Samstag, 04.12.2010

Schneeschuhwanderung am Plettenberg

Wir haben uns was bestellt und das sollte heute ausprobiert werden: Schneeschuhe!

Ich sags gleich mal vorab: Ideales Sportgerät für Rutschphobiker wie mich! Bergauf und bergab kann man lustig durch den Tiefschnee wandern, auch vereiste Stellen sind kein Problem, keinerlei Rutscherei mehr. Wo man hintritt, hält es! Und außerordentlich knieschonend, wenn man sich in die Schuhe und den Tiefschnee reinfallen läßt. Wandern wie auf Watte! Ich fands klasse! Aber und das muss man sich klar machen: Es ist anstrengend, mit fast zwei Kilo an den Füße mehr durch den Schnee zu marschieren. Und: Es muss genügend Schnee haben! Auf geräumten Waldwegen machts gar keinen Spaß, da sollte man die Dinger abmachen oder sich nen Weg durchn Wald suchen.

Heute gings bei absolutem Kaiser-Winterwetter auf den Plettenberg und dann die Runde um den Schafberg. Genug Höhenmeter, damit ich mal so richtig gepl(ä)ettet war danach!

Die Bilder sprechen eigentlich für sich, glaube ich. Und: Ich mags nicht gern zugeben und Angel wird jetzt milde lächeln, aber ich beginne den Winter zu mögen mitsamt dem ganzen Schnee. Das sieht schon toll aus mit blauem Himmel und viel Sonne!

Andi beim Fotografieren. Aufstieg zum Plettenberg
Aussichtspunkt am Schafberg - schneebedeckte Bank
Das bin ich am Zaun. Der Steinbruch am Plettenberg ist gut eingezäunt.
Ilona schlurft mit den neuen Schneeschuhen im Tiefschnee herum. Geht richtig prima! Im Hintergrund der Plettenbergturm
Rote Beeren und blauer Himmel. Mal ne andere Farbe als immer nur blau, weiß und grün.
Der Plettenbergturm bei winterlichem Kaiserwetter
Winterlandschaft mit Schneeschuhspuren
Herr Caramalz im Winterwald in Aktion
Winterliche Tanne vor blauem Himmel (unten dran steht Herr Caramalz!)
Kleiner Andi - Riesentanne. Und was die für ne Schneelast tragen muss!
Wanderweg durch den Winterwald.
Das sind die neuen Schneeschuhe. Und die neuen Gamaschen, damits keine nassen Füße mehr gibt.


verzapft von Ilona um 17:54 Uhr | 4 Kommentare | TB

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Freitag, 10.12.2010

Up to date

Nach ewig langer Zeit mal wieder die WordPress-Installationen geupdatet aktualisiert, die letztendlich auf dieser Homepage verbleiben werden: Das Tagebuch und die Fotoseite.

Alles andere fliegt demnächst runter. Gehört nicht mehr hierher, ist nicht mehr aktuell und außerdem: Weniger ist mehr und so wird vielleicht Platz für Neues, wer weiß denn, was mir alles noch einfällt….

Dank Thomas kann ich auch mein altes liebgewonnenes Galerieplugin weiterbenutzen, er hat es nochmal fit gemacht für die neueren WP-Versionen. Dankeschön!

Was erstmal nicht mehr geht, sind die netten Jahresarchive, die ich in der Sidebar hatte. Ich hab dem Autor schon gemailt, vielleicht lässt er sich ja erweichen und macht auch ein Update. Find ich fast bisschen schade drum, sah so viel netter aus als diese stupide Monatsliste. Oder weiß da einer ne Alternative?

Falls es also irgendwo hakt, mal Bescheidschreiben.

Noch eine Woche orbeidn dieses Jahr, dann ist Urlaub! Hach!

verzapft von Ilona um 17:48 Uhr | 5 Kommentare | TB

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Samstag, 11.12.2010

Nah-Wandern

Da der Herr Caramalz heut ohne sein schickes grünes Auto zu mir gekommen ist und ich es komplett ablehne, am Wochenende Auto zu fahren (da hab ich die Woche über schon genug von!), sind wir heute in den Ringzug eingestiegen und bis Wurmlingen gefahren.

Und da wir schon mal da waren, fanden wir es ne nette Idee, wieder zurück zu wandern. Das sparte das Fahrgeld.

Eiszapfen in der Nonnenhöhle bei Wurmlingen

Los gings in Wurmlingen hoch zum Russberg, ein nettes Wanderweglein zur Nonnenhöhle, wo sich die berühmten Eiszapfen schon wieder etabliert hatten. Und dann sind wir eigentlich denselben Weg an der Albkante entlang rückwärts gewandert, den wir im Sommer mit den Mountainbikes gefahren waren.

