FAQ - Was man uns immer wieder fragt…

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, mit dem Fahrrad in den Urlaub zu fahren?

Gute Frage! So genau wissen wir das auch nicht mehr. Alles fing mit dem Kauf zweier Fahrräder an, kurz bevor wir hier nach Spaichingen gezogen sind. Dann gab es hier diese tollen Radwege. Und irgendwann fuhren wir das erste Mal ins Donautal und haben uns gewünscht, diesen Weg immer weiter fahren zu können. Daraus wurde die eine oder andere Wochenendtour und wahrscheinlich kam uns dabei die Idee, doch einfach mal einen Urlaub so zu verbringen.

Aber so ihr habt ja überhaupt kein Urlaubsziel und wenn doch, dann bleibt ihr nie lange?

Hier kommt der Spruch: “Der Weg ist das Ziel” als Antwort. Der Urlaub ist das Unterwegssein, jeden Tag an einem anderen Ort, jeden Tag etwas Neues zu sehen. Nicht zu wissen, wo man am nächsten Tag landen wird. Es gibt ein wahnsinniges Gefühl von Freiheit, das man in einem vorgebuchten Urlaub im Hotel oder sonstwo niemals haben wird.

Ist das nicht viel zu anstrengend? Braucht ihr nicht hinterher noch Zeit zum Ausruhen?

Anstrengend ist nicht das richtige Wort. Man ist in Bewegung und natürlich ist es manchmal heftig, aber das nimmt man kaum zur Kenntnis. Und wir fahren eben gerne Rad und das herrliche Gefühl der Zufriedenheit am Ende einer Tagesetappe ist durch nichts zu ersetzen. Und ein paar Tage zum Ausruhen nach der Tour sind nicht verkehrt, wenn es sich einrichten lässt.

Wieviel Kilometer fahrt ihr pro Tag?

Im Durchschnitt so 100 km. Kommt auf die Strecke an, aufs Wetter, auf die Tagesform. Wir wollen schließlich Spass haben. Motto: “Wir sind schließlich im Urlaub und nicht auf der Flucht!”

Warum übernachtet ihr in Hotels/Pensionen und nicht im Zelt?

Wir sind eben Weicheier. ;-) Nein, im Ernst, wenn wir den ganzen Tag im Sattel gesessen haben, wollen wir abends unsere Dusche und ein bequemes Bett. Punktum.

Wieviel Kilogramm nehmt ihr während so einer Tour ab?

Eigentlich kein einziges. Wir verbrauchen zwar ne Menge Kalorien, aber die fahren wir locker tagsüber (Stichwort Bäckerei) und vor allem abends wieder ein. Der Hunger ist halt größer, wenn man den ganzen Tag draußen in Bewegung ist.

Was nimmt man auf so eine Tour alles mit (Klamotten für alle Wetterlagen, persönliche Sachen etc.)?

Das Packen ist in der Tat jedesmal der schwierigste Teil der Reise, da man ganz einfach auf einigen Komfort verzichten und liebgewordene Utensilien zu Hause lassen muss. Meine Packtaschen enthalten: langes und kurzes Radlerzeug, zwei T-Shirts und eine kurze Radlerhose extra, Bikini (man weiß ja nie…), 1 Microfaserhandtuch, einen wirklich warmen Pullover, Regenbekleidung, eine Garnitur Zivilklamotten incl. Schuhe für abends zum Essengehen, zwei BHs, zwei Slips, drei Paar Strümpfe. Im Kulturbeutel landen nur Probepäckchen von Duschbad, Shampoo und Zahnpaste, Zahnbürsten, Haarbürste, Haarfestiger (muss sein, dafür gibts keinen Fön), Bodylotion (unverzichtbar!), Monatshygienezeuch. Die Probepäckchen kann man ggf. nachkaufen, in den meisten Hotels kann man die aber mitnehmen. Zuzüglich eine große Rei in der Tube fürs abendliche Auswaschen der getragenen Klamotten, schließlich kann man nicht 15 Paar Strümpfe oder Buchsen mitnehmen.

Dann natürlich Papiere, Schreibzeug, Kamera, Fahrradflickzeug/Ersatzteile, Reiseapotheke, Karten.

Das wars. Mehr gibts nicht und mehr braucht man eigentlich auch nicht. Und ob man es glaubt oder nicht, auch von dem bisschen Zeug bringt man noch Sachen ungetragen mit nach Hause. :-)

—> Deine Frage nicht dabei? HIER KLICKEN