Nachdem mich nun vorige Woche ein hinterlistiger Grippevirus komplett ausser Gefecht gesetzt hatte (ich musste echt das Bett hüten!), haben wir an diesem durch Allerheiligen verlängerten Wochenende versucht, mich wieder auf die Beine zu bekommen.
Dabei sehr hilfreich: Frische Luft, Sonne und Bewegung an selbiger. Also waren wir (wen überrascht das jetzt?) wandern. Ganz langsam angefangen am Freitag nachmittag und dann langsam gesteigert. Das Wetter spielte prima mit und nun bin ich wieder fit und gesund.
Was wir angestellt haben, steht im Grünen Blog und hier sind nur ein paar sonnig herbstliche Eindrücke:
Scheinbar reicht es nicht aus, den gemeinen Krankenpflichtversicherten mit immer neuen oder höheren Beiträgen, Zusatzbeiträgen und Zuzahlungen zu schröpfen.
Einige Krankenhäuser und Reha-Kliniken haben sich neben exorbitanten Parkgebühren eine zusätzliche Einnahmequelle erschlossen: Sie schalten vor ihre normale Festnetznummer eine 01805-Nummer, die auch jedes Telefon auf den Patientenzimmern bekommt.
Folglich können Angehörige der Patienten nicht mehr zum Festnetztarif anrufen (also fast umsonst, da mittlerweile fast jeder ne Flat hat), sondern hübsch kostenpflichtig zum 01805-Tarif, an der die Klinik fein mitverdient.
Die Bereitstellungskosten für das Telefon pro Tag werden natürlich trotzdem berechnet.
Mittlerweile gibt es einiges an öffentlicher Kritik gegen diese Praktiken, aber das stört scheinbar niemanden.
Andererseits regelt sich das Ganze in absehbarer Zeit von allein. Schließlich werden die Allnet-Flats für Handys immer billiger und dann muss niemand mehr die Klinik-Telefone benutzen.
Es sei denn, die Klinik erteilt Handy-Verbot. Aber darf die das? Keine Ahnung, aber ich weiß, dass es in einigen Kliniken schon länger gilt.
Dieses lustige bunte Päckchen kam gerade hier an. Wieder mal ein Ossi-Carepaket. Wir hatten nämlich einen Deal, meine Freundin und ich: Ich versorge sie mit einer Kollektion selbstgestrickter Socken und bekomme dafür die neueste Halloren-Kollektion.
Guter Tausch, wie man sieht, rein vom Gewicht her bin ich viiieeeel besser dabei weggekommen.
Leider hab ichs verpeilt, die Socken vorm Wegschicken zu knipsen. Aber ich glaube, es gibt schon genug Blogs mit Tausenden Bildern selbstgestrickter Socken. Auf jeden Fall ist es erstaunlich, wieviel Sorten es von den leckeren Hallorenkugeln inzwischen gibt.
Ich bin restlos begeistert! Tausend Dank an Chris und nun mach ich mich ans Testen. 
Bei unserer heutigen Wanderung auf den Hohenstoffeln haben wir eine Digitalkamera gefunden. Und zwar ziemlich abseits von den normalen Wanderwegen, im Gestrüpp, wo man normalerweise gar nicht rumläuft, lag auf einmal eine Kameratasche auf dem Boden. Vorn im Fach waren Ersatzbatterien und die Kamera hat vielleicht eine, höchstens zwei Nächte im Freien hinter sich, denn nach der Trocknung in der Sonne (und jetzt hier bei mir über der Heizung) funktioniert alles bestens.
Nach den Bildern auf der Kamera zu urteilen gehört sie einem Kind.
Wer also die Kamera beschreiben kann (Fabrikat und Modell) und ungefähr sagen kann, welche Bilder darauf sind, dem lassen wir sie gerne wieder zukommen.
Übrigens kein Wunder, dass man die verloren hat, denn der Klettverschluss der Kameratasche lässt wirklich zu wünschen übrig. Das kann ja nicht halten.
Ansonsten: Ein herrlicher Tag mit fast sommerlichem Wetter, ich hab mir nen Sonnenbrand im Gesicht eingefangen. Trotz Fundstück war ich nicht in Fotolaune. Genaueres im grünen Blog.
… wenn auf Intervention der muslimischen Minderheit in der Firma hin die alljährliche betriebliche Weihnachtsfeier in Jahresabschlussfeier umbenannt wird und Weihnachtsdeko sowie das Singen von Weihnachtsliedern nicht erwünscht sind.
Mir persönlich ist das Weihnachtsgeraffel ja schnurzegal, aber ich frage mich trotzdem, wer hier wo integriert werden soll. 
Happy Birthday, Christian! Wo immer du auch bist.
Und warum auch immer du dich nicht bei uns meldest….
Wir haben dich lieb.

Heute war der Tag, an dem ich die frisch gefundene Kamera ausprobieren wollte. Hatte dafür extra einen neuen Speicherchip besorgt und an der Kamera paar Einstellungen geändert und schon gings los.
Und ich bin echt zufrieden mit der Qualität der Bilder, hätte ich nicht vermutet.