An der Albkante etablierte sich wieder langsam das Große Weiße Nichts

Wetter war bisschen komisch: Oben manchmal nett verschneit, manchmal arg kalt und windig, unten fast frühlingshaft. Wenn einem der kalte Wind ins Gesicht blies, fehlte die Gemütlichkeit. Und irgendwann sah man nur noch weiß. Aber es ist halt Winter.

Heute aktuell im Test: Meine neuen Lowa-Winterstiefel. Richtig klasse! Keine direkten Wanderschuhe, aber warm und dank Goretex wasserdicht und trocken und trotzdem griffig und trittfest. Für so Spaziergänge wie heute genau so gut geeignet wie für nen winterlichen Stadtbummel. Ich bin sehr zufrieden!

verzapft von Ilona um 16:52 Uhr | Kommentare deaktiviert | TB

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Sonntag, 12.12.2010

Nebliger Winterwald am Dreifaltigkeitsberg

Wettertechnisch sah das heute wieder arg winterlich aus, allerdings wenig Schnee und mehr Matsch. Da wir irgendwie nicht viel Lust hatten, beschlossen wir eine kleine Tour zum frische Luft schnappen.

Raus gings übers Michelfeld, runter zur B14 und den Obstlehrpfad rauf Richtung Denkingen. Von dort zweigt der Wanderweg zum Heuberg-Bahndamm ab, den wir bis zur “Schießbude” (Vereinsheim des Schützenvereins) am Klippeneck benutzten. Von dort gibts den netten Wanderweg bis hoch zum Klippeneck, heute allerdings bogen wir bald in Richtung Dreifaltigkeitsberg ab, weil wir den Weg noch nicht kannten.

Richtig nett war der und führte genau bis zum dem Grillplatz, den wir schon mal (bei besserem Wetter) erwandert hatten. Da oben und überall im Wald herrschte heute ein merkwürdige Stimmung: Es war absolut still, ziemlich nebelig und die Bäume waren allesamt stark bereift oder voller Schnee, ein richtiger Wintermärchenwald, allerdings mehr von der gruseligen Sorte. Außerdem war hier oben viel mehr Schnee und damit besser zu laufen.

Wir nahmen den Katzensteig (keine Ahnung, ob der so heißt, da war ein Schild mit ner Katze drauf, das den Weg wies) nach unten und fanden einen spannenden Weg teils quer durch den Wald bis auf die Obstwiesen vorm Dreifaltigkeitsberg.

Das reichte dann auch und ab nach Hause. Hier noch paar Bilder, aber die wirkliche Stimmung lässt sich immer schwer einfangen:

Nebel, Schnee, kahle Bäume und absolute Ruhe ergaben eine fast gruslige, märchenhafte Stimmung da oben
Unser Weg durch den nebligen Winterwald
Hübsche kleine Kapelle beim Aufstieg Richtung Klippeneck
Ein Farbtupfer. Gefrorene Strauchtomaten oder so.
Andi im nebligen Winterwald am Dreifaltigkeitsberg
Fast dasselbe Bild von mir.


verzapft von Ilona um 16:39 Uhr | 2 Kommentare | TB

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Montag, 20.12.2010

Nettes Ratespiel

Selbstgebautes Ratespiel zum Jahresende: Den Diashow-Bildschirmschoner auf den 2010er Bilderordner einstellen und aktivieren.

Nun sitz ich regelmäßig vor den vorüberziehenden Bildern und versuche zu raten, wo bzw. auf welcher Tour die entstanden sind. Gelingt meistens, aber nicht immer.

Meine Güte, waren wir viel unterwegs! Und was für schöne Touren dabei waren! Hach!

verzapft von Ilona um 21:19 Uhr | Kommentare deaktiviert | TB

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Dienstag, 21.12.2010

Kochen und so

Wer mich von früher kennt weiß, dass ich eigentlich gut kochen kann. Deutsche Küche wie Rouladen, Braten, Weihnachtsgans oder Ente, Gulasch, Kohlrouladen usw. , alles kein Problem. Das eigentliche Problem ist: Ich koche einfach nicht gern. Schluss und aus.

Als die Kinder kleiner waren, habe ich mich mehr oder minder ins Unvermeidliche gefügt und Wochenende für Wochenende in der Küche gestanden. Klar hats mich gefreut, wenn es allen geschmeckt hat. Aber die absolute Erfüllung war das trotzdem nicht. Mehr Pflicht als Kür. Auch Partys, Geburtstage oder Feiertage habe ich so über die Bühne gebracht. Alle waren begeistert, bei uns bewirtet zu werden, aber ich war immer nur froh, wenns vorbei war.

Nach dem Ende meiner Ehe begann die Phase der Küchen-Verweigerung.  Hab nur noch gekocht, wenn es gar nicht anders ging oder ich dem früheren Pflichtgefühl gefolgt bin.

Diese Phase hält eigentlich bis heute an.  Aber und das ist der entscheidende Unterschied: Wenn ich heute koche, habe ich das Gefühl, dies freiwillig zu tun und so langsam aber sicher merke ich, dass das sogar Spaß machen kann.  Na sowas!

