… sind wir am Wochenende gelaufen. Also insgesamt. Natürlich in zwei Etappen, denn an einem Stück schafft die schätzungsweisen 60 Kilometer ja kaum jemand. Dazu kommt, dass wir natürlich nicht auf dem Donauradweg gelaufen sind, sondern immer fein auf und ab auf den Felsen, an den Felsen entlang und die Seitentäler hoch und runter. Damit werden es noch mehr Kilometer und es kommen mindestens genauso viele Höhenmeter zusammen wie bei einer Wanderung im Allgäu zum Beispiel. Und haben dabei auch noch einige Wege entdeckt, die mein Fremdenführer und Donautalexperte auch noch nicht kannte, und das will was heißen.
Los gings Samstag früh bei allerbestem, aber noch ziemlich kühlen Frühlingswetter mit dem Auto nach Beuron und dann mit dem Zug nach Sigmaringen. Wir waren etwas spät dran und so hab ich wohl aus Versehen oder weil ich noch zu vertrieft war, zwei Kinderfahrkarten aus dem Automaten gezogen. Hab mich zwar gewundert, warum das so billig war, aber so früh am Morgen und in der Eile…. Egal. Natürlich kam ein Kontrolleur (sonst kommt nie einer!) und der hat uns nicht geglaubt, dass wir erst 12 sind und nun hab ich bisschen Bürokratie am Hals, damit ich nicht 40 Euro für die Fahrt hinblättern muss.
Das sollte uns den Tag aber nicht wirklich verderben. In Sigmaringen gabs erstmal Frühstück beim Bäcker, in Laiz beim nächsten Bäcker haben wir noch Wegzehrung eingekauft und dann gings raus aus dem hektischen Samstags-Stadtgetümmel in die ruhige Natur. Eine wahre Wohltat.
Die Temperaturen waren inzwischen auch gestiegen, so dass wir bei den Inzigkofer Grotten bereits die kurzen Klamotten angezogen haben. Nach ewig langer Zeit mal wieder in T-Shirt und kurzer Hose rumzulaufen und nicht zu frieren!
Die Lauferei hat so richtig Spaß gemacht. Diesmal hatten wir auch genug Zeit, um wirklich jeden Aussichtspunkt, jede Höhle und jeden unbekannten Weg zu erkunden. Witzig war auch die letzte Rast auf der Burg Wildenstein, dort gabs sogar ne Show. Da waren nämlich im Burghof Vorstandswahlen vom Jugendverband BW der DLRG (jedenfalls haben wir das so gedeutet). Also Vereinsmeierei vom Feinsten und das lernen die Jugendlichen gleich fürs Leben.
Am Schluss der Tour, als ich mich schon auf schönes geruhsames Bergab-Auslaufen eingestellt hatte, erschien noch ein interessanter Abzweig am Wegesrand, bei dem die Chance bestand, dass er direkt auf meinen Lieblingsfelsen, den Zuckerhut führt. Der Versuchung konnten wir trotz mittlerweile ziemlich müder Beine dann nicht widerstehen und gönnten uns diese Extra-Höhenmeter. Auf dem Zuckerhut landeten wir zwar nicht, aber belohnt wurden wir durch eine extrafeine Aussicht ins Donautal bei herrlichster Abendsonne.
Am Sonntagmorgen war auch wieder allerbestes Wetter und so starteten wir früh nach Tuttlingen, um von dort mit dem Zug nach Beuron zu fahren. Dort ging die Wanderei dann zurück zum Auto los. Keine Ahnung, wieviel Kilometer das waren, aber es richtig Spaß gemacht. Zuerst gings mal hoch zum Knopfmacherfels, einmal zum Warmwerden und außerdem gabs dort Kaffe und sonstige kalte Getränke zum Frühstück.
Dann gings wieder runter und wir wanderten auf der dem Radweg entgegengesetzten Seite der Donau unter den Felsen entlang. Diese bieten ein herrliches, fast alpines Panorama und die Sonne machte auch gut mit, so dass wieder kurze Klamotten angesagt waren.
Auf nem kleinen Weglein bergauf (wir konnten diese Wege einfach nicht links oder rechts liegen lassen), kamen wir auf einem kleinen Felsen mit Bänkle und prima Aussicht an und tauften ihn nach dem dort von uns verzehrten Frühstück spontan “Käsebrotfelsen”.
