Montag, 08.03.2010

Winterwald im März

Wieder mal: Schneewandern. Es war sonnig, es war weiß, es war stürmisch und vor allem: KALT!

Nachdem am vorigen Wochenende schon fast frühlingshafte Temperaturen herrschten und wir den ersten Kaffee des Jahres im Freien getrunken haben (ohne zu frieren), war nun alles wieder vorbei: Ein Samstagvormittag hat gereicht, um aus einer Fast-schon-Frühlingslandschaft wieder Sibirien zu machen.

Begeistert waren wir nicht, aber ändern konnten wir es auch nicht und bisschen frische Luft muss ja sein nach ner Woche Büro- und Stubenhockerei. Da wir aber bei dem Tiefschnee keine Lust auf Autofahren hatten, gings in den Spaichinger Wald, der liegt ja gleich vor der Türe hier.

Stellenweise waren wir dann richtig froh über den Schnee, denn wenn der nicht gewesen wäre, hätte man gar nicht laufen können auf den spiegelglatt gefrorenen Wegen. Und ich hätte mir bei den beiden Malen, wo ich mich trotzdem aufn Boppes gesetzt hab (Frau Ungeschickt lässt grüßen), wesentlich mehr wehgetan. So bin ich im weichen Pulverschnee gelandet und war froh, dass das nur Herr Caramalz gesehen hat und der kennt das ja schon….

Gestern der eisige Polarwind hatte dann schon nicht mehr viel Schönes. Die Sonne brannte einem nen Sonnenbrand ins Gesicht und der Wind ließ einen selbiges zur Maske erstarren. Dazu kamen tausend kleine Nadelstiche, wenn einem der von den Bäumen gewehte Schnee ins Gesicht flog. Brrrr, war das kalt! Aber sonnig und hell und widrigen Witterungsbedingungen zu trotzen, kann ja auch ne Herausforderung sein.

Und dann war der Tee, den es später beim Türken gab, umso leckerer und wohltuender.

Feines Wochenende, aber nu könnte es langsam gut sein mit Schnee. Ich hab auch schon gar keine Lust mehr auf Fotos machen. Menno! Ich will Frühling!!!

Nachtrag zur Info: Temperaturen heute in Spaichingen minus 12 Grad und in Niedereschach sagenhafte minus 17 Grad. Das kann nur besser werden.

verzapft von Ilona um 06:12 Uhr | 5 Kommentare | TB

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Dienstag, 23.03.2010

Die Radsaison ist eröffnet

So, das herrliche Frühlingswetter läßt sich nun gar nicht mehr ignorieren und auch Schnee und Matsch auf den Wegen können nicht mehr als Ausrede dienen, heute gings aufs Rad.

Ein bisschen ungewohnt, die Fortbewegungsart und vor allem erstmal ganz schön anstrengend. Kondition ist zwar prinzipiell vorhanden, aber übern Winter sind wohl ein paar notwendige Radfahrmuskeln geschrumpft. Uffz. Aber inzwischen weiß ich ja, dass das schnell nachwächst und die heutige kurze Einradelrunde hat Riesenspaß gemacht.

Aufm Rückweg rein zufällig noch den Herrn Caramalz getroffen und mich mit ihm zusammen gewundert, das scheinbar alle Leute mit den Autos auf Radwegen unterwegs sind. Laufend musste man ausweichen. War das immer schon so oder sind wir nur von der Ruhe und der Abgeschiedenheit einsamer Wald- und Wanderpfade verwöhnt?

Egal. Die reichlich 30 Kilometer haben Lust auf mehr gemacht. So schöne lange anstrengende Tagestouren in der Sonne mit viel Schwitzen und Biergartenpausen…. Hach.

verzapft von Ilona um 21:14 Uhr | 2 Kommentare | TB

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