Nachdem gestern ein Pausentag war, wir hatten einfach keine Lust, bei genau demselben düsteren Nebelwetter wieder irgendwo rumzulatschen ohne Sicht und Aussicht, mussten wir heute am letzten freien Tag natürlich nochmal raus. Das Wetter ließ sich besser an, es war früh schon heller und später kam gar blauer Himmel und Sonne zum Vorschein.
Wir liefen von Fridingen über die Ziegelhütte hoch zur Ruine Kallenberg. Die Ruine ließen wir links liegen und besichtigten statt dessen nochmal die Kallenberghöhle. Die findet man ganz einfach, wenn man weiß, wo sie ist. Das letzte Mal hatten wir es uns ja recht schwer gemacht.
Weiter ging es dann ständig rauf und runter über teils richtig feine Waldwege, teils aber auch völlig kaputtgefahrene Wege, wo man nur rumstolpern konnte zum Schloss Bronnen rüber. Von dort runter zum Jägerhaus und hier scheiterte unser Plan, im Cafe Knopfmacher lecker Kafi und Kuchen zu nehmen an der wieder kaputten Brücke über die Donau. Genau wie voriges Jahr im Januar! Kein Rüberkommen möglich und so richtig Lust bis Beuron zur nächsten Brücke zu laufen, hatten wir heute auch nicht mehr. Kafitrinken im Jägerhaus ging gar nicht, da hatte es eine stickige Luft drin, die uns gleich wieder rausgewedelt hat. Ärgs!
Also gings auf dem eisglatten Donauradweg (was für eine Rutschpartie!) retour zur Ziegelhütte, wo wir nen Kaffee nebst Kuchen im nicht mehr vorhandenen Biergarten bekamen. Ja, im Freien! Drinnen war nämlich dieselbe schlechte Luft wie im Jägerhaus, da wollten wir nicht rein.
Dann wars auch nicht mehr weit bis Fridingen und zum Auto. Feine Tour! Zur Abwechslung mal richtig gutes Wetter, wenn man im Winter überhaupt von sowas reden kann.
Das Wetter war wie gestern, nur kälter. Also jede Menge Nebel und leider sind die Berge bei uns hier nicht hoch genug, dass man darüber kommt und mal die Sonne sieht. Auf der Heimfahrt übern Heuberg hatten wir einmal kurz so ein Sonnenloch, ansonsten war die Tour heut wieder eine neblige welche. Und meine Erkältung ist zwar besser, aber immer noch bisschen hinderlich.
Aber trotzdem hats Spaß gemacht. Übern Schaufelsen ins Kohltal und über Thieringen, Neumühle und die Rabenwand wieder zurück. Wobei das Kohltal runter zu laufen das Schmankerl heute war, auch wenn wir nach der auf der Karte beschriebenen Klarahöhle ne Weile suchen mussten. Als wir die Höhle schon aufgegeben hatte, lag sie auf einmal rechter Hand inmitten vieler Felsen und sie war voller Eiszapfen. Wobei ich die Boller unten ja immer mächtig spassig finde. In allen Größen!
Feine letzte Tour des Jahres! Ab morgen fängt die Statistik neu an zu zählen. Und nen guten Rutsch allen, die sich hierher verirren.
Hier ein paar Bilder, auch wenn sie manchmal gruselig sind.
Heute war ich erkältungstechnisch bisschen angeschlagen (war ja klar, dass es irgendwann jemand schafft, mich anzustecken, es haben sich schließlich alle sehr bemüht). Da wir aber an die frische Luft wollten und die bei Erkältungen auch nicht ganz schlecht ist, gings zu einem kurzen Spaziergang nach Kirchen-Hausen. Über den Berg bis Aulfingen und unten wieder zurück.
Das war nicht so anstrengend und gut zu laufen. Es lag sehr viel Schnee und das macht in der Ebene, wenn der Himmel langsam zuzieht, immer so einen unheimlichen Eindruck von NICHTS. Dann ist der Himmel weiß und die Erde auch und man ist froh, dass es die Bäume gibt, die bisschen Kontrast reinbringen.
Alpensicht war heute auch großartig, aber nicht gut zu knipsen. Ein feiner Spaziergang und hoffentlich gut gegen die sich anbahnende Erkältung.
