Ossi-Talk

Ok. Das ist mal ein Test. Die Comments sind freigegeben für Maik, Chrissy, Elke und all die anderen “Ossies”, um so wichtige Sachen zu diskutieren wie z. B.:

Warum kann man immer noch fast alle ehemaligen DDR-Lieder problemlos mitsingen?

Ist der Mischkabär bei Pitti vom Moppihund abgelöst worden oder sind beide gleichzeitig im Platsch-Quatsch-Koboldland aufgetreten?

Na gut, es geht halt um Erinnerungen. Alter Kram halt. Aber manchmal eben doch schön. Einfach posten. Vielleicht wirds ja ne nette Sammlung, ansonsten kill ich die Seite wieder.

| TB

22 Kommentare zu “Ossi-Talk”

  1. maik sagt:

    O Mann, ich schäme mich ja schon, ich will nicht der Auslöser für ne separate Ossi-Ecke sein, bei Fräulein Fedorowa mußte ich im Russischunterricht schon immer in der Ecke stehen und hier nun wieder..
    :((

  2. Putna sagt:

    Dürfen nur echte Ossis mitmachen? Oder reicht auch ein Vorfahre aus dem Gewandhausorchester in Leipzig aus und ein anderer, der Kutscher bei Friedrich dem Großen in Potsdam war?
    Geboren bin ich im angrenzenden Osten von Ossiland, aber hier im Ländle aufgewachsen?
    Nun, wie steht’s damit, reicht das aus zum mitmachen, z.B. auch um als gelernter Wessi Fragen zu stellen :?:

  3. Ilona sagt:

    Maik, dass du inner Ecke stehen musstest, wird schon seinen Grund gehabt haben. 8O
    Aber ich seh das hier nicht als Ecke und guck: Alleine biste auch schon nicht mehr.

    Putna, ja, das sollte ausreichen. Ein Wellensittich ostdeutscher Abstammung hätte auch gereicht. Zum Beispiel. ;)

    Immer her mit den Fragen.

  4. Putna sagt:

    Vor einer Woche, Wiedervereinigungstag in Laipz’sch: Ein Trabi fährt vor das Luxus-Hotel- das ich sogar für 2 Nächte genießen durfte - und eine junge Dame steigt aus. Anerkennend erhebe ich den Daumen zu diesem Gefährt und meine: Heute eine Seltenheit, so einen zu sehen. Ihre Antwort: Mr ham zwanz’sch, können’se mieten!
    Ja, wo sind sie den alle hin, die Trabis? Außer diesen 20 und den einigen Hundert, die in Ungarn geblieben sind und dort auch gelegentlich noch rumfahren, gab es doch noch Tausende mehr und waren sie wirklich aus Pappe, wie immer gesagt wird?

  5. maik sagt:

    Putna, die ollen Trabis stehen alle in irgendwelchen Scheunen und Schuppen und warten auf ihre Wiederbelebung, als Oldimer oder wenn die Mauer doch irgendwann wieder da ist..
    Oder du gehst nach Unterthüringen oder Ober-MeckPomm, da fahren die Dinger noch zu Hauf umeinand, meistens von der Dorfjugend gehegt und gepflegt. Und die waren aus DUROPLAST, das hatte wohl bei Nässe ein ähnliches Quellverhalten wie Pappe. Oder so… :klugscheiss:
    Ein entfernter Verwandter von mir im Rentenalter fährt seinen Trabbi immer noch, der hat noch nie in einem Westwagen gesessen, das kommt für nen alten Kommunisten nicht in Frage.
    Ilona: neee, die Wawara oder Natascha konnte mich nur nicht leiden, ich sah wohl als Kind zu deutsch aus.
    Naja, und wegens der vermeintlich großen Klappe stellt man doch niemand in die Ecke, oder?

