal aufs Fahrrad zu steigen und ein paar Stunden unterwegs an der frischen Luft zu sein. Ok, auch gestern war es kalt und der stete Wind von vorn hat ganz schön Frust verursacht. Aber der erste Teil der Tour war fast gemütlich, sonnig und frühlingshaft. Es hat Spaß gemacht, mal wieder zu zweit unterwegs zu sein. So lange her ist der Herbst schon, dass man oftbefahrene Weg fast vergessen hat.
Das Ergebnis dieses Wochenendes ist ne ziemlich gesunde Gesichtsfarbe und müde Beine. An der Kondition müssen wir wohl noch bisschen orbeidn.
Man ist kaum aus dem Winterschlaf erwacht, da erwischt einen auch schon die Frühjahrsmüdigkeit, bevor man im Sommer darüber jammern kann, dass einen die Hitze so müde macht….
Heute nacht habe ich so lange und fest geschlafen, dass ich mich kaum erinnern kann, überhaupt eingeschlafen zu sein. Trotzdem hatte ich enorme Mühe, aus dem Bett zu kommen
, ich hätte locker noch n paar Stunden weiterpennen können. So fühl ich mich jetzt auch. 
Besonders wenn ich aus dem Fenster schaue. Sieht nach sofortigem Winterschlaf aus. Alles verschneit. 
Dann wirds wohl mal wieder Zeit für dieses hier:
Morgen noch, dann hab ich schon wieder Wochenende und das geht diesmal bis einschließlich Montag. Hm. Über diesen Freizeitzugewinn bin ich allerdings geteilter Meinung.
Erstens passt er nicht zu dem Berg Arbeit, den ich auf dem Tisch habe und zweitens passt er schon gar nicht zum Wetter. Aber dazu passt wohl zur Zeit gar nichts, ich guck schon gar nicht mehr raus….
Andererseits sehe ich ein, dass auch die Angestellten ihren Beitrag leisten müssen. Fixkosten können so auch bisschen gesenkt werden. Ob das allerdings langfristigen Erfolg haben wird? Wer weiß das in dieser Zeit schon. Nichts ist mehr sicher.
Morgen abend ist erstmal wieder ein Zahnarzttermin fällig, diesmal aber nur ganz triviale Erneuerungen von Füllungen. Mit dem Problemzahn gehts erst weiter, wenn alles komplett abgeheilt ist.
Und wenn ich so richtig dolle Pech habe, muss ich auch noch zum Gyn. Diese blöden Wechseljahre machen mal wieder, was sie wollen. DAS allerdings passt dann zum Wetter.
Da hat mich doch jemand auf was gebracht. Diese ollen Indianerfilme habe ich als Kind geliebt und konnte sie nicht oft genug anschauen. Und 99 % aller Mädels waren in Gojko Mitic, den DDR-Chefindianer, verknallt.
Na, das wird ein Spaß, die alle mal wieder anzuschauen! Da freu ich mich schon drauf.
Was ich in dem Zusammenhang noch gefunden habe: “Sieben Sommersprossen” Hah! Was sind wir da ins Kino gerannt, nur wegen der einen Sexszene, die eigentlich völlig harmlos war. Erinnert sich einer der mitlesenden Ossis?
Meine Güte, ist das lange her…. Hätte ich ja auch nie gedacht, dass ich mal mit Begeisterung die ollen Filme wieder angucken würde.
Während in anderen Regionen schon allerschönstes Frühlingswetter sein soll, lässt der Spaß hier noch auf sich warten. Obwohl ichs mir wirklich heftigst wünsche.
Nun hab ich Kopfschmerzen von vier Tagen fast permanenter Stubenhockerei. Nagut, einmal Joggen war dabei, ging auch ganz gut, nur die Kondition war halt weg wegen der heftigen Wechseljahresgeschichte…. Die hat sich immerhin wieder beruhigt, ohne dass ärztliches Eingreifen notwendig war.
Auch den Zahnarzt habe ich dieses Mal ohne Nachwehen überstanden, aber zwei Sitzungen sind noch fällig, bis alle Füllungen erneuert und alle neuen Löcher gestopft sind.
Und ich habe es immerhin geschafft, mein Radel zu putzen, auch wenn ich dabei in der Garage fast erfroren bin. Nicht mal ne Proberunde bin ich hinterher gefahren, weil ich so geschlottert hab….
Und heute nach Feierabend möchte ich unbedingt raus. Joggen oder Radeln, eins von beiden muss einfach sein. Draussen isses trocken und nicht allzu warm, aber vielleicht macht der Tag noch was draus. Bis dahin werd ich mal bisschen orbeidn. 