Heute war das Mountainbike dran. Mit dem hab ich ja eh noch ne Rechnung offen ausm vorigen Jahr, nachdem es mir nach dem Sturz Angst eingejagt hat beim Fahren.
Aber so schnell geb ich mich nicht geschlagen, also wird das wieder probiert. Und das ging auch richtig gut, bis auf die fehlende Kondition bzw. Kraft beim Bergauffahren, aber das kann frau ja trainieren. Bergabfahren wird zwar immer noch viel gebremst, aber die Panik ist weg und hat einer (hoffentlich) gesunden Vorsicht Platz gemacht.
Wohlweislich bin ich heute hier in der Nähe geblieben: Erst die Zundelbergrunde und danach noch über Balgheim auf den Dreifaltigkeitsberg hoch. Dort habe ich mir das touristische Tohuwabohu an der Kneipe erspart und bin die Straße runtergefahren. Es gibt sicher einen besseren Runterweg fürs MTB, aber das sollte für heute mal reichen.
Jetzt bin ich schön k. o. und soweit ganz zufrieden mit mir: 32 Kilometer und 805 Höhenmeter.
Heute habe ich den Spaß am Radeln wiedergefunden. Keine Ahnung, warum der weg war, eigentlich hatte ich mich den ganzen Winter darauf gefreut. Vielleicht liegt es daran, das ich zur Zeit sowieso bisschen neben der Kappe bin, vor allem wegen viel Arbeit und auch vielen Gedanken, die frau sich so macht über die Zukunft und überhaupt.
Jedenfalls hab ich mich trotz schönem Wetter unter der Woche nicht dazu aufraffen können, mal ne kleine Feierabendrunde zu radeln. Kein Bock.
Heute nun war dem schönen Wetter nicht mehr zu widerstehen und nach langem morgentlichen Hin und Her habe ich mich für die Bäratalrunde übern Heuberg entschieden. Den alten Bahndamm rauf bis Gosheim und dann über Wehingen, Reichenbach, Bärenthal nach Fridingen und dort auf dem Donauradweg zurück. Absolutes Genussradeln mit vielen Sonnenpausen auf Bänken und im Gras. So kommen auch die Gedanken mal zur Ruhe….
Das ging richtig prima (bis auf die übliche fehlende Kondition an den Steigungen), so dass ich am Abzweig nach Nusplingen echt überlegt habe, noch den Umweg über die Harthöfe nach Schwenningen zu machen. Gut, dass ich mich dagegen entschieden habe, denn das letzte Stück nach Hausen ob Verena hoch mit Gegenwind hab ich mich schon ganz schön anstrengen müssen und war froh, dann nur noch bis vor die Haustür zu rollen.
75 Kilometer und 580 Höhenmeter reichen auch für die erste Tagestour des Jahres. Find ich.
Und so langsam wirds auch hier Frühling: Die ersten Löwenzahnwiesen sind am Werden und die Bäume grün überhaucht. Bilder gibts leider keine, weil die verpeilte Frau Herrmann den Foto vergessen hat. 
Konnte dem herrlichen Sommerwetter heute nicht widerstehen und hab mich aufs Radel geschwungen. Das fiel zwar schwer, groß war die Versuchung, sich zu verkriechen und…. Aber hilft ja nix, so wars besser und es tat auch gut. Ganz schön bunt, dieser Herbst mal wieder!
Dabei gemerkt: Wenn man lange nicht geradelt ist und meint, gleich mal ne 100-km-Tour hinlegen zu müssen, ist das Nadelöhr nicht die Kondition (die ist mehr als ausreichend vorhanden), sondern der schmerzende sattelentwöhnte Hintern. 
Nix Großartiges gefahren: Über Trossingen, Schwenningen nach Donaueschingen und von dort auf dem Donauradweg zurück mit kleinem Umweg über Hausen ob Verena, weil ich die Fahrerei an der Straße satt hatte. Dass das 100 km waren, weiß ich aus Erfahrung, das dafür vorgesehene Messgerät hat sich irgendwann verabschiedet, vermutlich Batterie alle. Egal, das kann jetzt warten bis nächstes Jahr, ist auch nicht so wichtig.
Natürlich wieder ungefrühstückt losgefahren, deshalb musste ich in Geisingen beim Türken ne Pide verspachteln, sonst wäre ich aufm Zahnfleisch zu Hause angekommen. Ich lerne es wohl auch nicht mehr….
An solchen Sommerabenden kann ich die Arbeit gern Arbeit sein lassen und möchte einfach nur nach draussen, um so viel Sommer mitzunehmen wie irgendwie geht.
Konservieren kann man das ja leider nicht: Die Sonne, die Wärme, die laue Luft, den blauen Himmel und das viele Grün mit den bunten Sommerblumen darin. Der Duft frisch gemähter Wiesen oder nach gerade gewendetem Heu. Oder im Wald der Geruch nach Baumharz, wenn es heiß ist wie im Umluftherd. Der leicht kühlende Fahrtwind auf der verschwitzten Haut beim Radeln.
Meine Güte, dieses Jahr ist es aber auch besonders klasse. Das darf gern noch ne Weile so bleiben.
