Da es heute mordmäßig regnet und wir ausnahmsweise mal für sowas Zeit haben, mach ich hier mal ne kleine Zwischenmeldung.
Wir machen nämlich grad Urlaub und bisher war das Wetter der absolute Hammer! Sommer pur. Deshalb gibts auch nicht viel Text zwischendurch, weil ich abends nach den Touren keinen Bock mehr hatte.
Die meisten “Leser” hier sind ja eh nur auf die Bilder scharf. 
Und für die hab ich da mal was vorbereitet: KLICK!
Und wettervorhersage-technisch sollte da noch was dazukommen. Hoffen wir jedenfalls.
Update: Die ersten Touren sind inzwischen online, siehe unten.
Richtiges schönes Frühlingswetter gab es dieses Wochenende, ohne die fast sommerlichen Temperaturen von vorher, aber mit Sonne satt. Richtiges Wanderwetter also und das haben wir dann auch wieder ausgiebig getan.
Ich hatte schließlich noch ein paar nigelnagelneue Wanderschuhe zum Einweihen!
Samstag waren wir in der Gauchachschlucht, mit der hatten wir ja noch ne Rechnung offen, als dort noch alles eisbedeckt war und wir wegen Glätte abbrechen mussten. Nun, damit gab es jetzt keine Probleme mehr und wir hatten eine wunderschöne Wandertour durch die gesamte Schlucht mit einem Abstecher ins Engetal. Dort haben wir uns noch mal nachträglich beglückwünscht, damals umgekehrt zu sein, denn das wäre jämmerlich schiefgegangen bei dem Eis.
Ohne Eis war es aber klasse, richtig wild und wie immer kaum jemand ausser uns unterwegs.
Sonntags war das Wetter fast noch besser und wir entschieden uns für die immer wieder schöne Tour von Beuron nach Tuttlingen. Heute waren schon mehr Leute unterwegs, aber meist nicht dort, wo wir rumlaufen. So reichte es auch für eine längere sonnige Pause am Hebsack, wo kein Mensch vorbeikommt.
Lang und schön anstrengend, Feierabend mehr als verdient nach 25 Kilometern in den Füßen.
Ein paar Frühlingsbilder gibts auch:
Letzte Woche hat es dauergeregnet. Das lag aber nur daran, dass ich mir vorgenommen hatte, unter der Woche mal wieder öfter joggen zu gehen, sowas muss ja verhindert werden, also jeden Abend stubengehockt.
Dafür war heute aber der erste Frühlingstag des Jahres (Plusgrade und Sonne!) und wir wagten uns mal wieder nach draussen. Eine schöne Runde im Lippachtal war dran mit rutschiger Klettereinlage an der Ruine Walterstein. Überhaupt hatte der Untergrund heute von allem was zu bieten: Matschiger Schnee, Schlamm, Pfützen, gerade auftauendes Eis, aber auch fast trockene Wege, die aber eher selten.
Ne Menge Vogelhäuschen gab es heute zu besichtigen, da sind manche Leute echt kreativ. Das Bild hier zeigt eines der witzigsten, da weiß man endlich, wo das Wort Starenkasten herkommt. Sieht aus wie ein Blitzer für zu eilige Wanderer.
Drin gewohnt hat keiner, vielleicht siehts auch zu militärisch aus. Ne Vogelkaserne oder so.
Jedenfalls wars ein schöner Spaziergang und wir haben die frühlingshaften Temperaturen, die Sonne und die Farbe Grün sehr genossen. Aber das ist alles mit Vorsicht zu genießen, denn der Winter wird bestimmt noch mal zurück kommen.
Selbstgebautes Ratespiel zum Jahresende: Den Diashow-Bildschirmschoner auf den 2010er Bilderordner einstellen und aktivieren.
Nun sitz ich regelmäßig vor den vorüberziehenden Bildern und versuche zu raten, wo bzw. auf welcher Tour die entstanden sind. Gelingt meistens, aber nicht immer.