Von dort wieder runter und auf der anderen Seite wieder hoch zum Bergsteig, dort gabs schon wieder Pause mit Radler, wir hatten ja Zeit heute. Am Bergsteig war wohl heute ein Treffen von sehr vielen, sehr teuren Autos, dazu kamen wahre Heerscharen von Motorradfahrern, so ein Gewimmel und ein Lärm, da waren wir froh, wieder ab in den Wald zu können. Das ging auch wieder bergauf und von da an eigentlich immer nur noch durch den Wald bis kurz über Tuttlingen zur Ruine Luginsfeld.
Dort auf nem Zickzackweg runter nach Tuttlingen. Der Besuch im früher so beliebten Telesina hat uns zwar die Bäuche gefüllt, aber das ist einfach nicht mehr das, was es mal war. Die Qualität des Essens hat arg nachgelassen, seit dem Umbau ist es ungemütlich und der Service war ja schon immer etwas… südländisch. Da wollen wir nicht mehr hin.
Ein feines, schööön anstrengendes Wochenende. Es zeigt sich, dass das Donautal immer wieder gut ist für Tagesausflüge dieser Art. Da gibts nämlich noch mehr “Geheimwege”. Beide Touren haben wir ja auch schon mal gemacht und trotzdem wars kein bisschen langweilig, weil sich immer wieder Varianten finden lassen.
Überraschenderweise und entgegen aller Wettervorhersagen begrüßt uns der Tag mit herrlichem Sonnenschein. Nicht grad allzu warm, aber hell und trocken.
So entschließen wir uns schnell für eine Wandertour im altbewährten Donautal, da gibts immer von allem etwas. Heraus kam ein herrlicher Tag mit sechs Stunden Lauferei bergauf, bergab von Beuron nach Hausen im Tal und wieder zurück.
Bei Sonnenschein besonders schön und gemütlich: Der Aufenthalt auf den Felsen, dort hätte man sich schon ins Gras legen und sonnen können. Dagegen sprach allerdings der gelegentlich aufkommende kalte Wind.
Jetzt hab ich ganz schön müde Beine und ein paar Fotos mit ohne Schnee:
Dort, wo wir im Sommer klettern waren, waren wir heute wandern. Am Minigolf gings los hoch in Richtung Stuhlfelsen und dann rechts weg zu einer langen Runde rund ums Donautal. Und diesmal kamen mir einige Wege schon bekannt vor, so langsam fange ich an, mich hier auch ein bisschen auszukennen. Natürlich sieht im Winter wieder alles ganz anders aus.
Wenn man auf die Felsen hochwandert anstatt zu klettern, staunt man, was man im Sommer so geschafft hat. (“Waaas, hier bin ich hochgeklettert???”)
Die Lauferei war recht mühsam, man hatte die Wahl zwischen a****glatten Fahrspuren auf befahrenen Waldwegen oder oberflächengefrorenen Tiefschnee auf den Wanderwegen. Und sogar dort gabs genug Eis auf den Fußspuren anderer Wanderer. Scheint ja tatsächlich noch mehr Leute zu geben, die im Winter durchs Gelände wandern. Und wenns steil nuff und nabb ging, musste man schon ganz schön aufpassen.
Die Gegend ist immer noch im Wintertiefschlaf. Völlige Ruhe im Wald, wenn nicht grad ein paar motorsägenbesessene Waldarbeiter zugange sind. Aber so langsam hab ich genug von diesen ganzen Schwarzweiß-Fotos:
Die am vorigen Wochenende vom Stiegelesfels aus beobachtete Ruine Kallenberg sollte heute das Ziel sein. Zumindest ein Etappenziel. Das Wetter machte wieder einen auf winterlich kalt und grau, aber immerhin von oben trocken und nach einer Woche Stuben- bzw. Bürohocken musste dringend frische Luft sein.
So fuhr uns das Auto zum Bergsteig, von dort aus gings zu Fuß runter ins Donautal. Dort erwartete uns bereits das erste Abenteuer, nämlich die Besichtigung der Ziegelhöhle. Dazu musste man allerdings erstmal ca. 100 Meter einen schneebedeckten Steilhang erklimmen.
