Sonntag, 03.04.2011

Ein Sommerwochenende im Frühling

Dieses Wochenende entstand mal wieder der Eindruck, dass wir den Frühling ausgelassen und sofort in den Sommer geschlittert sind. Nur die Natur kommt so schnell nicht hinterher.

Wir haben die Gunst der Stunde genutzt und mal wieder ein herrliches Wanderwochenende in Menzenschwand bei Frau Dietsche in der Pension verbracht. Wobei das hübsche ruhige Tal dort dieses Mal noch ausgestorbener wirkte als sonst, ich glaube, wir waren die einzigen Gäste nicht nur in unserer Pension, sondern im ganzen Ort.

Und so war es auch beim Wandern: Wir hatten den Eindruck, den ganzen Schwarzwald für uns allein zu haben, nur sehr wenige Leute waren unterwegs. Mag sein, dass es am Übergang Winter-Sommer gelegen haben mag, denn fürs Skifahren lag eindeutig zu wenig Schnee, aber bei Wandern hat er ab und zu gestört, zumindest stellenweise. Wobei es aber kein Vergleich mehr war zu vor drei Wochen, da sind wir ja noch bis zu den Hüften im Schnee versunken.

Es war toll. Den ersten Sonnenbrand im Gesicht und auf den Armen, das erste Mal geschwitzt trotz T-Shirt und kurzer Hose und das herrlich Gefühl von ganz viel Sonne auf der Haut. Hach! Mehr davon bitte!

Insgesamt waren wir ganz gut fleißig wandern, drei feine Touren haben wir gemacht, am Samstag sogar eine richtig lange. Entsprechend ruhiger haben wir es heute angehen lassen zum Ausklang.

Und hier noch paar Bilder:

Blick vom Herzogenhorn zum Feldberg bei absolutem Kaiserwetter
Die ersten Blümchen waren zu bewundern, hier die Blausterne auf Frau Josefas Wiese vor der Pension
Ein kleiner See im Baumstumpf. Was es nicht alles gibt!
Ein richtiges kleines Aquarium mit Wasserpflanzen, nur die Fische fehlen noch.
Ganz wunderbarer Aussichtspunkt am Köpfle hinten im Menzenschwander Tal, im Hintergrund der Feldberg


verzapft von Ilona um 19:23 Uhr | Kommentare deaktiviert | TB

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Samstag, 09.04.2011

Radeln

Heute habe ich den Spaß am Radeln wiedergefunden. Keine Ahnung, warum der weg war, eigentlich hatte ich mich den ganzen Winter darauf gefreut. Vielleicht liegt es daran, das ich zur Zeit sowieso bisschen neben der Kappe bin, vor allem wegen viel Arbeit und auch vielen Gedanken, die frau sich so macht über die Zukunft und überhaupt.

Jedenfalls hab ich mich trotz schönem Wetter unter der Woche nicht dazu aufraffen können, mal ne kleine Feierabendrunde zu radeln. Kein Bock.

Heute nun war dem schönen Wetter nicht mehr zu widerstehen und nach langem morgentlichen Hin und Her habe ich mich für die Bäratalrunde übern Heuberg entschieden. Den alten Bahndamm rauf bis Gosheim und dann über Wehingen, Reichenbach, Bärenthal nach Fridingen und dort auf dem Donauradweg zurück. Absolutes Genussradeln mit vielen Sonnenpausen auf Bänken und im Gras. So kommen auch die Gedanken mal zur Ruhe….

Das ging richtig prima (bis auf die übliche fehlende Kondition an den Steigungen), so dass ich am Abzweig nach Nusplingen echt überlegt habe, noch den Umweg über die Harthöfe nach Schwenningen zu machen. Gut, dass ich mich dagegen entschieden habe, denn das letzte Stück nach Hausen ob Verena hoch mit Gegenwind hab ich mich schon ganz schön anstrengen müssen und war froh, dann nur noch bis vor die Haustür zu rollen.

75 Kilometer und 580 Höhenmeter reichen auch für die erste Tagestour des Jahres. Find ich.

Und so langsam wirds auch hier Frühling: Die ersten Löwenzahnwiesen sind am Werden und die Bäume grün überhaucht. Bilder gibts leider keine, weil die verpeilte Frau Herrmann den Foto vergessen hat. Ein bisschen Gaga

verzapft von Ilona um 22:57 Uhr | Kommentare deaktiviert | TB

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Sonntag, 10.04.2011

Mountainbike am Sonntag

Es wird langsam grün im Ländle

Heute war das Mountainbike dran. Mit dem hab ich ja eh noch ne Rechnung offen ausm vorigen Jahr, nachdem es mir nach dem Sturz Angst eingejagt hat beim Fahren.