Meine Güte, waren wir viel unterwegs! Und was für schöne Touren dabei waren! Hach!
Die Zeit der Schwarzweißfotos ist wieder angebrochen. Seit Donnerstag abend gibts hier ausreichend Schnee
und heute war das Wetter schick sonnig, genau richtig für die erste Tour im Schnee. Auf gings zum Dreifürstenstein, das wollten wir schon lang nochmal machen. Es war zwar kalt, aber die klare Luft brachte Sauerstoff in den Körper, tat gut nach der ganzen Woche Stuben- bzw. Bürohockerei.
Meine Güte, ich hatte ganz vergessen, wie anstrengend die Latscherei im Schnee ist! Und das waren ja gleich mal 10 bis 20 Zentimeter. Dazu kommen die ungewohnten Minusgrade. Entsprechend kaputt war ich heute nach den vier Stunden Wanderei. Hat Riesenspaß gemacht wie immer, keine Frage, aber zu Hause angekommen gab es nichts Besseres als ab in die heiße Badewanne und nen Glühwein zur entsprechenden inneren Erwärmung. 
Später noch was Leckeres zum Mampfen und nun gehts mir prima. Hier noch paar Bilder von heut:
Unglaublich, was dieses Jahr hier in den Wäldern für Pilze rumstehen! Soviel hab ich noch nie hier auf einmal gesehen, ist nämlich nicht grad ne Pilzgegend hier, obwohl es soviel Wald gibt. Gut, die meisten davon kenne ich nicht und die landen auch deshalb nicht im Kochtopf, aber fotografieren kann man die Teile ja.
Gestern waren wir wandern im Donautal und da sind uns ziemlich ungewöhnliche Pilzerscheinungen vor die Linse gekommen. Wir sind die Pfannenstielrunde nochmal gelaufen (nur andersrum von Fridingen aus übers Gansnest) und da wir damit mittags schon fertig waren, haben wir gleich noch eine ausgedehnte Runde um den Stiegelesfels herum angehängt. Kann man prima auch im Sommer machen, nur die Aussicht ist im Winter besser, weil dann die Bäume entlaubt sind. 
War wieder ein feiner, langer Spaziergang und es ist schon erstaunlich, wie wenig Leute bei dem schönen Wetter (zu Fuss) unterwegs waren. Zumindest an den Stellen, wo kein Parkplatz in unmittelbarer Nähe war. Am Knopfmacherfels haben wir dann gesehen, wo die alle waren… Der Parkplatz voll Autos und Motorräder und die Gaststätte dementsprechend brechend voll.
Und hier noch ein paar Fotos meiner Pilzbeute:
So, und jeder der von irgendeinem Teil da oben den Namen weiß, bitte in die Kommentare. Wir tun uns nämlich irgendwie schwer mit der Wiedererkennung dieser Pilze in irgendwelchen Büchern.
… sind wir am Wochenende gelaufen. Also insgesamt. Natürlich in zwei Etappen, denn an einem Stück schafft die schätzungsweisen 60 Kilometer ja kaum jemand. Dazu kommt, dass wir natürlich nicht auf dem Donauradweg gelaufen sind, sondern immer fein auf und ab auf den Felsen, an den Felsen entlang und die Seitentäler hoch und runter. Damit werden es noch mehr Kilometer und es kommen mindestens genauso viele Höhenmeter zusammen wie bei einer Wanderung im Allgäu zum Beispiel. Und haben dabei auch noch einige Wege entdeckt, die mein Fremdenführer und Donautalexperte auch noch nicht kannte, und das will was heißen.
Los gings Samstag früh bei allerbestem, aber noch ziemlich kühlen Frühlingswetter mit dem Auto nach Beuron und dann mit dem Zug nach Sigmaringen. Wir waren etwas spät dran und so hab ich wohl aus Versehen oder weil ich noch zu vertrieft war, zwei Kinderfahrkarten aus dem Automaten gezogen. Hab mich zwar gewundert, warum das so billig war, aber so früh am Morgen und in der Eile…. Egal. Natürlich kam ein Kontrolleur (sonst kommt nie einer!) und der hat uns nicht geglaubt, dass wir erst 12 sind und nun hab ich bisschen Bürokratie am Hals, damit ich nicht 40 Euro für die Fahrt hinblättern muss.