Na, das war ja wieder was für mich! Zumindest eine gute Übung im Bergaufgehen, wenn Schnee liegt. Eine äußerst rutschige Angelegenheit und an einer Stelle war ich fast soweit, wieder umzukehren, weils nicht weiterging. Ich fand aber doch eine Möglichkeit, wobei ich sagen muss, dass die Stäbchen fast unverzichtbar geworden sind: Nicht nur fürs Gleichgewicht halten, sondern auch zum Bergaufstemmen. Wie auch immer, wir erreichten die Höhle, verzichteten dann aber doch auf die Kletterpartie, die uns bis ganz hinein geführt hätte, denn da war alles völlig vereist. Also fotografierten wir die teilweise manngroßen Eiszapfen, die von der Höhlendecke hingen, von draussen, aber die Fotos geben die Größe der Teile natürlich nicht annähernd wieder. Wir waren uns einig, dass wir nicht dort stehen wollten, wenn die Dinger runterfallen. Und das tun sie ab und zu, wie wir an Hand der dort rumliegenden abgestürzten Eisklötze gesehen haben.
Dann rutschten wir den ganzen Spaß wieder runter, das ging wesentlich schneller als rauf. Weiter gings zur bergauf zur Ruine Kallenberg, die ist relativ gut erhalten und wenn man am Bergfried steht, sieht es fast aus wie am Konzenberg. Dieselben Buckelquader. Die Aussicht ins vereiste Donautal hatte was außerirdisch Unheimliches: Alles nur weiß und grau und still.
Weiter östlich der Ruine sollte es noch eine Höhle geben, aber wir fanden keinen Weg dorthin, deshalb gingen wir erstmal wieder runter. So leicht wollten wir aber nicht aufgeben, irgendwo musste diese Höhle doch sein. Also ab durchs unwegsame Gelände rund um den Felsen zum Höhle suchen. Eine ziemlich mühsame Krabbelei durch den Tiefschnee und erst, als wir schon aufgeben und umkehren wollten, zeigte sich die Höhle. Und wieder ging es den rutschigen Steilhang rauf, aber diesmal war ich schon wesentlich besser: Füße fest in den Schnee rammen und sich so kleine Tritte bauen, dann kommt frau ganz gut hoch. In der Höhle wuchsen die Eiszapfen nicht nur von der Decke, sondern auch von unten. Ziemlich obszöne Gebilde, wie die Fotos zeigen. 
Hier brauchten wir aber nicht wieder runter, sondern gingen wieder rauf zum Abzweig zur Ruine. Wenn man weiß, wo es ist, kann man also von da oben ganz bequem zur Höhle runter. Nun wussten wir es.
Dann gings wieder runter zur Donau und der Plan war eigentlich, zum Jägerhaus zu gehen, dort über die Brücke und auf der anderen Seite wieder hoch zum Knopfmacherfels, Käffchen trinken. Leider hatte es die Brücke beim letzten Donauhochwasser weggeschwemmt und übrig war nur eine Art Damm aus Baumstämmen und Treibgut. Da konnte man bis fast rüber (wenn man verrückt genug war, das Gebilde zu betreten), aber zwei Meter fehlten bis zum Ufer. Die andere Alternative war Schuhe aus und an der flachen Stelle dort durch die Donau waten. Das verweigerte ich mal ganz kategorisch. Nee, nicht bei den Temperaturen! Vielleicht rutsch ich dann noch aus und fall ins Wasser, nee, das musste ja nicht sein.
Also latschten wir bis kurz vor Beuron und überquerten dort verbotenerweise die erste Eisenbahnbrücke. So gings auch. Zum rettenden Kaffe führte dann ein laaaanger Steig bergauf, der mich ganz schön anstrengte, wegen des tiefen Schnees.
Nach der Kaffeestunde führte uns unser Weg über den Fridinger Skihang runter zur Donau und von dort wieder hoch zum Bergsteig.
Uffz. Dann hatten wir nach fünfeinhalb Stunden reiner Gehzeit aber auch genug. Wieder mal prima ausgetobt und wir fanden, dass wir dafür das Winter ist, ganz schön gut rumkommen dieses Jahr.
Ich meine, ne Ruine mit so nem komischen Namen muss man ja wohl einfach mal besucht haben, oder? Das letzte Mal war uns ja mittendrin der Wanderweg abhanden gekommen, nur bei der Heimfahrt sahen wir dessen Einmündung an der Straße.
