20. September 2006

Tag 12 - Mittwoch

Strecke: Aix-en-Provence - La Ciotat

Die Nacht haben wir trotz des schönen Zimmer und ausgezeichneter Betten (mit getrennten Matratzen) sehr schlecht geschlafen, einfach, weil es zu laut war. Es kam trotz geschlossener Fenster eine Menge Lärm von unten herauf, erst Verkehrslärm und dann wurde da unten irgendwas gefeiert, keine Ahnung, jedenfalls war es die ganze Nacht sehr laut. Das liegt wahrscheinlich an dieser Stadt, die ist einfach so laut. Länger schlafen hätte auch nichts genützt, denn nun zum Morgen wurde es noch lauter, also standen wir zeitig auf und gingen runter zum Frühstücken. Da war es sogar noch dunkel.

Das Frühstück war wieder das typisch Französische, nur süßes Zeug und heute schmeckte auch das Baguettebrot nicht wirklich frisch. Aber essen muss man was, also machten wir das beste draus. Danach checkten wir aus, ließen uns die Garage öffnen und machten uns auf den Weg. Erstmal standen wir wieder vor der Aufgabe, aus dieser Stadt hier herauszufinden und das gerade jetzt, wo der Berufsverkehr so richtig losging. Uffz! Das machte gar keinen Spaß und schon gar nicht, wenn es gleich wieder bergauf geht. Ich meine gut, das war ja klar, waren wir doch gestern die letzten Kilometer hier in die Stadt hineingerollt.

Aber ich merkte bald, dass ich zu erschöpft war, um heute noch großartige Leistungen vollbringen zu können und ich wurde immer langsamer. Dazu kam, dass mir mittlerweile alle Teile, die mit dem Sattel in Berührung kamen, fürchterlich weh taten, da sich erstens an einer fürs Fahrradfahren ziemlich unpraktischen Stelle eine Art Furunkel gebildet hatte und ich vermutete, dass ich mir zweitens zusätzlich noch irgendwie einen Pilz eingefangen hatte. Ich hatte das schon mal und kannte die Anzeichen dafür. Also litt ich und quälte mich, während wir uns durch ein Gewirr von Straßen in Richtung Süden kämpften. Wer sich das mal auf der Karte anschaut, kann sehen, dass es fast unmöglich ist, von Aix ans Meer zu fahren, ohne großartige Steigungen bewältigen zu müssen und gleichzeitig die Schnellstraßen zu vermeiden. Die Gegend war auch nicht schön, viel Industrie, so dass man sich damit auch nicht ablenken konnte.

Dementsprechend gibt es auch keine Fotos von diesem Ritt. Wir kämpften uns durch und ich hatte irgendwann nur noch die Idee, ich will das nicht mehr, ich will nicht mehr Fahrradfahren, ich will nach Hause. Und in dem Moment versank ich wohl derartig im Selbstmitleid, dass ich heulend auf der Straße zusammenbrach. So richtig nachvollziehen kann ich das jetzt auch nicht mehr, aber es war wohl einfach zu viel an dieser Stelle und ich konnte einfach nicht mehr. Schimmi tröstete mich, ihm machte die Fahrerei heute auch nicht wirklich Spaß, wir ruhten uns ne Weile am Straßenrand aus und dann ging es weiter. Musste ja. Wir konnten ja nicht da hocken bleiben.

In einem kleinen Ort namens Grèasque hielten wir an einem Straßencafè und machten erstmal Pause, um Kriegsrat zu halten. Schimmi holte was aus der naheliegende Bäckerei und wir tranken Kaffee und überlegten über der Karte, wie wir jetzt auf dem kürzesten Weg ans Meer kommen würden.