Nachdem man hier drei Tage lang nur zum Schneeschieben rauskonnte (das dann aber recht ausführlich wegen den Schneemassen, die da mal wieder runterkamen), war heute mal blauer Himmel und Sonnenwetter angesagt. Aber hübsch kalt, doch mit dem frisch gefallenen Schnee immer wieder sehenswert.
Da wir weder Lust auf Autofahren noch auf ne grosse Wanderung hatten, wurde es wieder die Runde zum Klippeneck hoch mit Abstieg auf dem Katzensteig. Mit Katzen haben die es da, wir kommen da auch immer am Katzenbrunnen vorbei. Nur ne Katze sieht man nie. Gottseidank.
Die Autounlust wurde übrigens noch verstärkt, weil das Caramalz-Auto tiefgefroren war, Kratzen half gar nichts, da hätte man höchstens den Kratzer zerbrochen. Ja, so kalt wars hier heut nacht. Sicher hätte man Frl. Clio aus der Garage holen können, wo diese frostfrei die Feiertage verbringt, aber ich bin froh, wenn ich mal paar Tage nicht autofahren muss.
Aber jetzt paar Bilder:
Wettertechnisch sah das heute wieder arg winterlich aus, allerdings wenig Schnee und mehr Matsch. Da wir irgendwie nicht viel Lust hatten, beschlossen wir eine kleine Tour zum frische Luft schnappen.
Raus gings übers Michelfeld, runter zur B14 und den Obstlehrpfad rauf Richtung Denkingen. Von dort zweigt der Wanderweg zum Heuberg-Bahndamm ab, den wir bis zur “Schießbude” (Vereinsheim des Schützenvereins) am Klippeneck benutzten. Von dort gibts den netten Wanderweg bis hoch zum Klippeneck, heute allerdings bogen wir bald in Richtung Dreifaltigkeitsberg ab, weil wir den Weg noch nicht kannten.
Richtig nett war der und führte genau bis zum dem Grillplatz, den wir schon mal (bei besserem Wetter) erwandert hatten. Da oben und überall im Wald herrschte heute ein merkwürdige Stimmung: Es war absolut still, ziemlich nebelig und die Bäume waren allesamt stark bereift oder voller Schnee, ein richtiger Wintermärchenwald, allerdings mehr von der gruseligen Sorte. Außerdem war hier oben viel mehr Schnee und damit besser zu laufen.
Wir nahmen den Katzensteig (keine Ahnung, ob der so heißt, da war ein Schild mit ner Katze drauf, das den Weg wies) nach unten und fanden einen spannenden Weg teils quer durch den Wald bis auf die Obstwiesen vorm Dreifaltigkeitsberg.
Das reichte dann auch und ab nach Hause. Hier noch paar Bilder, aber die wirkliche Stimmung lässt sich immer schwer einfangen:
Wir haben uns was bestellt und das sollte heute ausprobiert werden: Schneeschuhe!
Ich sags gleich mal vorab: Ideales Sportgerät für Rutschphobiker wie mich! Bergauf und bergab kann man lustig durch den Tiefschnee wandern, auch vereiste Stellen sind kein Problem, keinerlei Rutscherei mehr. Wo man hintritt, hält es! Und außerordentlich knieschonend, wenn man sich in die Schuhe und den Tiefschnee reinfallen läßt. Wandern wie auf Watte! Ich fands klasse! Aber und das muss man sich klar machen: Es ist anstrengend, mit fast zwei Kilo an den Füße mehr durch den Schnee zu marschieren. Und: Es muss genügend Schnee haben! Auf geräumten Waldwegen machts gar keinen Spaß, da sollte man die Dinger abmachen oder sich nen Weg durchn Wald suchen.
Heute gings bei absolutem Kaiser-Winterwetter auf den Plettenberg und dann die Runde um den Schafberg. Genug Höhenmeter, damit ich mal so richtig gepl(ä)ettet war danach!
Die Bilder sprechen eigentlich für sich, glaube ich. Und: Ich mags nicht gern zugeben und Angel wird jetzt milde lächeln, aber ich beginne den Winter zu mögen mitsamt dem ganzen Schnee. Das sieht schon toll aus mit blauem Himmel und viel Sonne!
Die gestrige Wanderung im Schnee hat uns so gut gefallen, das bedurfte der Wiederholung. Ausgesucht hatten wir uns diesmal die Gegend um Geisingen, die wir ja aus dem Frühjahr (Bärlauch!) und Sommer (Fossilien im Steinbruch) schon kannten.