Diesmal waren wir schlauer und fingen die ganze Sache genau andersrum an: Parkieren am Knopfmacher Fels und von dort etwas kreuz und quer auf direktem Wege zur Ruine. Hat tadellos geklappt und da stehen tatsächlich noch ne Menge Mauern. Auch die Aussicht ins Bäratal ist prima.
Dann nahmen wir den Wanderweg in Richtung Gansnest, der führte runter ins Bäratal über die Bära hinweg und wieder rauf. Feines Wegerl, wenn auch ganz schön anstrengend, wie heute überhaupt die Lauferei in dem ganzen pulvrigen Neuschnee. Das AHA-Erlebnis ließ auch nicht lange auf sich warten und wir hatten die Stelle gefunden, wo wir letztes Mal den Wanderweg verloren hatten. Sieht man auch nicht auf den ersten Blick, auf den zweiten auch nicht. Vor allem, wenns verschneit ist.
Weiter bzw. höher gings am Gansnest vorbei und von dort wieder runter nach Fridingen. Ziemlich verschneiter Weg und an den steilen Stellen rutschte man halt von allein runter. Mir ist aufgefallen, dass ich im Schnee immer sicherer werde und mir nicht gleich mehr inne Hosen mach, wenns mal steil und rutschig ist.
Durchs versalzene Fridingen hindurch und auf der anderen Seite wieder rauf zum Skilift mit anschließendem Skihang, wo natürlich großer Andrang war. Vor allem die Kids hatten dort ihren Spaß, wir staunten über die Zwerge, die kaum laufen konnten, auf den Ski aber völlig furchtlos und sicher den Hang runterdüsten.
Wir überließen sie ihrem Spaß und gingen auf dem Wanderweg weiter zurück zum Knopfmacher Fels. Dort gabs traditionell Kaffe und Schwarzwälder Kirschtorte zur Belohnung.
Feiner Winterspaziergang trotz fehlender Sonne. Der Frischluftfaktor ist bei minus 5 Grad und mehr richtig klasse. Hinterher gabs ein heißes Bad und ne Tasse Glühwein und jetzt bin ich am Schwitzen. Herrje!
Heute war mein letzter freier Tag und netterweise machte das Wetter auch heute einen auf Sonne. Die Temperaturen ließen zwar mit minus 6 Grad keinen Zweifel an der herrschenden Jahreszeit offen, aber der Sonnenschein und die Helligkeit sind gut fürs Gemüt. Also wurde am Vormittag das Auto entfrostet und los ging es Richtung Donautal.
Heute hatten wir uns die Gegend um Fridingen an der Donau ausgesucht. Dort hatten wir beim Radeln schon öfter einen Turm auf nem Berg gesehen, der wurde heute bestiegen und besichtigt. Dazu gab es einen netten kleinen Steig vom Fridinger Bahnhof aus. Weiter ging es durch den sonnendurchschienenen Wald zur Kolbinger Höhle und dann zur beeindruckenden Aussicht am Breiten Felsen.
Der Plan, noch die Burgruine Pfannenstiel zu besichtigen, scheiterte daran, dass wir den Wanderweg nicht fanden. Bzw. hörte der an einem Querweg einfach auf. Auch nicht so schlimm, wir beendeten unsere Runde wo wir sie angefangen hatten: in Fridingen am Bahnhof.
Und da es noch recht früh war, um schon Feierabend zu machen, sind wir noch eben auf den Knopfmacherfelsen gelaufen, dort gabs zur Belohnung für die zusätzlichen Höhenmeter lecker Kaffe und Kuchen.
Das wars dann mit dem Jahresendurlaub. Gut genutzte Freizeit, würde ich sagen, viel frische Luft geschnappt und ganz schön viel rumgekommen. Schön wars!
Und hier die versprochenen Kletterbilder. Leider alles nur von unten, sogenannte Arschfotos. Aber der Mann oben hatte was anderes zu tun, als zu knipsen, der musste uns nämlich festhalten.
Und diesmal gleich zwei Tage am Stück. Ok, am Samstag machte uns der Regen nach der ersten Tour einen Strich durch die Rechnung, aber war trotzdem schön. Und es war ne relativ einfache Tour am Stuhlfels, wo ich, als wir oben waren, gemeint hab, das war fast zu einfach. Nee, ich krieg jetzt keine Höhenflüge, ganz bestimmt nicht, aber ich glaube, 3 kann ich jetzt schon ganz gut klettern.