Der Entschluss stand schnell fest: Wir würden uns heute noch bis an die Küste durchschlagen und uns dann dort an einem netten Örtchen irgendwo einquartieren und noch ein paar Tage ausruhen. Klar, wir hätten auch den Rest mit dem Zug fahren können, aber irgendwie war trotz aller Erschöpfung auch bei mir der Ehrgeiz noch vorhanden, es mit dem Rad bis ans Meer zu schaffen… Im Nachhinein gesehen wäre die Option mit dem Zug vielleicht besser gewesen. Wir gaben also unsere hochfliegenden Pläne auf, an der Küste bis Nizza entlangzufahren und von dort wieder nach Westen zum Grand Canyon du Verdon, um mit diesem Höhepunkt die Reise zu beenden. Schade, das hätten wir zu gerne noch gesehen, aber das würde ich in meiner jetzigen Verfassung nicht mehr schaffen.

Wir tranken unseren Kaffee aus und Schimmi befragte noch den Wirt und die dort herumhockenden Gestalten, die scheinbar nichts anderes zu tun hatten, als da rumzuhocken, nach dem weiteren Weg und wurde ausführlichst beraten, wobei es wieder jeder besser wusste. Die kluge Frau hält sich aus solchen Gesprächen raus und wartet geduldig ab, um dann nach Karte weiterzufahren. ;-)

Irgendwie schafften wir es bis nach Aubagne, und wenn man sich das Straßengewirr um diesen Ort auf der Karte anschaut, begreift vielleicht, dass wir uns hier nur verirren konnten. Es war die Hölle! In unseren Versuchen, auf die Straße in Richtung Meer zu gelangen, gerieten wir mehrmals fast auf die Autobahn. Auf der Karte war es ganz einfach, aber es klappte nicht und wir fanden uns in einem riesigen Gewerbegebiet mit Supermärkten, Möbelhäusern und Baumärkten wieder. Mist! Mittlerweile wussten wir schon gar nicht mehr, wo wir waren und fuhren erstmal wieder zurück, cruisten durch einen riesigen Kreisverkehr nach dem anderen und standen irgendwann ratlos unter einer Brücke, über die vermutlich die Autobahn führte. Frust!!!

Dann hielt ein Autofahrer an und bei sowas bin ich immer ziemlich ängstlich. Wollte der wirklich helfen oder hatte er was anderes im Sinn? Schimmi ist da vertrauensseliger, aber ich hatte vor dem Urlaub ne Menge Reiseberichte gelesen und da fing es auch immer so an: Es hielt ein Auto… Aber der Mann wollte wirklich nur helfen und versuchte uns, in radebrechendem Englisch den Weg zu erklären.

Suchen auf der Karte nach dem Weg ans Meer

Nun gut, wir versuchten, nach der Erklärung zu fahren, machten aber irgendwas falsch und landeten auf der N8 in Richtung Toulon. Ok, so falsch war die Richtung auch nicht, aber es war viel zu weit und eine Nationalstraße musste es ja nun auch nicht sein, zumal der Verkehr mörderisch war. Ich beklagte mich bei meiner Quasselbox. Immerhin wussten wir jetzt wieder, wo wir waren und sahen auf der Karte, dass es da nach einigen Kilometern einen Abzweig gab, der uns zurück in Richtung Cassis oder La Ciotat bringen würde, die beiden Orte hatten wir uns als Ziel für heute auserkoren, einfach weil sie am nächsten lagen. Klar, damit waren wir einen völlig unnötigen Umweg gefahren, aber das war jetzt auch nicht mehr zu ändern. Hatte ich schon erwähnt, dass das Wetter natürlich ausgezeichnet war? Wolkenloser Himmel und wieder über 30 Grad.

