7. Juni 2008

Ad acta

Tja. Die Elberadweg- und alle anderen Radurlaubspläne sind erstmal ad acta gelegt. Schimmi und ich haben uns getrennt und allein möchte ich nicht fahren. Zumindest keine Urlaubstour.

Ich finde es herrlich, Tagestouren so für mich allein zu radeln. Musik zu hören und die Gedanken fliegen zu lassen. Landschaft zu gucken und sich auszupowern… Das möchte ich nicht mehr missen und das werde ich beibehalten. Aber ne mehrtägige Urlaubstour… nein. Das würde mir keinen Spaß machen. Niemand zum Schwatzen, zum Eindrücke austauschen, zum trotzdem lachen, auch wenns grad regnet oder sonstwie frustet…. Und dann abends allein im Hotel. Nee. So eremitisch bin ich nicht veranlagt.

Deshalb wird es hier erstmal keine weiteren Berichte geben, bis ich wieder jemanden gefunden habe, der verrückt genug ist, solche Touren mit mir zu machen. ;-)

7. Juni 2008 | Reise: Aktuelles | 3 Kommentare | TB

18. Oktober 2007

Neue Pläne

Dass uns dieses Jahr unser geliebter Radurlaub gefehlt hat, merkt man wohl daran, dass wir jetzt schon Pläne fürs nächste Jahr schmieden.

Wir haben beschlossen, diesmal in deutschen Landen zu bleiben, jedenfalls zum größten Teil. Und die Route ist eigentlich auch schon klar: Diesmal ist die Elbe dran. Von der Quelle im Riesengebirge bis nach Cuxhaven machen das erstmal 1.165 km. Erstmal, denn irgendwie müssen wir ja zur Quelle hinkommen und das gestaltet sich etwas weiter als bei Donau (Quelle ca. 50 Radkilometer von hier in Donaueschingen) und Neckar (Quelle ca. 20 km von hier in Schwenningen).

Ausgetüftelt habe ich da heute erstmal folgenden Vorschlag: Wir fahren ja am liebsten hier vor dem Haus los und deshalb geht es erstmal die Donau runter (kennen wir ja schon) bis nach Regensburg und von dort aus diesen Radweg bis Prag. Von Prag aus würde uns dann dieses Buch und danach dieses Buch weiterbringen.

Fehlt noch das Stück zwischen Prag und der Quelle. Aber da fällt uns auch noch was ein. Vielleicht nehmen wir auch den Zug, denn ausgerechnet habe ich fast 1.800 km, wenn wir das da oben alles fahren. Das reicht eigentlich.

Jo, da geht es also einmal quer durch die neuen Bundesländer, damit haben wir wenigstens eine Übernachtung umsonst. :wink1_tb:

Und wenn man genug Zeit hätte, könnte man eine Deutschlandrundfahrt draus machen: Von Cuxhaven aus auf dem Nordseeküstenradweg weiter bis Rotterdam und von dort aus den Rhein wieder hoch bis an den Bodensee. Wäre schon cool, ist aber in drei Wochen nicht zu machen. Also wird es von Cuxhaven aus mit dem Zug nach Hause gehen.

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11. Februar 2007

Mal wieder was reinschreiben hier…

Tja. So ist das im Winter. Nix los mit Radeln und so… Wobei der Winter dieses Jahr sich ja so gestaltet, dass ich oft drauf und dran war, das Rad aus dem Winterschlaf zu wecken. Hab ich aber nicht. Ich bin von einer sich schon ziemlich lang hinziehenden Bewegungsunlust befallen, nicht mal zum Joggen habe ich Lust. Auch das Krafttraining wird total vernachlässigt. Vermutlich braucht mein Körper nach den Anstrengungen in der vergangenen Saison einfach mal Ruhe. Und da trifft es sich wieder gut, dass Winter ist.

