Wir sind ziemlich früh unterwegs und nach dem obligatorischen Tankstellenfrühstück in Oberstauffen treffen wir gegen 9 in der Ferienwohnung in Oberstdorf ein.
Da haben wir ein richtiges Schmuckstück erwischt. In einem alten Bauernhaus, aber fast zentral in Oberstdorf gelegen. Riesengroße Südterrasse mit Aussicht zum Allgäuer Hauptkamm, die Nebelhornbahn fährt ganz in der Nähe vorbei. Logenplatz für die Sprungschanzen ist auch inclusive, die liegen gleich linker Hand am Schattenberg.
Wir sind begeistert, stellen unsere Sachen rein und gehn erstmal Lebensmittel einkaufen, danach auspacken, einrichten und Terrasse ausprobieren.
Wetter ist herrlich sommerlich, deshalb entschließen wir uns zu einem kleinen Einlaufspaziergang: Den Faltenbachtobel rauf zur Station Seealpe, an dieser vorbei am Faltenbach entlang hoch Richtung Nebelhorn, da soll es irgendwo die sogenannte Fischerrinne geben, die hoch auf den Schattenbergkamm führt.
Wir sehen mehrere Möglichkeiten dafür, aber ein Zustieg findet sich nicht eindeutig, das werden wir wohl von oben erkunden müssen. 
Nach einer Weile geht der Weg in Asphaltstraße über, wir kehren um und laufen zum Cafè Breitenberg, dort gibts ne Bierpause. Danach gehts weiter über den Walraffweg nach Reichenbach, von dort rüber nach Fischen, wo wir genau richtig fürs Abendessen am “Bergfrieden” aufschlagen. Die Kellnerin erkennt uns wieder (wie jedes Jahr), wir mampfen lecker Schnitzel und laufen danach an der Iller zurück nach Oberstdorf.
Das war dann mal ne mächtig lange Runde zum Auftakt, dafür wars nicht gleich so hoch.