Später wurde es wieder besser Unser neuester Plan beinhaltete leider auch ein paar Anstiege, die man auf der Karte sah und vor denen es mich jetzt schon gruselte. Wir fanden die Abfahrt und da war der Weg auch gut ausgeschildert. Und was das beste war: Die Gegend wurde langsam wieder sehenswerter, wie man auch auf dem Bild sieht. Und ja, wir mussten bergauf, aber ich fuhr es halt. Es machte keinen Spaß und tat weh, aber es ist erstaunlich, was man alles durchhält, wenn es keine Alternative gibt. Ok, die Gegend wurde schöner, da fuhr es sich natürlich auch angenehmer und die Straße war auch kaum befahren, so dass einem nicht noch zusätzlich der Motorenlärm und die Abgase um Ohren und Nase flogen…

Ilona beim Weinklauen Und es gab wieder Weintrauben. Da bediente ich mich ausführlich, um verlorene Energie nachzufüllen und einfach, weil es lecker schmeckte und wir natürlich schon wieder Hunger hatten. Irgendwann kamen wir an eine Weggabelung, wo wir uns entscheiden mussten, ob wir nach Cassis oder nach La Ciotat wollten und wir entschieden uns für Cassis, weil es kürzer war. ;-) Und zur Not konnten wir von Cassis auch an der Küste entlang noch nach La Ciotat fahren, falls sich das als Flop herausstellen sollte. Jetzt machte auch das Fahren wieder mehr Spass, einfach, weil es unheimlich spannend war, da wir nach jeder Kurve mit dem Blick aufs Meer rechneten… und dann wieder nur Straße und Berge sahen. Gut, dann nach der nächsten Kurve… Das treibt einen doch vorwärts. *g*

Irgenwann ging es dann nur noch abwärts und jetzt wussten wir, dass es nicht mehr weit sein konnte und dann war es soweit: Ganz weit hinten konnten wir da unten das Meer glitzern sehen und wir freuten uns wie die kleinen Kinder.

Wir waren am Meer: Cassis Und so fuhren wir in Cassis ein und schlängelten uns durch die mit Menschen vollgepfropfte Stadt zum Hafen durch, wo das Office de Tourisme zu finden war. Dort machte ich eine ziemlich gerührte Ansage auf der Quasselbox, woran man sieht, dass ich wohl doch ganz schön fertig war. ;-) Leider war die Freude nur von kurzer Dauer, denn Schimmi kam mit einem bedenklichen Gesicht zurück und meinte, hier wäre alles voll. Es gäbe noch ein Zimmer in einem Hotel da oben auf dem Berg (neeeiiiiin!), das kostete aber 98 Euro zzgl. Frühstück à 10 Euro und wäre auch nur diese eine Nacht frei. Aha. Ok, mir waren die Finanzen für den Moment egal, ich wollte einfach nur runter vom Fahrrad und ran ans Meer, also ließen wir das Zimmer reservieren und karrten mit einer Wegbeschreibung los. Die Reservierung galt nur für eine halbe Stunde, hatten wir bis dahin nicht eingecheckt, war das Zimmer weg. Sehr komfortabel, wenn man mit dem Rad unterwegs ist und sich mühevollst wieder eine Mordssteigung hochkämpfen muss und dann auch noch unter Zeitdruck steht.

Als wir da hochgurkten, fand ich es schon doof, weil ich mir vorstellte, dass wir es so weit zum Strand hätten. So hatte ich mir das irgendwie nicht vorgestellt, aber schauen wir mal. Wir fanden das Hotel und bekamen ein “Zimmer” in einer Art Doppelbungalow. Die Räder müssten wir halt mit ins Zimmer nehmen, wenn wir sie nicht auf der Terrasse stehen lassen wollten, meinte die Dame von der Rezeption. An den Außenwänden rankte sich dichter Efeu hoch und ich dachte an die Spinnen, die sowas immer in die Räume brachte und schüttelte mich schon das erste Mal. Die Tatsache, dass ich das von vornherein in Kauf nahm, zeigt, wie erschöpft ich war. Aber das Zimmer war eine Muchelbucht allererster Güte: Keine Fenster, Licht kam nur durch die geöffnete Tür, sehr klein (wo sollten denn da noch die Fahrräder hin?) und ein vermucheltes Bad. Ob es sauber war, habe ich gar nicht mehr geguckt, wir hatten sehr schnell beschlossen, dass wir hier nicht bleiben wollten, egal wie im Eimer ich war. Nicht für diesen Preis. Zur Info: Das Hotel hieß “Jardins de Cassis” und hatte drei Sterne, von wem auch immer…