  6. Ilona sagt:

    Waren die echt aus DUROPLAST? *gacker* Ich habe echt schon überlegt, woher eigentlich diese “Pappe”-Legende kommt…

    Also ich wüsste keinen mehr, der noch son Ding fährt. Aber in Geisingen hier hatten wir mal so nen feuerwehrroten ollen Wartburg entdeckt. Gucksdu HIER.

  7. maik sagt:

    O Wow, ein 353 Wartburg, eine absolute Rarität. Dafür würde ich meine Fra…ähhhh.. eines meiner letzten Hemden geben. Wat für ein lecker Autole.
    Ich kenne noch einige Trabbi-Piloten, ich hab bis vor kurzem sogar selber noch intensiv drüber nachgedacht, mir für den Weg zur Arbeit ne Pappe zuzulegen, aber nach reiflicher Überlegung und stundenlangem Hinterhergezuckel den Tuttlinger Buckel nauf bin ich wieder davon ab.
    Ach ja, bevor ich es vergesse, der Postillon war da, der zweite Teul der Sternenstory inklusive der beschädigten Doppelfolge vom letzten Mal ist angekommen, dafür besten Dank.
    Wenn ich mich mal revanchieren kann…..

  8. Ilona sagt:

    Revanchieren? Ach wo, das ist schon in Ordnung. Falls wir uns mal wieder zufällig beim Kaffetrinken in Sigmaringen treffen, kannste mir ja n Käffchen ausgeben.
    Im übrigen hab ich jetzt festgestellt, das es mittlerweile von SG Atlantis ne fünfte Staffel gibt und dass da was in Arbeit ist, was Stargate Universe heißt. Gibts aber vorerst nur in Englisch und das ist mir zu anstrengend.
    Bin grad dabei, Star Trek vollständig zusammen zu stoppeln… Is ne Menge Zeuch incl. Deep Space 9 und Babylon.

  9. maik sagt:

    O Menno, von Deep Space Nine hab ich die letzte Staffel vollkommen verpaßt, ich hab mich sehr geärgert.
    Und was mir besonders abgeht ist die Enterprise-serie mit Captain Archer, auch hier hab ich die ersten Staffeln mit großer Freude gesehen, aber wie die Erde nun vor den bösen Insekten gerettet wurde, geht mir völlig ab.
    Und das mit dem Käffschen geht klar, ich könnte dies ja auch erst einmal deinem Azubi vorschiessen.. :D

  10. Ilona sagt:

    Also Archer könnte ich schon liefern, aber immer schön eens nachs annere, wa? Det kriejen wir schon hinne…
    Mein Azubi? :D Meinst du den Postillon?
    Nee, also den Kaffe wollt ich schon selber trinken.

    Aber um mal wieder zum Thema zurückzukommen: Ich habe neulich auf so ner Seite den Film “Wie der Stahl gehärtet wurde” gefunden. Echt der Hammer! Die graben die ganzen ollen Kamellen wieder aus und ich hab echt überlegt, ob ich mir den nochma anschauen will… Pawel Kortschagin… :mrgreen_wp: Herrje!

  11. maik sagt:

    jaja, dat mit dem Archer und dem Tucker und so hat ja Zeit, momentan hab ich ja was zum gugge.
    Was, den Film zum Buch von olle Ostrowski? Da gab es nen Film zu? Unglaublich, ich hab dat Buch mindestens 3 Mal gelesen, beim ersten Mal hab ich nix verstanden (ok, damals war ich zehn und das war ne Taschenbuchausgabe aus der Bibo, die konnte ich im Unterricht so schön unter meinem Tisch verstecken, aber die Schrift war verdammt klein..)beim zweiten Mal hab ich es dann entsprechend meiner sozialistischen Erziehung (oder sollte ich Indoktrination sagen??)gerafft und mit 24 Jahren hab ich ne Weile im Krankenhaus verbracht, das war zur Prä-Wendezeit, da war das so herrlich morbide, dass nochmals zu lesen. Aber das es da nen Film gibt, unglaublich!! Ist der schon in Farbe?
    Und ja, ich meine den Postillon, den bald langhaarigen Autohändler, aber die Anspielung soll er dir lieber selber erklären. Und ok, krischt er eben keenen Kaffee mehr.. :D