Aber so schnell geb ich mich nicht geschlagen, also wird das wieder probiert. Und das ging auch richtig gut, bis auf die fehlende Kondition bzw. Kraft beim Bergauffahren, aber das kann frau ja trainieren. Bergabfahren wird zwar immer noch viel gebremst, aber die Panik ist weg und hat einer (hoffentlich) gesunden Vorsicht Platz gemacht.

Wohlweislich bin ich heute hier in der Nähe geblieben: Erst die Zundelbergrunde und danach noch über Balgheim auf den Dreifaltigkeitsberg hoch. Dort habe ich mir das touristische Tohuwabohu an der Kneipe erspart und bin die Straße runtergefahren. Es gibt sicher einen besseren Runterweg fürs MTB, aber das sollte für heute mal reichen.

Jetzt bin ich schön k. o. und soweit ganz zufrieden mit mir: 32 Kilometer und 805 Höhenmeter.

verzapft von Ilona um 18:12 Uhr | 3 Kommentare | TB

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Sonntag, 17.04.2011

Frühlingswochenende

Richtiges schönes Frühlingswetter gab es dieses Wochenende, ohne die fast sommerlichen Temperaturen von vorher, aber mit Sonne satt. Richtiges Wanderwetter also und das haben wir dann auch wieder ausgiebig getan.

Ich hatte schließlich noch ein paar nigelnagelneue Wanderschuhe zum Einweihen!

Samstag waren wir in der Gauchachschlucht, mit der hatten wir ja noch ne Rechnung offen, als dort noch alles eisbedeckt war und wir wegen Glätte abbrechen mussten. Nun, damit gab es jetzt keine Probleme mehr und wir hatten eine wunderschöne Wandertour durch die gesamte Schlucht mit einem Abstecher ins Engetal. Dort haben wir uns noch mal nachträglich beglückwünscht, damals umgekehrt zu sein, denn das wäre jämmerlich schiefgegangen bei dem Eis.

Ohne Eis war es aber klasse, richtig wild und wie immer kaum jemand ausser uns unterwegs.

Sonntags war das Wetter fast noch besser und wir entschieden uns für die immer wieder schöne Tour von Beuron nach Tuttlingen. Heute waren schon mehr Leute unterwegs, aber meist nicht dort, wo wir rumlaufen. So reichte es auch für eine längere sonnige Pause am Hebsack, wo kein Mensch vorbeikommt.

Lang und schön anstrengend, Feierabend mehr als verdient nach 25 Kilometern in den Füßen.

Ein paar Frühlingsbilder gibts auch:

Eine Waldprimel, auch Schlüsselblume genannt. Richtige Schönheit!
Ein Ilona-Suchbild. Fast alpine Wanderwege in der Gauchachschlucht, nur halt nicht so hoch
Schlehenblüte? Keine Ahnung, sah aber fein aus
Blüte mit Hummel
Frühling am Hebsack, alles ist grün
Sogar die Tannen blühen, sah richtig schick aus


verzapft von Ilona um 19:10 Uhr | Kommentare deaktiviert | TB

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Samstag, 23.04.2011

Ostersamstag an der Albkante

Nachdem wir gestern diese immer wieder coole Tour auf dem Alpinpfad im Schwarzwald gemacht hatten (meine Lieblingstour im Schwarzwald!), sollte es heute etwas weniger werden.

Ok, das hat nicht ganz geklappt, denn es ist wieder eine Runde von 20 Kilometern geworden. War aber auch zu schön: Sonniger Morgen, wir fahren nach Schlatt und gehen rauf an die Albkante. Da gibt es dieses bereits bekannte Wegerl zum Dreifürstenstein, dieses Mal gehen wir in die entgegengesetzte Richtung und das ist genau so klasse zum Laufen. Wir landen in einem Ort namens Killer (in echt!), wo es ein Pausenbier in der einzigen Kneipe des Ortes gibt und gehen auf der anderen Seite wieder hoch, besteigen den Himberg und laufen schön umständlich auf der Höhe zurück nach Schlatt. Hört sich einfach an, war aber ganz schön Laufarbeit mit fast immer herrlicher Aussicht ins Ländle.

Jede Menge Sommer für den April, von mir aus könnte das bis Oktober so weitergehen. Hach!

Im hellgrünen Frühlingswald. Schön sonnig wars!
Spitzwegerichblüte
Frühlingswiese mit jede Menge Löwenzahn
Die Burg Hohenzollern auf dem spitzen Berg. Man sieht sie fast von überall her.
Breitwegerichblüte


verzapft von Ilona um 18:47 Uhr | 1 Kommentar | TB

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