Wir stiegen also auf die Fahrräder und ich war dermaßen frustriert, dass ich dem Schild zum Bahnhof folgte, das ich vor dem Hotel gesehen hatte. Würden wir eben wieder nach Hause fahren. Schimmi war wohl einigermaßen schockiert über meinen Plan und redete mit Engelszungen auf mich ein. Wir wären ja noch nicht mal am Strand, geschweige denn im Wasser gewesen und ich hätte mich doch so darauf gefreut, am Meer zu sein, wieso ich denn nun gleich wieder wegwollte? Wir setzten uns auf eine Bank am Straßenrand, um neu zu planen, denn ich wollte ja eigentlich nicht wirklich gleich wieder nach Hause. Ich war nur irgendwie ziemlich verzweifelt und müde und meine Abenteuerlust strebte gegen Null.

Und so beschlossen wir, es wenigstens noch in La Ciotat zu versuchen, diese nicht ganz 10 Kilometer würden wir nun auch noch schaffen. Würden wir das? Ich fing sofort an zu zweifeln, als ich merkte, dass es wieder bergauf ging. Menno! Das war zuviel, ich konnte nicht mehr, mir tat alles weh, aber ich fuhr weiter… und weiter und weiter… Schimmi fuhr hinter mir und hoffte die ganze Zeit, dass ich nicht einfach umfiel und auf die Straße kippte, wie er mir später erzählte. Die Autos fuhren zuhauf an uns vorbei und ich beneidete die Leute, die so schön bequem unterwegs waren. Und fuhr weiter und weiter und weiter.

Schimmi sah dann irgendein deutsches Auto mit einem bekannten Kennzeichen und versuchte dieses anzuhalten und fuhr ihm auch ein Stück hinterher. Dabei hielt ein französisches Auto und als ich die Stelle erreichte, stellte ich mein Fahrrad ab, setzte mich auf die Bordsteinkante und legte den Kopf auf die Knie, um mich auszuruhen und ich hörte nur, wie der Franzose zu Schimmi sagte: “She´s ready, isn´t she?” Tja, das war sie wohl… Schimmi setzte sich neben mich, nahm mich in den Arm und meinte, der Franzose hätte gesagt, dass es von jetzt an bis La Ciotat nur noch bergab ginge. Und wir würden das schon schaffen.

An dieser Stelle möchte ich nochmal ausdrücklich ganz doll danke sagen an meinen Schatz, der dieses Theater klaglos und geduldig ertragen und dabei den Überblick behalten hat.

Und wir schafften es. Die Vorhersage des Franzosen stimmte und wir rollten gegen 16.30 Uhr in La Ciotat ein. Unser erster Weg wie immer zum Office de Tourisme und das lag auch wieder direkt am Meer, an so einem Hafen. Mir gefiel es hier gleich richtig gut. Diesmal kam Schimmi mit einer äußerst optimistischen Miene wieder raus und ich schöpfte wage Hoffnungen, heute doch noch vom Fahrrad runterzukommen. Wir fuhren noch ca. 2 km auf der Uferpromenade entlang und standen dann vor dem empfohlenen Hotel:
Le Beau Rivage in La Ciotat Blick vom Hoteleingang aus
Das sah doch schonmal nett aus und die Frau an der Rezeption schien auch sehr nett zu sein. Wir bekamen ein Zimmer für 62 Euro plus je 7 Euro für Frühstück, stellten die Räder in einen allerdings unverschlossenen Schuppen ab und gingen unter die Dusche. Endlich!!!