  12. Ilona sagt:

    So, ich hab mir das mal angeschaut, der is von 1957 und schwarzweiss, sieht aber leicht eingefärbt aus. Ein herrlich alter Schinken, schon die Vorspannmusik ist so…. heldenhaft. *gacker*

    Langhaariger Autohändler… ich glaub, ich weiß, was du meinst. :mrgreen_wp:

  13. Putna sagt:

    @maik 5. Bitte Maik, nicht wieder Mauer, es sind doch sowieso noch zu viele Mauerreste in den Herzen, sowohl auf der einen wie auf der anderen Seite.
    Und stell Dir vor, es gibt auch Wessis, die gottfroh sind, ohne entwürdigende Kontrolle durch Landsleute, teures Eintrittsgeld, stundenlanges Warten für An- und Abmeldung und dadurch Reduzierung des Wochenendbesuches um mindestens 25 %, willkürlich aufgestellten 30km-Schildern und Angst vor Strafe bei unumgänglichen Halts auf Transitstrecken und Repressalien für die Freunde durch den eigenen Besuch, die Reisefreiheit in diesen schönen Teil Deutschlands genießen zu können.
    Das restliche Leben reicht ja gar nicht aus, um nachzuholen, was es an Sehenswertem, das bis dato nur mit Schwierigkeiten und nicht nachvollziehbarer Willkür erreichbar war, ansehen und erleben zu können.
    Ich hab’ was gegen die Verallgemeinerung von d e n Ossis und d e n Wessis, überall gibt es “sonne und sotte”, wie man hier im Ländle sagt. ( für Hochdeutschler: das bedeutet “solche und andere”)

  14. maik sagt:

    Hmmm, @Putna, ich versteh jetzt nicht, wieso ich ne Mauer will, ich hoffe nicht, dass dieser Eindruck entstanden ist. (ich hab den Ossi-Talk nicht eröffnet)
    Ist doch völlig klar, kein vernünftiger Mensch will die Mauer wiederhaben. Ich es täte ir leid, wenn der Eindruck hier ein falscher wäre. Und na klar gibt es überall soone und solche, hat nix mit west und Ost zu tun, Deppen hast du überall auf der Welt und Nette und Relaxte und nicht so Relaxte…
    Aber ich kann es mir nicht verkneifen, sorry, aber willkürlich aufgestellte 30-km-Begrenzungsschilder sehe ich hier in BW auch.. :klugscheiss:

  15. maik sagt:

    @Ilona
    Duu, gibts hier och ne Edit-Funktion, ich schreib immer schneller, als ich denke … :|

  16. Putna sagt:

    Nee, also solche 30 km-Schilder, wie wir sie erlebten, habe ich im ganzen übrigen Deutschland nicht gesehen: Das waren zum Aufstellen an den Straßenrand aufklappbare Schilder, die bei Dienstschluss des Polizisten wieder zusammengeklappt und wieder mitgenommen wurden oder dann, wenn genügend Westmark für diesen Tag für angebliche Geschwindigkeitsübertretungen (nach Sicht) eingenommen worden waren, denn natürlich fuhren nur westdeutsche Autos zu schnell - oder warum wurden nur diese angehalten?
    Die hierorts aufgestellten 30 km-Schilder sind fest installiert und betreffen alle. Ob sie immer sinnvoll sind, ist eine ganz andere Frage.
    Bin also froh, Maik, dass Du nicht für eine Mauerwiederbelebung bist, doch begegnen mir schon immer wieder mal Mitmenschen, die - wie Du sagst- folglich keine vernünftigen Menschen sind, weil ihnen wohl nicht mehr gegenwärtig ist, wie und was für eine schreckliche Grenze dies für beide Seiten war.