Das sollte uns den Tag aber nicht wirklich verderben. In Sigmaringen gabs erstmal Frühstück beim Bäcker, in Laiz beim nächsten Bäcker haben wir noch Wegzehrung eingekauft und dann gings raus aus dem hektischen Samstags-Stadtgetümmel in die ruhige Natur. Eine wahre Wohltat.
Die Temperaturen waren inzwischen auch gestiegen, so dass wir bei den Inzigkofer Grotten bereits die kurzen Klamotten angezogen haben. Nach ewig langer Zeit mal wieder in T-Shirt und kurzer Hose rumzulaufen und nicht zu frieren!
Die Lauferei hat so richtig Spaß gemacht. Diesmal hatten wir auch genug Zeit, um wirklich jeden Aussichtspunkt, jede Höhle und jeden unbekannten Weg zu erkunden. Witzig war auch die letzte Rast auf der Burg Wildenstein, dort gabs sogar ne Show. Da waren nämlich im Burghof Vorstandswahlen vom Jugendverband BW der DLRG (jedenfalls haben wir das so gedeutet). Also Vereinsmeierei vom Feinsten und das lernen die Jugendlichen gleich fürs Leben.
Am Schluss der Tour, als ich mich schon auf schönes geruhsames Bergab-Auslaufen eingestellt hatte, erschien noch ein interessanter Abzweig am Wegesrand, bei dem die Chance bestand, dass er direkt auf meinen Lieblingsfelsen, den Zuckerhut führt. Der Versuchung konnten wir trotz mittlerweile ziemlich müder Beine dann nicht widerstehen und gönnten uns diese Extra-Höhenmeter. Auf dem Zuckerhut landeten wir zwar nicht, aber belohnt wurden wir durch eine extrafeine Aussicht ins Donautal bei herrlichster Abendsonne.
Am Sonntagmorgen war auch wieder allerbestes Wetter und so starteten wir früh nach Tuttlingen, um von dort mit dem Zug nach Beuron zu fahren. Dort ging die Wanderei dann zurück zum Auto los. Keine Ahnung, wieviel Kilometer das waren, aber es richtig Spaß gemacht. Zuerst gings mal hoch zum Knopfmacherfels, einmal zum Warmwerden und außerdem gabs dort Kaffe und sonstige kalte Getränke zum Frühstück.
Dann gings wieder runter und wir wanderten auf der dem Radweg entgegengesetzten Seite der Donau unter den Felsen entlang. Diese bieten ein herrliches, fast alpines Panorama und die Sonne machte auch gut mit, so dass wieder kurze Klamotten angesagt waren.
Auf nem kleinen Weglein bergauf (wir konnten diese Wege einfach nicht links oder rechts liegen lassen), kamen wir auf einem kleinen Felsen mit Bänkle und prima Aussicht an und tauften ihn nach dem dort von uns verzehrten Frühstück spontan “Käsebrotfelsen”.
Von dort wieder runter und auf der anderen Seite wieder hoch zum Bergsteig, dort gabs schon wieder Pause mit Radler, wir hatten ja Zeit heute. Am Bergsteig war wohl heute ein Treffen von sehr vielen, sehr teuren Autos, dazu kamen wahre Heerscharen von Motorradfahrern, so ein Gewimmel und ein Lärm, da waren wir froh, wieder ab in den Wald zu können. Das ging auch wieder bergauf und von da an eigentlich immer nur noch durch den Wald bis kurz über Tuttlingen zur Ruine Luginsfeld.