Gestreifte Füße Nach der Dusche nahm ich dann endlich meine hübsch gemusterten Füße auf, denn von nun an würde ich sie ja ohne Sandalen an die Sonne halten und ich hatte ja ein Bild von den fertigen Teilen zu machen. ;-) Merkwürdigerweise fiel ich aber nach dem Duschen nicht ins Koma, wie ich eigentlich gedacht hatte, sondern mir ging es wieder viel besser. Natürlich lockte uns das Meer da draußen und so beeilten wir uns, wieder raus zu kommen. Immerhin herrschte nach wie vor allerbestes Wetter und wir wollten ja schon noch schauen, wo wir hier gelandet waren. Wir schnappten also die Kamera und unser Wörterbuch und gingen los, um unseren Urlaubsort, den wir uns ja mehr oder weniger unfreiwillig ausgesucht hatten, kennenzulernen. Bereits vor dem Hotel waren wir begeistert: Es waren ca. 30 Meter und wir waren am Strand. Davor verlief die Strandpromenade, die rechts und links von echten Palmen (!) gesäumt war und an der ein Restaurant/Cafè am anderen war. Sogar direkt am Strand standen Tische und Stühle und dort konnte man sitzen, Kaffee trinken und aufs Meer schauen. Ein Traum!!! Hier gleich mal ein paar Eindrücke:

Wir spazierten am Wasser entlang bis in die Altstadt und wieder zurück und uns kamen jede Menge Jogger, Walker, Radler und Spaziergänger entgegen, alle waren hier irgendwie in Bewegung, aber alle im Urlaubstrott, das merkte man. Auch der Strand war zu dieser doch recht späten Stunde noch gut bevölkert, na ja, kein Wunder bei dem Wetter. Ja, so hatte ich mir das wirklich vorgestellt und ich war sehr froh und dankbar, dass Schimmi sich durchgesetzt hatte und wir nicht zum Bahnhof gefahren sind heute nachmittag. ;-)

Dann war es auch Zeit zum Essen und wir suchten uns, nachdem wir ungefähr drölfzig aushängende Speisekarten studiert hatten, das Restaurant des Hotels Miramar aus, das direkt neben unserem lag und einen Stern mehr hatte. Es war wieder eine “Pizzeria” und wir bestellten tapfer Salat, Pizza Hawaii für mich und Lasagne für Schimmi. Der Salat war noch sehr gut, der Hauptgang machte satt und der Nachtisch… Ich muss heute noch grinsen, wenn ich mir Schimmis Gesicht vorstelle, als er die von ihm bestellte Crème Brulèe bekam. Ein mikroskopisch kleines Schälchen mit der berühmten Creme und das für 5 Euronen, er guckte dermaßen ungläubig, ich hab mich fast kaputtgelacht. Da war ich mit meinem Tiramisu wesentlich besser dran, das war superlecker und auch wesentlich mehr.

Aber man liest es vielleicht heraus, die Urlaubslaune war wieder hergestellt, die Leiden des Tages vergessen.

Gegen 22 Uhr lagen wir in den Betten und damit war der letzte “Radreisetag” vorbei. Aber nicht der Urlaub. :-)

Statistik
gefahrene km: 85,2 in 5 h 49 min Fahrzeit 855 Höhenmeter
Übernachtung: Hotel Le Beau Rivage in La Ciotat Einfaches Hotel mit freundlichem Service, das uns für die nächsten Tage beherbergen sollte
Essen: Pizza und Lasagne Ich hatte meinen Spaß!
Wetter: Sonne, Sonne, Sonne Sommer pur, Urlaubs- und Strandwetter
Stimmung: müde, erschöpft und am Ende, aber abends wieder besser von jetzt ab kein Fahrradfahren mehr
20. September 2006 | Reise: Schweiz - Frankreich 2006 | 2 Kommentare | TB