Jahresabschlussprüfung ist so gut wie durch und der Wirtschaftsprüfer war hochzufrieden. Da hab ich doch glatt ein Lob vom Chef erhascht: “Super Job gemacht!” hat er gesagt. Und das von einem, der mit Lob alles andere als verschwenderisch umgeht und dessen Meßlatte ziemlich hoch hängt.
Nach zwei Wochen Jahresabschluss-Prüfungsstress haben wir uns das aber auch verdient. Und nun ist Wochenende und ich werde mich ausgiebig auf meinen Lorbeeren ausruhen. Was anderes geht wahrscheinlich auch nicht bei dem Wetter (12 Grad und Regen satt).
Montag gehts an die Nachbereitung und den Monatsabschluss und so langsam kommt auch schon der nächste Urlaub in Sichtweite.
Habe gerade meinen vorherigen Tagebucheintrag noch mal gelesen. Und mir ist aufgefallen, dass es läuft wie immer. Ich habe beruflich immer schon ziemlich leicht Erfolge gehabt. Egal in welcher Firma ich angefangen habe, es lief immer gut.
Trotzdem konnte ich mich nie in einer Firma wirklich festsetzen und sagen: Ok, das hier ist der Job, den ich bis zur Rente machen möchte. Irgendwas sprach immer dagegen, ob nun in meinem Kopf oder die äußeren Umstände, die ich nicht beeinflussen konnte.
Ob das in der jetzigen Firma der Job ist, weiß ich auch nicht. Ich weiß nur, dass ich langsam zu alt werde, um noch zu oft zu wechseln. Es gefällt mir und es macht Spaß und die Kollegen sind klasse!
Wie gesagt: Beruflich läuft es wie immer spitze. Alles bestens. So gut, dass ich ab Oktober noch nebenberuflich selbständig sein und ein Gewerbe anmelden werde. Hätte ich auch nie gedacht, aber ich habe da ein gutes Angebot, das mir einiges an Kohle nebenbei einbringen wird. Und Kohle kann ich gut brauchen, um mir ein paar Extrawünsche zu erfüllen.
Aber wie immer frage ich mich, ob es privat anders gelaufen wäre, wenn ich mich beruflich zurückgehalten hätte. Brav zu Hause geblieben und mich um die Brut gekümmert hätte. Ob ich dann auch jede Beziehung geschrottet hätte, wenn ich finanziell abhängig gewesen wäre…
Was wäre wohl auf der Strecke geblieben? Ich? Mein Beruf?
Keine Ahnung. Aber ich kann es jetzt nicht mehr ändern. Aber immerhin drüber nachdenken.
Ich nehme alles zurück, was ich jemals Böses zum Thema Postboten gesagt oder geschrieben habe. Selbiger hat es nämlich geschafft, diese lustige Sendung hier zuzustellen. 
Einfach klasse, mittlerweile sind schon vier Leute drauf reingefallen und haben sich gewundert, wie sowas ankommen kann. Erst bei näherer Betrachtung fliegt der Spaß auf.
Was drin war? Ein nette Überraschung, nämlich eine nigelnagelneue knallrote Klingel für mein schwarzes Radel, verpackt in einen Minirucksack. Hach! Das gefällt mir. Wenn man dann noch bedenkt, dass selbiger Postbote dafür über 100 km mit dem Fahrrad durch die Gegend gegurkt ist? 
Danke!
Seit heute mittag. Nix gebrochen, keine nennenswerten blauen Flecken, bisschen Muskelkater und müde Beine, jammernde Knie vom Bergablaufen…. das Übliche halt nachm Wandern.
Schön wars, einfach klasse. Trotz des zeitweise ziemlich herbstlich aufgemachten Wetters (gleich in der ersten Nacht gabs Neuschnee auf den Bergen oben) konnten wir einige prima Touren laufen und viele neue Wege entdecken. Ich ja sowieso, bei mir ist alles neu, was ich im Allgäu ablaufe…. Zu ein paar einzelnen Sachen kriege ich hoffentlich extra noch was geschrieben, vielleicht auch mit paar Bildern.
Wir hatten wieder ne Ferienwohnung in Reichenbach, aber diesmal haben wir darauf geachtet, dass es definitiv nicht an der Straße, sondern schön ruhig liegt. Dafür hatten wir vom Balkon aus direkten Blick aufs Rubihorn und den Entschenkopf und das einzige Geräusch, was manchmal störte, war das Gebimmel der Kuhglocken.
Aber das klingt allemal schöner in den Ohren als hier gleich wieder die Rasenmäher, Kreissägen und Heckenscheren der Nachbarn….
Hachje. Ich könnt gleich wieder losfahren und noch ein bisschen Zeit dranhängen.
So. Text zum Urlaub gibts von mir keinen mehr, das ist hier schon hinreichend beschrieben. Dafür gibts Bilder, bitte hier entlang. (Sowas nennt sich Arbeitsteilung)
Witzigerweise sind es wieder genau so viele Bilder geworden wie von der einen Woche im August, obwohl wir dieses Mal doppelt so lange weg waren.