Eigentlich hatte ich auf optimales Radfahrwetter gehofft, um mein neues Mountainbike das erste Mal an die frische Luft zu schaffen. Und ja, ich hätte auch bis morgen warten können, da solls nämlich Sommer werden.
Aber der Wettervorhersage trau ich nicht mehr, seit der Kachelmann im Knast sitzt. Und ich konnts auch nicht mehr abwarten, deshalb gabs heut nach Feierabend die erste Proberunde mit dem neuen Bike.
Dazu muss man wissen, dass das mein allererstes Mountainbike überhaupt ist und ich mich da mal langsam rantasten will. Aber hinreichend überrascht war ich schon mal von der ersten Tour. Vor allem darüber, wie sicher das Teil mit den dicken Reifen die Spur auch auf hoppeligem, sandigem, steinigem oder wurzeligem Untergrund hält. Ich hab mich auf den Waldwegen ziemlich schnell ziemlich sicher gefühlt, nur beim Bergabfahren ists mir bisschen schwummrig.
Beim Bergauffahren hilft es ungemein, dass das Rad sehr leicht ist, aber anstrengen muss man sich dafür auch.
Eigentlich sollte es ja ein knallrotes Bike werden. Aber dafür hätte ich fast 700 Euro mehr zahlen müssen bei vergleichbarer Ausstattung und so mache ich lieber Abstriche bei der Farbe als bei der Technik. Ausserdem passen meine vorrangig roten Klamotten viel besser zu schwarz. Muss ja auch bisschen nett aussehen, wa?
Und die Sache mit dem Helm… na ja. Es muss halt sein. Beim Mountainbiken werd ich ihn immer aufhaben, hab ich mir fest vorgenommen.
So, das herrliche Frühlingswetter läßt sich nun gar nicht mehr ignorieren und auch Schnee und Matsch auf den Wegen können nicht mehr als Ausrede dienen, heute gings aufs Rad.
Ein bisschen ungewohnt, die Fortbewegungsart und vor allem erstmal ganz schön anstrengend. Kondition ist zwar prinzipiell vorhanden, aber übern Winter sind wohl ein paar notwendige Radfahrmuskeln geschrumpft. Uffz. Aber inzwischen weiß ich ja, dass das schnell nachwächst und die heutige kurze Einradelrunde hat Riesenspaß gemacht.
Aufm Rückweg rein zufällig noch den Herrn Caramalz getroffen und mich mit ihm zusammen gewundert, das scheinbar alle Leute mit den Autos auf Radwegen unterwegs sind. Laufend musste man ausweichen. War das immer schon so oder sind wir nur von der Ruhe und der Abgeschiedenheit einsamer Wald- und Wanderpfade verwöhnt?
Egal. Die reichlich 30 Kilometer haben Lust auf mehr gemacht. So schöne lange anstrengende Tagestouren in der Sonne mit viel Schwitzen und Biergartenpausen…. Hach.
Drei Sportarten betrieben am Wochenende: Tanzen, Radfahren und Klettern (in dieser Reihenfolge). 
Wobei der Tanz-Workout dieses Mal nicht so lang war wie sonst, da die Musik im Kraftwerk irgendwann von “na ja, geht so” nach “Hülfe, ich will hier weg, wo sind meine Ohrenstöpsel” umschlug. Dazu kam, dass da wahrscheinlich 1000 Leute mehr drin waren, als eigentlich reinpassen, man konnte kaum noch stehen, geschweige denn tanzen. Deshalb kratzten wir dort die Kurve und waren schon halb drei zu Hause und noch ziemlich fit.
Was uns aber in die Lage versetzte, das herrliche Sonnenwetter am Samstag (nur sonnig, nicht warm) für ne gemütliche Radtour zu nutzen. Das war mal wieder richtig fein, irgendwie kommt die Radelei dieses Jahr zu kurz. Aber der Tag hat nun mal nur ne begrenzte Stundenanzahl….
Sonntags war dann wieder Klettern dran. Dieses Mal waren wir zu dritt und erstmal hatte ich nur den Job als Fotograf und Materialtransporter, denn Jule wollte ja klettern. Zu dritt geht das zwar auch, aber mit zwei Anfängern am Seil…. Muss ja nicht. Ausserdem ist Zugucken so langweilig nicht, weil es da immer Leute hat, mit denen man nen Schwatz machen kann. Die sind auch alle unheimlich locker und lustig drauf, diese Kletterer. Gefällt mir. Aber zwei Mal bin ich natürlich auch geklettert, hab mich sogar an einer etwas schwereren Tour versucht.
Tja, und Jule hat ihre Sache richtig gut gemacht. Ist tapfer drei Touren mitgeklettert und war hinterher ganz schön kaputt, aber total begeistert. Noch ne Infizierte, denke ich mal. (Update: Diagnose bestätigt. Sie kam vorhin rüber zum Bilderangucken und meinte, sie könnte SOFORT wieder losfahren und klettern gehen, das war ja soooo klasse!) Nur nen Kletterpartner braucht sie noch, weil Marcus mit seiner Höhenangst nicht in Frage kommt. Falls hier also jemand mitliest, der in der Nähe wohnt und Interesse hat, einfach melden!