Ansonsten waren wir froh, dass sich das Wetter nicht an die Vorhersage hielt und alles andere als grau, trüb und neblig war. Wir hatten einen zwar recht kalten, aber herrlich sonnigen Novembertag, den wir mal wieder mit einer feinen Runde im Donautal verbracht haben. Alles schon bekannte Wege, aber es gibt immer was neues zu entdecken und sei es nur eine Höhle unter den Felsen.
Hier ein paar Kostproben von der Kamera, vermischt mit Andis Bildern von der orangen Frau. 
Habe die letzten beiden Tage viel Zeit damit verbracht, in Köthen rumzutelefonieren, um was über Christian rauszukriegen.
Wobei ich oft genug über die deutschen Geheimhaltungsvorschriften gestolpert bzw. an selbigen gescheitert bin. Letztendlich gewinnt aber doch Menschlichkeit und/oder Mitgefühl von Mutter zu Mutter die Oberhand, was mich sehr gefreut und zu dem einen oder anderen richtig netten Telefonat geführt hat (wobei es ja allein schon nett war, das Köthnerische am Telefon zu hören
).
Was mich auch gefreut oder doch gewundert hat, wie viele Stellen es gibt, die jemand anlaufen kann, der in Not ist, welcher Art auch immer. Und wieviel Zeit sich die Leute dort nehmen.
Was ich nun aber rausgebracht habe, ist nicht viel. Seine Adresse hatte ich ja schon übers Einwohnermeldeamt bekommen, aber auf den Brief, den ich ihm geschrieben hab, ist keine Antwort gekommen. Warum, weiß ich jetzt: Er hat ihn noch gar nicht erhalten, weil er dort wo er wohnt, schon länger nicht mehr gesehen wurde.
Er ist in einer Art betreutem Wohnen bei dieser Einrichtung untergekommen und mit den Leuten habe ich nun heute gesprochen, nachdem ich vorher vier andere Stellen an der Strippe hatte, wo aber keiner Christian kannte (und nicht mal das wollte man mir manchmal sagen).
Ich hab auch erfahren, dass auf seinen Wunsch hin ein Antrag auf Wiederaufnahme der Therapie gestellt und zwischenzeitlich auch genehmigt wurde; es fehlt wohl nur ein freier Platz in Elbingerode. Und Christian natürlich.
Die Tatsache, dass er schon lange nicht mehr gesehen wurde, trägt nicht wirklich zu meiner Beruhigung bei. Und ich war schon oft genug kurz davor, nach Köthen zu fahren und mich vor seiner Tür auf die Lauer zu legen. Hätte ja wenig Sinn gehabt.
Das ist alles ein Mist…. 
Die Zeit der Schwarzweißfotos ist wieder angebrochen. Seit Donnerstag abend gibts hier ausreichend Schnee
und heute war das Wetter schick sonnig, genau richtig für die erste Tour im Schnee. Auf gings zum Dreifürstenstein, das wollten wir schon lang nochmal machen. Es war zwar kalt, aber die klare Luft brachte Sauerstoff in den Körper, tat gut nach der ganzen Woche Stuben- bzw. Bürohockerei.
Meine Güte, ich hatte ganz vergessen, wie anstrengend die Latscherei im Schnee ist! Und das waren ja gleich mal 10 bis 20 Zentimeter. Dazu kommen die ungewohnten Minusgrade. Entsprechend kaputt war ich heute nach den vier Stunden Wanderei. Hat Riesenspaß gemacht wie immer, keine Frage, aber zu Hause angekommen gab es nichts Besseres als ab in die heiße Badewanne und nen Glühwein zur entsprechenden inneren Erwärmung. 
Später noch was Leckeres zum Mampfen und nun gehts mir prima. Hier noch paar Bilder von heut:
Die gestrige Wanderung im Schnee hat uns so gut gefallen, das bedurfte der Wiederholung. Ausgesucht hatten wir uns diesmal die Gegend um Geisingen, die wir ja aus dem Frühjahr (Bärlauch!) und Sommer (Fossilien im Steinbruch) schon kannten.
Und siehe da, trotz morgendlichem trüben Wetters und beißender Kälte kam irgendwann die Sonne nebst blauem Himmel raus und es wurde ein schöner Tag im Schnee. Diesmal empfand ich es auch als nicht so anstrengend wie gestern, aber die Kälte trug nicht zuletzt dazu bei, dass man irgendwann zurück ans Auto ins Warme möchte. Man ist dann einfach ausgekühlt und müde. Pausen sind auch immer mit Vorsicht zu genießen, danach ist es immer doppelt kalt und eh man den alten Körper wieder auf Touren hat….
Und wieder waren wir scheinbar die Einzigen im Wald. Nur der Förster hinterließ ein paar Reifenspuren und der Hase, der anscheinend immer genau da rumrennt, wo wir gehen. Ansonsten war alles unberührt weiß und man hat das Gefühl im winterlichen Märchenwald zu wandern. Fein wars wieder, leider ist son Wochenende immer viel zu kurz.