Dieses Jahr wird es keinen Radurlaub geben. Jedenfalls keinen mehrwöchigen wie die Jahre vorher. Jule und Marcus ziehen im Frühsommer hierher und wir wollen ihnen Starthilfe geben. Deshalb fällt der Urlaub dieses Jahr aus bzw. wird für den Umzug und die ganze Organisation genutzt.

Wenn wir es einschieben können, planen wir ein paar kürzere Touren vielleicht über ein verlängertes Wochenende. Vielleicht nochmal ins Elsass oder den Bodensee-Königssee-Radweg mal zu Ende fahren. Das wäre schon schön, aber das entscheiden wir spontan.

Jetzt lassen wir es erstmal Frühling werden und dann kann ich auch wieder mit dem Radel zur Arbeit fahren. Da freue ich mich schon drauf.

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13. August 2006

Hängengeblieben

Lange nichts geschrieben hier…

Na ja, das wahre Leben findet eben doch im Tagebuch statt. ;-) Über unsere Ausflüge und Trainingsausfahrten habe ich nun doch dort berichtet.

Habe mir allerdings vorgenommen, die Fotoberichte von der Fotoseite hier noch zu verlinken, sofern sie das Radeln betreffen.

Unsere Routenplanung ist inzwischen auch fortgeschritten und wir haben inzwischen eine grobe Strecke zwischen Genfer See und Grenoble. Genau festlegen wollen wir uns nicht wirklich, weil wir uns kennen. Letztendlich fahren wir doch frei nach Schnauze. Hauptsache Richtung Süden.

Hängengeblieben und damit ist der Bezug zur Überschrift wieder hergestellt, sind wir erstmal an diesem Berg. Der ist ganz schön hoch, aber ich glaube, wir werden da hochfahren. Wir werden dafür sogar einen ganzen Tag unserer Reise einplanen. Überzeugt hat mich dabei dieser Bericht von Wolfgang und Martina, die dort mit dem Tandem hochgefahren sind. Wenn die und viele andere das schaffen, dann schaffen wir das auch.

Inzwischen sind wir ja dank einigen Trainings schon recht fit, obwohl momentan das Wetter nicht gerade fahrradfreundlich daherkommt. Für heute hatten wir eigentlich auch was anderes geplant als hier am PC herumzusitzen. Kann nur besser werden…

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8. Juni 2006

Bergtraining für fast alle Tage

Ich habe festgestellt, dass jeden Tag dieselbe Strecke zur Arbeit und zurückfahren ganz schön langweilig werden kann. Und so habe ich heute die Karte eingesteckt und in der Mittagspause die einheimischen Kollegen wegen einer Alternativstrecke befragt. Und da sieht man es wieder: Man muss nur jemanden fragen, der sich damit auskennt.

Bin ich also heute von Wurmlingen aus den Radweg R5 zunächst in Richtung Trossingen gefahren, immer an einem Flüsschen namens Elta entlang. Rechts Berge, links Berge, ein paar kleine unerhebliche Steigungen kamen vor, aber das ist auf dem normalen Arbeitsweg auch. Dann war ich in Seitingen-Oberflacht nach einer sehr schönen Strecke und von dort aus ging es in einem laaaaangen, aber nicht sehr steilen Anstieg rauf nach Hausen ob Verena. Das ist übrigens der Ort, der nur drei Kilometer von Spaichingen entfernt ist, aber viele viele Höhenmeter. Und wo ich mich schon mal von der anderen Seite aus hochgequält hatte. Oha!

Es war von dieser Seite aus aber diese Art Anstieg, wo man meint, eigentlich ist die Strecke doch flach, wieso komme ich nur so langsam voran? Und konnte es gar nicht glauben, dass ich auf einmal schon oben war. Ok, ganz oben noch nicht, denn innerhalb des Ortes gibt es noch mal ca. 200 Meter mit mindestens 15 Prozent, aber das schafft man, ohne abzusteigen.

Und dann ist man durch den Ort durch und dann kommts: Drei Kilometer Abfahrt in Serpentinen! Geil!!!

Das mache ich jetzt öfter. Sind nur sechs Kilometer mehr. :smile2_ee:

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