    Aber unabhängig vom Tagebucheintrag sollte meine nächste Frage sein:
    Weil ich’s ja bei Ilona gelernt habe, ging ich beim Kurzaufenthalt in Halle trotz Feiertag auf die Suche nach Hallorenkugeln (obwohl die es ja auch nebenan im Supermarkt gibt) und fand sie auch im Gegensatz zu meinen Mitreisenden. Und so kamen wir auf die Frage, wie die richtige Betonung von Halloren ist, langes o oder langes e? Wenn ich es richtig weiß, werden die Salzsieder von Halle als Halloren bezeichnet, wir sahen zwei im roten historischen Kostüm, zu denen sich einer in Blau gesellte. Stimmt meine Vermutung, dass letzterer der Obersalzsieder war? Alle drei sahen wir dann unterwegs als Stadtführer.

  17. maik sagt:

    @Putna
    also für die entsprechende harte Währung hat der Osten schon viel gemacht, viel Unsinniges und leider auch viel auch damals schon illegales.
    Aber machen wir uns nix vor, wer die Macht hat, macht halt…
    Und ich sag ja nicht, dass jeder, der die Mauer wiederhaben will, pauschal unvernünftig ist, er hat eben zu diesem Thema eine andere Meinung und diese zumindest anzuhören ist demokratisch und bedeutet ja nicht, dass man diese Meinung auch inhaltlich akzeptiert.

    Und das mit dem Halorenkugeln ist doch janz einfach, wa, dette spricht man Halohohoren aus mit einer eindeutigen Betonung des O und nicht des fast stummen e’s..oder so… :klugscheiss:

    Und was diese Salzsieder da in Halle treiben, weeß ick och nisch, wa, ich bin zwar in Thüringen uufjewachsen, hab meine wirklich prägenden Jahre aber eher in Börlin verbracht. Von Halle ist mir mehr oder weniger nur der Spruch in Erinnerung geblieben: in Halle werden die Dummen nicht alle.. ;)
    Stimmt natürlich nicht, ist aber so. :mrgreen_wp:

  18. Putna sagt:

    ‘Die „Hallorenkugeln“ der Halloren Schokoladenfabrik, ein Schokoladenkonfekt, sollen die silbernen Knöpfe an der Zunftkleidung der Halloren darstellen.’
    fand ich bei Wiki, wo auch ein Foto mit den historischen Kostümen zu sehen ist.
    Danke, Maik, dass ich das Wort jetzt richtig aussprechen kann und Dir schenk ich dafür ein zweites l, denn offensichtlich macht es die Doppellung dieses Buchstabens aus, dass das o so gesprochen wird, wie Du es so schön beschrieben hast und das davor stehende a kurz, kommt ja wohl vom Stadtnamen Halle. :klugscheiss:

  19. maik sagt:

    Stimmt, kommt von Halle und nicht von Halogen(Lampen).
    Danke für das zweite l, ich schäme mich etwas, bin aber überzeugt, dass mir vergeben wird… :redface_wp:

  20. andi sagt:

    Herr Maik hatte heute Schmuggelware dabei, frische Halloren Kugeln, Sorte Caramel. Ich frag mich wie er die über die Grenze geschafft hat. Viell hat er noch Verwandte drieben und die hams über die Mauer geworfen :rolleyes_wp:

  21. Ilona sagt:

    Vermutlich ist er gar der Kopf eines abgefeimten Schmugglerringes und dealt in seiner Freizeit mit dem Zeuch auf Kinderspielplätzen. Wobei er sich natürlich über seine Bezugsquellen ausschweigt. 8)

  22. maik sagt:

    Hmmmm, ihr seit schon so Verschwörungstheoretiker, alle beide…
    Die hier Ortsansässigen wissen den good stuff aus gi-di-ar doch gar nicht zu schätzen, was der Schwoabe nisch kennt, das (f)rißt er och nicht, es sei denn, es wird kostenlos dargeboten.

    Und meine Bezugsquellen heißen Omma und Oppa, Edeka und NETTO; die haben mittlerweile ein erstaunlich reiches Ostangebot.

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