Ein super Wochenende! Das Wetter machte temperaturtechnisch zwar schon einen auf sonnigen Herbst, aber die Sonneneinstrahlung war ganz schön heftig. Sieht man bei mir im Gesicht.
Und heute früh bin ich in die Firma gefahren und hatte das Gefühl, eine Woche Urlaub hinter mir zu haben. Ziemlich gut abgeschaltet, prima.
Und heut abend gibts noch die lang versprochenen Bilder. 
Bei dem Muskelkater, der sich seit gestern in meinem Rücken und Armen etabliert, kam heut nur eine Ruhigstellung selbiger Muskelgruppen in Frage. Zur Regeneration sozusagen. Manche sagen ja, man soll wild drauflos weitertrainieren, aber davon halte ich nichts.
Aber das heißt ja nicht, dass man faul zu Hause rumsitzen muss, Radeln war genau das Richtige, da sind nur die Beine zu bewegen. Und so sind wir mal eben übern Schwarzwald nach Neustadt und mitm Zug wieder zurück bis aufs letzte Stück. Ab Trossingen dann wieder geradelt bis nach Hause mit Abstecher zum Dönerfritzen unseres Vertrauens. Machte mal eben 100 km und 710 Höhenmeter und ich muss sagen, dass meine Kondition beim Wandern alles andere als gelitten hat. Das ging richtig prima heute und ich war nach dem 100er noch lange nicht am Ende.
Und: Es war immerhin die erste sommerheiße Ganztagsradeltour in diesem Jahr, bei der wir nicht zum Schluss nass bis auf die Haut geregnet worden sind. Hat Riesenspaß gemacht.
Da beschließt frau nach gefühlten Monaten mal wieder aufs Rad zu steigen. Wetter schien ok soweit, seit dem Morgen schien die Sonne, paar Wölkchen am Himmel, gar nicht so das, was im Wetterbericht stand.
Als ich dann meine freitägliche Haushaltsrunde soweit fertig hatte, gings also bei herrlichem Sonnenwetter los und das machte auch richtig Spaß. Den alten Bahndamm nach Gosheim hoch, weiter nach Wehingen und Egisheim. Dort auf der Straße Richtung Bärenthal sah ich schon die bedrohlichen Wolken, die sich überm Heuberg zusammenballten und ein heftiger Wind blies mir entgegen.
Das war schwer einzuschätzen und so machte ich halt an der Kneipe in Bärenthal und checkte mit skeptischem Blick den Himmel. Dies veranlasste ein paar Radler, die da schon saßen, mich an ihren Tisch zu winken und zu ner Pause zu überreden. Na gut, dachte ich, vielleicht kann man das Donnerwetter hier abwarten.
Aber nix passierte, außer das ich ganz nett unterhalten wurde und das Radler umsonst hatte. Also weiter Richtung Fridingen. Beim Hammerwerk machte ich noch ein paar Fotos, aber da fing es schon leicht an zu regnen.
Richtig los gings dann hinter Stetten. Gut, dass ich keine Angst vor Gewittern hab, ansonsten wäre ich da auf dem freien Feld vor Angst gestorben. Das blitzte und donnerte wie verrückt und ich fuhr weiter. Was sollte ich auch sonst machen.
In Tuttlingen wurde es dann bisschen weniger und ich freute mich schon, aber zu früh. In Wurmlingen gings dann nochmal richtig los, ein Wolkenbruch par exellence und ich stellte mich ne Weile unter, fing dann aber an zu frieren, so nass wie ich war, und beschloss dann, weiterzufahren. Nu wars eh egal.
Und so kam ich nass bis auf die Haut bei allerschönstem Sonnenschein wieder zu Hause an und wurde von Jule ausgelacht, die ihre Joggingrunde heute mal ausnahmsweise trocken beendet hat.
Trotzdem waren das nette 70 Kilometer, endlich mal wieder geradelt. Bei der Wetterlage zur Zeit muss man nehmen, was man kriegen kann…
Heute sind sie nun endlich eingetroffen, die nigelnagelneuen Walkingstöcke. Du liebe Güte, ich hätte nie gedacht, dass ich mir sowas mal zulege. Nun könnte aber auch das Wetter bisschen besser werden, damit ich nicht im Regen damit rumwandern muss.
Heute auf dem Heimweg aus der Firma ist nämlich ein Mordsunwetter niedergegangen, ich muss zugeben, dass ich beim Fahren Angst hatte. Es gab extrem starke Windböen und dazu Regen wie aus Eimern, dass man die Hand vor Augen nicht sah. Und richtig heftige Blitze gingen nieder. Hab ich so noch nie erlebt. Gut, dass wenigstens der Hagel ausgeblieben ist, das hätte mir noch gefehlt.
Unglaublich. Da ist es mal einen Tag schön sommerlich warm und schon wird das mit nem Unwetter zunichte gemacht.
Wird wohl nichts werden mit Radeln am Wochenende. Komm ich wenigstens dazu, das Teil mal wieder zu putzen.