Gestern haben wir dann drei Touren gemacht und diesmal haben auch die Kräfte bis zuletzt gereicht. Obwohl ich bei der letzten Tour in diesem verrückten Kamin schon gemerkt hab, dass es noch ne Tour an dem Tag nicht geben würde. Da war mir die Wartepause am Stand ganz recht, konnte ich ausruhen und zugucken, wie sich das andere Mädel vor mir da hochgewurstelt hat.
Außerdem ist das ein probates Mittel gegen Höhenangst: Wenn man nämlich mitten im Fels hängt und nichts zu tun hat außer warten und gucken, nimmt man auch die Höhe und die Aussicht mal richtig zur Kenntnis. Schwummrig ist es mir dabei immer noch, aber ein klitzekleines bisschen genießen kann ich es auch schon. Was noch fehlt, ist das Vertrauen, dass der Haken in der Wand und das Seil daran mich auch festhalten, wenn ich mich in den Gurt nach hinten lehne…. Da bin ich immer noch versucht, mich an irgendein Festhalterle zu krallen.
Meine schicken neuen himmelblauen Kletterschuhe sind nun auch eingeweiht. Ist ja gleich ein ganz anderes Gefühl als mit den provisorischen Schuhen, die ich bisher anhatte, das waren eigentlich normale Straßenschuhe.
Gelernt hab ich auch, dass die Abschürfungen und blauen Flecke, die ich nach jeder Kletterei davontrage, völlig normal sind. Die anderen Mädels dort in den Felsen sahen genau so aus. Die Männer scheinbar nicht. Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass wir Frauen halt so sind: Wir klettern mit vollem Körpereinsatz ohne Rücksicht auf Verluste! Genau! 
Und nächstes Mal will Jule auch mitkommen. Bin schon gespannt, wie ihr das gefällt. Sorgen mache ich mir nicht, sie war schon als Kind ein richtiges Kletteräffchen, da musste ich manchmal wegschauen, wenn sie ihre Kunststückchen auf dem Klettergerüst gemacht hat.
… im Donautal. Und ich bin immer noch völlig begeistert. (Glaubs selber kaum, dass ich das hier schreibe)
Das war heut schon bisschen schwerer als am Mittwoch, aber dafür hatten wir den ganzen Tag Zeit und das Wetter war einfach nur klasse.
Zwei Touren hab ich prima hingekriegt, inclusive Abseilen. War manchmal bisschen kribbelig, aber man schlängelt sich irgendwie so hoch. Bei der dritten Tour war ich auf ca. dreiviertel der Strecke am Ende meiner Kraft und musste aufgeben. Einfach keine Kraft mehr in Händen und Armen und die braucht man ja nun mal zum Festhalten. Also hat mein Kletter-Coach mich am Seil wieder runtergelassen und dann war auch Feierabend.
Jetzt hab ich das Gefühl, dass die Fingerkuppen irgendwie abgeschabt sind und meine Arme mindestens doppelt so lang sind wie heute früh. Muss mal gucken, ob ich mir die Schuhe zumachen kann, ohne mich zu bücken. 
Bin schon gespannt auf den Muskelkater morgen. Und die letzte Tour lass ich so nicht stehen. Das wird wiederholt und dann schaff ich das. Wäre ja noch schöner!
Eigentlich wollte ich heut zum Feierabend bisschen Radfahren und vielleicht am Konzenberg gaaanz vorsichtig bisschen klettern üben. So war der Plan, der mir auf der Heimfahrt aus der Firma vorschwebte.
Aber dann hatte ich ne SMS mit ner Einladung zum richtigen Klettern aufm Handy und schon war der Plan geändert.
Und so kam es, dass ich heute zum ersten Mal so richtig mit Helm, Seil und Klettergurt einen Donaufelsen erstiegen habe. Leider gibts kein vernünftiges Bild, aber beim nächsten Mal bestimmt.
Hach!!! Bin noch ganz aufgekratzt. Das hat solchen Spaß gemacht, hätte ich nie gedacht. Ich hatte eigentlich überhaupt keine Angst und die Höhe kriegt man ganz leicht ausgeblendet, wenn man sich auf das Klettern konzentriert.
Ich werd wirklich noch ne Bergziege. Möchte ich bitte unbedingt nochmal öfter machen!
Danke an meinen Kletter-Coach und das mit den Knoten muss ich nochmal gründlich üben.