Dort auf nem Zickzackweg runter nach Tuttlingen. Der Besuch im früher so beliebten Telesina hat uns zwar die Bäuche gefüllt, aber das ist einfach nicht mehr das, was es mal war. Die Qualität des Essens hat arg nachgelassen, seit dem Umbau ist es ungemütlich und der Service war ja schon immer etwas… südländisch. Da wollen wir nicht mehr hin.
Ein feines, schööön anstrengendes Wochenende. Es zeigt sich, dass das Donautal immer wieder gut ist für Tagesausflüge dieser Art. Da gibts nämlich noch mehr “Geheimwege”. Beide Touren haben wir ja auch schon mal gemacht und trotzdem wars kein bisschen langweilig, weil sich immer wieder Varianten finden lassen.
So. Text zum Urlaub gibts von mir keinen mehr, das ist hier schon hinreichend beschrieben. Dafür gibts Bilder, bitte hier entlang. (Sowas nennt sich Arbeitsteilung)
Witzigerweise sind es wieder genau so viele Bilder geworden wie von der einen Woche im August, obwohl wir dieses Mal doppelt so lange weg waren.
Drei Sportarten betrieben am Wochenende: Tanzen, Radfahren und Klettern (in dieser Reihenfolge). 
Wobei der Tanz-Workout dieses Mal nicht so lang war wie sonst, da die Musik im Kraftwerk irgendwann von “na ja, geht so” nach “Hülfe, ich will hier weg, wo sind meine Ohrenstöpsel” umschlug. Dazu kam, dass da wahrscheinlich 1000 Leute mehr drin waren, als eigentlich reinpassen, man konnte kaum noch stehen, geschweige denn tanzen. Deshalb kratzten wir dort die Kurve und waren schon halb drei zu Hause und noch ziemlich fit.
Was uns aber in die Lage versetzte, das herrliche Sonnenwetter am Samstag (nur sonnig, nicht warm) für ne gemütliche Radtour zu nutzen. Das war mal wieder richtig fein, irgendwie kommt die Radelei dieses Jahr zu kurz. Aber der Tag hat nun mal nur ne begrenzte Stundenanzahl….
Sonntags war dann wieder Klettern dran. Dieses Mal waren wir zu dritt und erstmal hatte ich nur den Job als Fotograf und Materialtransporter, denn Jule wollte ja klettern. Zu dritt geht das zwar auch, aber mit zwei Anfängern am Seil…. Muss ja nicht. Ausserdem ist Zugucken so langweilig nicht, weil es da immer Leute hat, mit denen man nen Schwatz machen kann. Die sind auch alle unheimlich locker und lustig drauf, diese Kletterer. Gefällt mir. Aber zwei Mal bin ich natürlich auch geklettert, hab mich sogar an einer etwas schwereren Tour versucht.
Tja, und Jule hat ihre Sache richtig gut gemacht. Ist tapfer drei Touren mitgeklettert und war hinterher ganz schön kaputt, aber total begeistert. Noch ne Infizierte, denke ich mal. (Update: Diagnose bestätigt. Sie kam vorhin rüber zum Bilderangucken und meinte, sie könnte SOFORT wieder losfahren und klettern gehen, das war ja soooo klasse!) Nur nen Kletterpartner braucht sie noch, weil Marcus mit seiner Höhenangst nicht in Frage kommt. Falls hier also jemand mitliest, der in der Nähe wohnt und Interesse hat, einfach melden!
Ein super Wochenende! Das Wetter machte temperaturtechnisch zwar schon einen auf sonnigen Herbst, aber die Sonneneinstrahlung war ganz schön heftig. Sieht man bei mir im Gesicht.
Und heute früh bin ich in die Firma gefahren und hatte das Gefühl, eine Woche Urlaub hinter mir zu haben. Ziemlich gut abgeschaltet, prima.
Und heut abend gibts noch die lang versprochenen Bilder. 
Und hier die versprochenen Kletterbilder. Leider alles nur von unten, sogenannte Arschfotos. Aber der Mann oben hatte was anderes zu tun, als zu knipsen, der musste uns nämlich festhalten.