Und siehe da, trotz morgendlichem trüben Wetters und beißender Kälte kam irgendwann die Sonne nebst blauem Himmel raus und es wurde ein schöner Tag im Schnee. Diesmal empfand ich es auch als nicht so anstrengend wie gestern, aber die Kälte trug nicht zuletzt dazu bei, dass man irgendwann zurück ans Auto ins Warme möchte. Man ist dann einfach ausgekühlt und müde. Pausen sind auch immer mit Vorsicht zu genießen, danach ist es immer doppelt kalt und eh man den alten Körper wieder auf Touren hat….
Und wieder waren wir scheinbar die Einzigen im Wald. Nur der Förster hinterließ ein paar Reifenspuren und der Hase, der anscheinend immer genau da rumrennt, wo wir gehen. Ansonsten war alles unberührt weiß und man hat das Gefühl im winterlichen Märchenwald zu wandern. Fein wars wieder, leider ist son Wochenende immer viel zu kurz.
Die Zeit der Schwarzweißfotos ist wieder angebrochen. Seit Donnerstag abend gibts hier ausreichend Schnee
und heute war das Wetter schick sonnig, genau richtig für die erste Tour im Schnee. Auf gings zum Dreifürstenstein, das wollten wir schon lang nochmal machen. Es war zwar kalt, aber die klare Luft brachte Sauerstoff in den Körper, tat gut nach der ganzen Woche Stuben- bzw. Bürohockerei.
Meine Güte, ich hatte ganz vergessen, wie anstrengend die Latscherei im Schnee ist! Und das waren ja gleich mal 10 bis 20 Zentimeter. Dazu kommen die ungewohnten Minusgrade. Entsprechend kaputt war ich heute nach den vier Stunden Wanderei. Hat Riesenspaß gemacht wie immer, keine Frage, aber zu Hause angekommen gab es nichts Besseres als ab in die heiße Badewanne und nen Glühwein zur entsprechenden inneren Erwärmung. 
Später noch was Leckeres zum Mampfen und nun gehts mir prima. Hier noch paar Bilder von heut:
Nachdem am vorigen Wochenende schon fast frühlingshafte Temperaturen herrschten und wir den ersten Kaffee des Jahres im Freien getrunken haben (ohne zu frieren), war nun alles wieder vorbei: Ein Samstagvormittag hat gereicht, um aus einer Fast-schon-Frühlingslandschaft wieder Sibirien zu machen.
Begeistert waren wir nicht, aber ändern konnten wir es auch nicht und bisschen frische Luft muss ja sein nach ner Woche Büro- und Stubenhockerei. Da wir aber bei dem Tiefschnee keine Lust auf Autofahren hatten, gings in den Spaichinger Wald, der liegt ja gleich vor der Türe hier.
Stellenweise waren wir dann richtig froh über den Schnee, denn wenn der nicht gewesen wäre, hätte man gar nicht laufen können auf den spiegelglatt gefrorenen Wegen. Und ich hätte mir bei den beiden Malen, wo ich mich trotzdem aufn Boppes gesetzt hab (Frau Ungeschickt lässt grüßen), wesentlich mehr wehgetan. So bin ich im weichen Pulverschnee gelandet und war froh, dass das nur Herr Caramalz gesehen hat und der kennt das ja schon….
Gestern der eisige Polarwind hatte dann schon nicht mehr viel Schönes. Die Sonne brannte einem nen Sonnenbrand ins Gesicht und der Wind ließ einen selbiges zur Maske erstarren. Dazu kamen tausend kleine Nadelstiche, wenn einem der von den Bäumen gewehte Schnee ins Gesicht flog. Brrrr, war das kalt! Aber sonnig und hell und widrigen Witterungsbedingungen zu trotzen, kann ja auch ne Herausforderung sein.
Und dann war der Tee, den es später beim Türken gab, umso leckerer und wohltuender.
Feines Wochenende, aber nu könnte es langsam gut sein mit Schnee. Ich hab auch schon gar keine Lust mehr auf Fotos machen. Menno! Ich will Frühling!!!
Nachtrag zur Info: Temperaturen heute in Spaichingen minus 12 Grad und in Niedereschach sagenhafte minus 17 Grad. Das kann nur besser werden.
Der spontan ergatterte heutige Urlaubstag bescherte mir: