Das Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen durchaus sinnvoll sind, konnte ich ja schon mal am eigenen Leib erfahren.
Und am Montag beim diesjährigen Check (den voriges Jahr habe ich irgendwie verschwitzt) hats wieder geklappt, als mir nämlich die Ärztin kopfschüttelnd mitteilte, dass Patienten mit MEINEN Schilddrüsenwerten eigentlich mindestens 20 Kilo Übergewicht haben sowie träge und depressiv sind.
Kurz gesagt, irgendwie hat sich wohl bei mir ne Schilddrüsenunterfunktion etabliert, die jetzt ausdiagnostiziert und medikamentös behandelt werden wird.
Das die Symptome bei mir eher untypisch sind, kann ja auch an meiner Sportomanie liegen oder ich habe einfach Glück. Ich hoffe nur, dass ich nicht wirklich noch hyperaktiv werde, wenn ich die Medikamente nehmen muss. Wer soll es denn dann noch mit mir aushalten? 
Aber ansonsten bin ich aber wohl ziemlich gesund. Bisschen blutarm (ist bei mir wohl n Geburtsfehler) und leicht erhöhte Leberwerte (Weia! besorgter Blick ins Weinregal…), aber nichts, was zum Tode führt.
Wenn der Gyn-Check von gestern nun genau so ausgeht, bin ich zufrieden. Und da frau ja sonst ne Menge Geld für allerlei Unsinn ausgibt, habe ich mir dort gleich noch einen Termin für einen (kostenpflichtigen) Krebsvorsorge-Ultraschall gemacht. Kostet mich 60 Euro und die Krankenkasse spart denselben Betrag.
Dieses Jahr bin ich fest entschlossen, diese Herbst-Winter-Depris einfach wegzulassen. Das Leben ist einfach zu kurz, um zuviel Zeit mit Traurigsein zu verbringen.
Das klappt bisher auch ganz gut, aber kein Wunder, das Wetter war ja bis jetzt recht sonnig und hell. Jetzt kommen die regnerischen, nebligen und immer kälter werdenden Tage und sofort merke ich den Unterschied.
Aber bange machen gilt nicht. Weil: Ich hab ne feste Absprache mit C., meiner lieben Kollegin: Keine Depris dieses Jahr. Und immer, wenn ich traurigen Blickes auf das Sudelwetter draussen gucke, kommt sofort ein strenges: “Neeeeiiiin!!!” von ihr. Und dann bringt sie mich mit irgendwas zum Lachen.
Ich bin froh, solche Kollegen zu haben. Eigentlich sind es Freundinnen… Und ich fühl mich in der Firma gut aufgehoben. Hätte ich nie gedacht, dass ich hier sowas finde.
Nach ner stressigen Arbeitswoche war am Samstag erstmal ausschlafen angesagt. Fiel auch gar nicht schwer, draussen hatte ja der Herbst angefangen und es war kalt und ab ca. 9 Uhr sudelte es nur so runter. Was aber immerhin den bereits begonnenden Baulärm des Vermieters (diesmal soll es ein Carport werden) abrupt zum Verstummen brachte.
Ein bisschen Wäsche gewaschen und aufgeräumt und danach gabs nen lustigen Film aufm Computer zu gucken (”Ein Fisch namens Wanda”, hab ich schon mehrmals gesehen, muss aber immer wieder gackern).
Zum Ausgleich für den Bewegungsmangel bin ich dann für ne Stunde aufn Crosstrainer, aber das ist immer ziemlich schwierig nach der Outdoorsaison, soooo langweilig!
Tja und abends gings dann mal eben ganz spontan auf ne Goa-Party in die Schweiz. War auch richtig klasse, aber die Nacht war natürlich gelaufen, halb fünf waren wir wieder zu Hause.
Nach drei Stunden Schlaf (aua!) gabs nen Topf voll Nudeln zum Frühstück und da das Wetter inzwischen trocken war, gabs keine Ausrede mehr und raus gings. Mit dem Zug nach Wurmlingen und von dort in ca. drei Stunden über Hausen ob Verena und den Spaichinger Wald nach Hause nordisch gewalkt.
Das war aber erholsamer als dem Bedürfnis nach Gammelei nachzugeben und zu faulenzen. Auch wenn sich das alles ein bisschen hyperaktiv anhört. 
Und da gehts auch schon los. Sofort ergibt sich ein Grund, um dieses Tagebuch hier mal wieder voll zu kritzeln. Kam doch heute ein Carepaket von meiner Freundin Chrissy hier an und das war der Inhalt.
Hülfe! Dat sind wieder Kalorien! Und wieder Hallorenkugeln-Sorten dabei, die ich noch nicht kenne. Mjamm!!!!
Danke Chrissy!
(Aber was bitte sollte denn der Apfel? Gehört der zum Sortiment?)
Und du weißt ja, dass das nur geborgt ist. Die Weihnachtskeks-Saison ist nicht mehr weit. 
Am besten, ich kündige hier mal wieder großspurig ne Schreibpause an, dass ist meistens die beste Voraussetzung dafür, dass mir wieder endlos viel einfällt, was ich hier reinschreiben könnte.
Aber im Moment fällt mir wirklich nichts ein. Nicht mal ne vernünftige Herbstdepri, über die ich mich immer lang und breit auslassen konnte, findet dieses Jahr statt. Na sowas!
Und solche Reports wie im letzten Eintrag schreibe ich nur ungern, ist aber für mich ne Dokumentation, was ich so mit meiner Zeit angestellt habe, was mich aber wahrscheinlich in ein paar Jahren Monaten sowieso nicht mehr interessiert.
Nu ja. Gucken wir mal. Ne Pflichtübung habe ich in all den Jahren nicht draus gemacht, also werde ich es auch jetzt nicht tun. Wird schon wieder werden mit meinem Mitteilungsbedürfnis.