Nur an der Menge muss ich noch etwas arbeiten. Auf dem Herd steht grad ein Gulasch, das glatt für sechs Personen reichen würde. :purzel:

verzapft von Ilona um 16:31 Uhr | 3 Kommentare | TB

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Sonntag, 26.12.2010

Endlich raus

Nachdem man hier drei Tage lang nur zum Schneeschieben rauskonnte (das dann aber recht ausführlich wegen den Schneemassen, die da mal wieder runterkamen), war heute mal blauer Himmel und Sonnenwetter angesagt. Aber hübsch kalt, doch mit dem frisch gefallenen Schnee immer wieder sehenswert.

Da wir weder Lust auf Autofahren noch auf ne grosse Wanderung hatten, wurde es wieder die Runde zum Klippeneck hoch mit Abstieg auf dem Katzensteig. Mit Katzen haben die es da, wir kommen da auch immer am Katzenbrunnen vorbei. Nur ne Katze sieht man nie. Gottseidank.

Die Autounlust wurde übrigens noch verstärkt, weil das Caramalz-Auto tiefgefroren war, Kratzen half gar nichts, da hätte man höchstens den Kratzer zerbrochen. Ja, so kalt wars hier heut nacht. Sicher hätte man Frl. Clio aus der Garage holen können, wo diese frostfrei die Feiertage verbringt, aber ich bin froh, wenn ich mal paar Tage nicht autofahren muss.

Aber jetzt paar Bilder:

Dreifaltigkeitsberg im Winter
Eisblüten an den Zweigen
Von weitem siehts aus wie Kirschblüten...
Merkwürdige Eisgebilde am Katzenbrunnen, aber keine einzige Katze
Beim Aufstieg Richtung Klippeneck


verzapft von Ilona um 16:10 Uhr | Kommentare deaktiviert | TB

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Montag, 27.12.2010

Spaziergang im Hegau

Viel Schnee und wenig Kontur: Das Große Weiße Nichts in Kirchen-Hausen

Heute war ich erkältungstechnisch bisschen angeschlagen (war ja klar, dass es irgendwann jemand schafft, mich anzustecken, es haben sich schließlich alle sehr bemüht). Da wir aber an die frische Luft wollten und die bei Erkältungen auch nicht ganz schlecht ist, gings zu einem kurzen Spaziergang nach Kirchen-Hausen. Über den Berg bis Aulfingen und unten wieder zurück.

Das war nicht so anstrengend und gut zu laufen. Es lag sehr viel Schnee und das macht in der Ebene, wenn der Himmel langsam zuzieht, immer so einen unheimlichen Eindruck von NICHTS. Dann ist der Himmel weiß und die Erde auch und man ist froh, dass es die Bäume gibt, die bisschen Kontrast reinbringen.

Alpensicht war heute auch großartig, aber nicht gut zu knipsen. Ein feiner Spaziergang und hoffentlich gut gegen die sich anbahnende Erkältung.

verzapft von Ilona um 16:47 Uhr | 1 Kommentar | TB

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Freitag, 31.12.2010

Silvester im Donautal

Das Wetter war wie gestern, nur kälter. Also jede Menge Nebel und leider sind die Berge bei uns hier nicht hoch genug, dass man darüber kommt und mal die Sonne sieht. Auf der Heimfahrt übern Heuberg hatten wir einmal kurz so ein Sonnenloch, ansonsten war die Tour heut wieder eine neblige welche. Und meine Erkältung ist zwar besser, aber immer noch bisschen hinderlich.

Aber trotzdem hats Spaß gemacht. Übern Schaufelsen ins Kohltal und über Thieringen, Neumühle und die Rabenwand wieder zurück. Wobei das Kohltal runter zu laufen das Schmankerl heute war, auch wenn wir nach der auf der Karte beschriebenen Klarahöhle ne Weile suchen mussten. Als wir die Höhle schon aufgegeben hatte, lag sie auf einmal rechter Hand inmitten vieler Felsen und sie war voller Eiszapfen. Wobei ich die Boller unten ja immer mächtig spassig finde. In allen Größen!

Feine letzte Tour des Jahres! Ab morgen fängt die Statistik neu an zu zählen. Und nen guten Rutsch allen, die sich hierher verirren.

Hier ein paar Bilder, auch wenn sie manchmal gruselig sind.

Auf dem Schaufelsen: Tiefgefrorene Kiefer vor nebligem Himmel
Kahler Baum im Nebel. Bessere Darstellung des Wetters heute gibts kaum
Kiefer im Nebel. Fast noch besser als der kahle Baum
Frau Ilona in der Höhle: Checken, ob von da oben nichts runterfallen kann
Die Klarahöhle im Kohltal mit Bodeneiszapfen
Zwei lustige Eisgesellen in der Klarahöhle im Kohltal


verzapft von Ilona um 17:07 Uhr | Kommentare deaktiviert | TB

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